Petition gegen das Psychologengesetz 2013

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2013-11-28 12:07


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2013-11-28 12:11


Frau Holle

#453

2013-11-28 18:02

Finde ich sehr interessant das ganze. Ich frage mich nur: 1. Meiner Erfahrung nach (und da habe ich schon einiges davon gemacht), gibt es gar nicht so viele Psychologen in Ö die die Nachfraqe auch wen sie wollten, abdecken könnten. 2. Vielleicht ist es auch nicht immer "Notwendig" sich von einem Psychologen behandeln zulassen, denn ich glaube dazu müßte man ja "krank" sein. Darf ich mir nicht kompetente Unterstützung holen und zwar von jemanden bei dem ich persönlich überzeugt bin das es die richtige Person für mich ist und zwar, damit ich erst gar nicht krank werden muss? 3. Jetzt nehmen wir mal an ich behaupte das es da einige Psychologen gibt, die mir mehr als äußerst fragwürdig erscheinen. Vielleicht sollte man da auch eine Gesetzesänderung überlegen? Ich persönlich würde ja einfach sagen die empfehle ich halt nicht weiter und jeder muß sich ohnehin selbst ein Bild von "seinem" Psychologen machen und es ist ja immer gut sich mehr als eine Meinung einzuholen. Aber: Wen man keine Wahl hat (oder zumindest nur eine sehr eingeschränkte) wird das Ganze dann schon ein bisschen schwieriger. 4. Wer fragt eigentlich die Klienten was sie von dieser Entscheidung halten? Ach so, das sind ja die, die nicht ganz zurechnungsfähig sind und deshalb am besten gleich mal gar nicht erst um ihre Meinung gefragt werden. Haha, unheimlich lustiger Staat! Oder?

Gast

#454

2013-11-29 14:55

Ich fände es sinnvoll wenn in die Gesetzgebung auch mehr Rücksicht auf EU-Gesetzgebungen genommen würde bzw. diskutiert, damit es auch Länderübergreifend möglich würde in diesen Bereichen zu arbeiten.
Gibt es irgendwo eine juristische Definition für Gesundheitsprävention? Gesundheit auch im seelischen und psychischen Sinne?
MfG

Gast

#455 Re:

2013-11-29 15:03

#18: -

ärzte, psychotherapeuten und musiktherapeuten wurden vom gesetz ausgenommen.


Gast

#456 Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...

2013-11-29 15:07

#84: Useyourbrain - Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...

und es steht dass gesundheitsprävention aussschließlich von gesundheitspsychologen gemacht werden darf (mit Ausnahme von Psychotherapie, Musiktherapie und Ärzten)
DAHER die Rechtsunsicherheit. Gesundheit ist ein weiter Begriff.


Gast

#457 Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...

2013-11-30 02:35

#456: - und es steht dass gesundheitsprävention aussschließlich von gesundheitspsychologen gemacht werden darf (mit Ausnahme von Psychotherapie, Musiktherapie und Ärzten)

Nein, DAS steht nicht im Psychologengesetz. Vielleicht lesen Sie einfach mal dort nach.

Man kann das, was da im Psychologengesetz steht, trotzdem missverstehen. Man beachte, dass bei allen aufgezählten Tätigkeitsbereichen, die den Gesundheitspsychologen vorbehalten sind, immer das Adjektiv "gesundheitspsychologisch" davorsteht (also: die gesundheitspsychologischen Massnahmen, die gesundheitspsychologische Analyse etc.). Was heißt das?

Probieren wir es mit einem Vergleich. Sie dürfen jedermann in rechtlichen Fragen beraten  - in Institutionen als Angesteller, z.B. als Sozalarbeiter, privat werden sie einen Gewerbeschein brauchen, wenn sie z.B. Steuerberater sind, geben sie auch rechtliche Auskünfte. Sie dürfen es aber nicht rechtsanwaltliche Tätigkeit nennen. Diese ist den Rechtsanwälten vorbehalten. Genau so ist es mit der Gesundheitsprävention. Sie dürfen als Ernährungsberater in Ernährungsfragen beraten und als Lebensberater in Lebensproblemen. Sie dürfen es nicht gesundheitspsychologische Beratung nennen, denn diese ist den Gesundheitspsychologen vorbehalten. Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?


Gast

#458 Re: Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...

2013-11-30 07:47

#457: - Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere... 

 

Ist es. Angenommen jemand bekommt eine Rauchentwöhnung (wodurch auch immer). Woher bist du davor gefeit, dass nicht jemand auf die Idee kommt zu klagen, weil man eine gesundheitliche Präventivmassnahme vollzogen hat? WIE ist man überhaupt davor gefeit, dass ALLES als "in den Gesundheitsbereich passend" definiert wird? Der Wortlaut lässt soviel Spielraum, dass eben ALLES genau so ausgelegt werden KANN.. und nur, weil ich vielleicht einen Esel nicht Esel sondern Pferd nenne, wird er nicht zum Pferd..

Gast

#459 Re: Re: Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...

2013-11-30 09:22

#458: - Re: Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...

Alle diese Unsicherheiten bestanden schon bis jetzt, und zwar hauptsächlichlich durch das Ärztegesetz, und das hat sich nicht geändert. Und dass man alles Mögliche unterschiedlich auslegen kann, ist in allen rechtlich geregelten Bereichen so und aufgrund der Vieldeutigkeit  von Sprache bis zu einem gewissen Grad unvermeidbar, verschafft aber andererseits den Juristen ihre Lebensgrundlage ;-) Eine gewisse Sicherheit gibt die Gewerbeordnung, denn diese ist ebenfalls ein Gesetz und beinhaltet explizite Tätigkeitsbereiche. Wenn die Lebens- und Soziaberater vielleicht wirklich einmal Probleme bekommen sollten, dann eher deshalb, weil dort gar nichts von Gesundheitsprävention steht, außer für jene, die zusätzlich Ernährungswissenschaften oder Diätologie studiert haben (für Ernährungsberatung) oder Sportwissenschaften (für sportwissenschaftliche Beratung) studiert haben. Die Aufgabe der Lebens-und Sozialberater umfasst "Beratung und Betreuung von Menschen, insbesondere im Zusammenhang mit Persönlichkeitsproblemen, Ehe- und Familienproblemen, Erziehungsproblemen, Berufsproblemen und sexuellen Problemen". Das "insbesondere" zeigt allerdings an, dass diese Liste keine erschöpfende Beschreibung darstellt.


Gast

#460

2013-12-02 11:35

Vorsicht!
Nicht jede(r) ist bereit zu einem "Psychologen" zu gehen, wenn sie/er Probleme hat!
Niederschwellige Beratung ist unbedingt zu erhalten!!!

Gast

#461

2013-12-03 15:10

Danke, für das Organisieren dieser Petition!!

Gast

#462

2013-12-04 07:09

wie bitte? Natuerlich soll jeder Mensch fuer sich entscheiden, wem er sein Vertrauen entgegenbringt! Es kann und darf nicht sein, dass den Menschen vorgeschrieben wird * einen Psychologen, Therapeuten oder sonstwas aufzusuchen *, nur weil jemand etwas mißfallen hat und derjenige nicht in eine Kategorie hineinpasst! Warum sich in ein Schema pressen lassen?
Warum soll alles in Gesetze gefaßt werden? Ist der heutige Mensch unmündig?
Ich bin generell für eine Wahlfreiheit! Ein mündiger Mensch kann selbst entscheiden was und wer ihm gut tut und von wem er sich beraten lassen möchte. Eine ganz spezielle Ausbildung ist wirklich kein Garantie für Kompetenz.

Gast

#463

2013-12-04 08:04

Auf diese Art sollen auch die letzten Freidenker aussortiert und die Menschen nur noch konform gehirngewaschen werden.

Gast

#464

2013-12-04 08:05

Und demnächst dürfen nur noch bestimmte, klassifizierte und genehmigte Bücher gelesen werden, die von genehmigten und geprüften Autoren verfasst wurden, bestimmte Filme gesehen usw. usw.

Gast

#465

2013-12-04 09:33

die willkür unserer politiker ist zum grausen!

Gast

#466

2013-12-04 10:06

Höchste Zeit dass wir diesem System ein Ende bereiten! alles beste

Gast

#467

2013-12-04 10:45

Wie es schon jemand sagte: Einfühlungsvermögen ist nicht erlernbar. ich kenne viele, sehr sehr gute Mentaltrainer, die etwas bewirken und ich fände es traurig, wenn aufgrund der "Gesetze" Einschränkungen stattfinden würden.

Gast

#468

2013-12-08 14:08

Das Psychologengesetz ist reine Schikane, es gleicht einem Berufsverbot für all die Trainer und Coaches und Lebensberater. Für mich ist dieses Gesetz schon Ausdruck der sich etablierenden Europa-Diktatur. Macht und Kontrolle soll ausgeübt werden. Die Petition ist ein guter Weg, dagegen vorzuzgehen. Das Gesetz ist auch ein Versuch, uns zu provozieren. Deshalb ist es wichtig, nicht emotional zu reagieren. Dagegen vorzugehen -ja! doch ruhig, sachlich und entschlossen. Es wird vielleicht noch mehr gebraucht als die Petition. Kreativität und Gewitztheit sind gefragt. Am Ende wird sich die Intelligenz durchsetzen. Ursachenbekämpfung bedeutet hier auch, das Geldsystem abzuschaffen und ein neues zu installieren, denn das steckt eigentlich dahinter. Und dafür brauchen wir ein neues Denken. Was nützt allen Menschen, Individuen, und der Gesamtheit? Womit kann es allen gutgehen? Diese Fragen müssen wir beantworten und danach handeln.

Gast

#469

2013-12-10 12:29

Wissen ist Erkenntnis.
Ich weiß, dass bei biologischen Vorgängen (Psyche, Gehirn, Organ)der ganze Körper mitwirkt (mitschwingt) . Darum kann man die Vorgänge der Mutter Natur nicht den Psychologen alleine überlassen. Das wäre Verrat an den Mitmenschen.

Gast

#470

2013-12-11 19:21

Zu manchen Entscheidungen der Politiker kann man nur sagen:
Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

Gast

#471

2013-12-12 17:35

Ungeheuerlich! Ich habe weitere Schritte über das Team Stronach eingeleitet!

Gast

#472

2013-12-12 22:10

Nehmt den Menschen nicht die Freiheit sich kreativ im Leben entfalten zu können. Gesetze wie diese entstehen aus finanziellen Interessen der Gesundheitspsychologen und aus Ängsten nicht dadurch, dass man die psychosoziale Situation von Menschen verbessern möchte. Ist jemand gut in dem was er tut wird er immer genug Klienten haben, egal wie er sich nennt. Besonders in unserem Berufsstand sollte man Menschen wieder dahin führen sich selbst zu erkennen, Selbstverantwortung zu übernehmen und freie, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen. Genau das sollte der Berufstand ob Coach, Lebens - und Sozialberater oder sonstiges vertreten und nicht künstlich Gesetze machen um sich zu schützen, weil andere vielleicht erfolgreicher sein könnten. Und wer Schutzes Bedarf ist sich seiner Fähigkeiten nicht sicher und sollte sich zuerst seine eigenen Themen und Muster anschauen.Nicht Ausbildungen oder Titel machen jemanden zu einem guten Wegbegleiter, sondern die eigene innere Einstellung zu dem was man tut und die zunehmende Erfahrung, die man durch das Tun bekommt - es ist komplett egal welche Technik oder Methode verwendet wird. Es wird immer solche und solche geben, Gute und weniger Gute - durch ein Gesetz kann man so etwas nicht verhindern. Für mich steht Gesundheit für innere Freiheit, Selbstverwirklichung und Kreativität und aus diesem Grund habe ich die Petition unterschrieben!

Gast

#473

2013-12-13 15:55

Wem nützt die Gesetzesänderung?
Dort sitzen die Bilderberger - Österreich soll das Musterland werden, um Europa zur Kolonie zu machen.

Gast

#474 Re: Citation Needed

2013-12-18 09:09

#1: Franky - Citation Needed

ich bin jetzt als trainerin und sozialpädagogin 13 jahre im geschäft, und es zeigt sich wie überall, die beste ausbildung - studium, macht nicht den (die) beste beraterin. viel in der Beratung ist die persönlichkeit und die lebenserfahrung des beraters und nicht das studium. habe schon einige psychologinnen erlebt, die keinerlei einfühlungsvermögen besitzen, und ich würde von denen keine beratung wollen. österreich ist viel zu "diplom" lastig. nur der zettel zählt und die ausbildungen werden immer teurer. bald braucht man auch ein eigenes diplom zur reinigungsfachfrau um einen haushalt zu reinigen. gewiffte bildungsinstitutionen verdienen sich mit ausbildungen krumm und dämlich. leute die sich in jahrelangem selbststudium viel wissen angeeignet haben, werden nicht berücksichtigt, andere mit schlechten teuren ausbildungen schon. das heisst nicht, dass eine gute ausbildung nicht goldes wert sein kann. bitte nicht falsch verstehen aber auch studium nützt in der beratung wenig. ich kann zwar fragetechniken und beratungsmethodik lernen aber manchen ist es einfach nicht gegeben in der beratung gut zu sein.

wrqygrodz

#475 jmnxd

2013-12-31 04:00