Petition gegen das Psychologengesetz 2013
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Gibt es irgendwo eine juristische Definition für Gesundheitsprävention? Gesundheit auch im seelischen und psychischen Sinne?
MfG
Re:
ärzte, psychotherapeuten und musiktherapeuten wurden vom gesetz ausgenommen.
Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...
#84: Useyourbrain - Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...
und es steht dass gesundheitsprävention aussschließlich von gesundheitspsychologen gemacht werden darf (mit Ausnahme von Psychotherapie, Musiktherapie und Ärzten)
DAHER die Rechtsunsicherheit. Gesundheit ist ein weiter Begriff.
Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...
Nein, DAS steht nicht im Psychologengesetz. Vielleicht lesen Sie einfach mal dort nach.
Man kann das, was da im Psychologengesetz steht, trotzdem missverstehen. Man beachte, dass bei allen aufgezählten Tätigkeitsbereichen, die den Gesundheitspsychologen vorbehalten sind, immer das Adjektiv "gesundheitspsychologisch" davorsteht (also: die gesundheitspsychologischen Massnahmen, die gesundheitspsychologische Analyse etc.). Was heißt das?
Probieren wir es mit einem Vergleich. Sie dürfen jedermann in rechtlichen Fragen beraten - in Institutionen als Angesteller, z.B. als Sozalarbeiter, privat werden sie einen Gewerbeschein brauchen, wenn sie z.B. Steuerberater sind, geben sie auch rechtliche Auskünfte. Sie dürfen es aber nicht rechtsanwaltliche Tätigkeit nennen. Diese ist den Rechtsanwälten vorbehalten. Genau so ist es mit der Gesundheitsprävention. Sie dürfen als Ernährungsberater in Ernährungsfragen beraten und als Lebensberater in Lebensproblemen. Sie dürfen es nicht gesundheitspsychologische Beratung nennen, denn diese ist den Gesundheitspsychologen vorbehalten. Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?
Re: Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...
#457: - Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...
Ist es. Angenommen jemand bekommt eine Rauchentwöhnung (wodurch auch immer). Woher bist du davor gefeit, dass nicht jemand auf die Idee kommt zu klagen, weil man eine gesundheitliche Präventivmassnahme vollzogen hat? WIE ist man überhaupt davor gefeit, dass ALLES als "in den Gesundheitsbereich passend" definiert wird? Der Wortlaut lässt soviel Spielraum, dass eben ALLES genau so ausgelegt werden KANN.. und nur, weil ich vielleicht einen Esel nicht Esel sondern Pferd nenne, wird er nicht zum Pferd..
Re: Re: Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...
#458: - Re: Re: Re: Das Gesetz beinhaltet überhaupt keine Einschränkung für andere...
Alle diese Unsicherheiten bestanden schon bis jetzt, und zwar hauptsächlichlich durch das Ärztegesetz, und das hat sich nicht geändert. Und dass man alles Mögliche unterschiedlich auslegen kann, ist in allen rechtlich geregelten Bereichen so und aufgrund der Vieldeutigkeit von Sprache bis zu einem gewissen Grad unvermeidbar, verschafft aber andererseits den Juristen ihre Lebensgrundlage ;-) Eine gewisse Sicherheit gibt die Gewerbeordnung, denn diese ist ebenfalls ein Gesetz und beinhaltet explizite Tätigkeitsbereiche. Wenn die Lebens- und Soziaberater vielleicht wirklich einmal Probleme bekommen sollten, dann eher deshalb, weil dort gar nichts von Gesundheitsprävention steht, außer für jene, die zusätzlich Ernährungswissenschaften oder Diätologie studiert haben (für Ernährungsberatung) oder Sportwissenschaften (für sportwissenschaftliche Beratung) studiert haben. Die Aufgabe der Lebens-und Sozialberater umfasst "Beratung und Betreuung von Menschen, insbesondere im Zusammenhang mit Persönlichkeitsproblemen, Ehe- und Familienproblemen, Erziehungsproblemen, Berufsproblemen und sexuellen Problemen". Das "insbesondere" zeigt allerdings an, dass diese Liste keine erschöpfende Beschreibung darstellt.
Nicht jede(r) ist bereit zu einem "Psychologen" zu gehen, wenn sie/er Probleme hat!
Niederschwellige Beratung ist unbedingt zu erhalten!!!
Warum soll alles in Gesetze gefaßt werden? Ist der heutige Mensch unmündig?
Ich bin generell für eine Wahlfreiheit! Ein mündiger Mensch kann selbst entscheiden was und wer ihm gut tut und von wem er sich beraten lassen möchte. Eine ganz spezielle Ausbildung ist wirklich kein Garantie für Kompetenz.
Ich weiß, dass bei biologischen Vorgängen (Psyche, Gehirn, Organ)der ganze Körper mitwirkt (mitschwingt) . Darum kann man die Vorgänge der Mutter Natur nicht den Psychologen alleine überlassen. Das wäre Verrat an den Mitmenschen.
Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.
Dort sitzen die Bilderberger - Österreich soll das Musterland werden, um Europa zur Kolonie zu machen.
Re: Citation Needed
ich bin jetzt als trainerin und sozialpädagogin 13 jahre im geschäft, und es zeigt sich wie überall, die beste ausbildung - studium, macht nicht den (die) beste beraterin. viel in der Beratung ist die persönlichkeit und die lebenserfahrung des beraters und nicht das studium. habe schon einige psychologinnen erlebt, die keinerlei einfühlungsvermögen besitzen, und ich würde von denen keine beratung wollen. österreich ist viel zu "diplom" lastig. nur der zettel zählt und die ausbildungen werden immer teurer. bald braucht man auch ein eigenes diplom zur reinigungsfachfrau um einen haushalt zu reinigen. gewiffte bildungsinstitutionen verdienen sich mit ausbildungen krumm und dämlich. leute die sich in jahrelangem selbststudium viel wissen angeeignet haben, werden nicht berücksichtigt, andere mit schlechten teuren ausbildungen schon. das heisst nicht, dass eine gute ausbildung nicht goldes wert sein kann. bitte nicht falsch verstehen aber auch studium nützt in der beratung wenig. ich kann zwar fragetechniken und beratungsmethodik lernen aber manchen ist es einfach nicht gegeben in der beratung gut zu sein.
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