Verbot der Fallenjagd in Kärnten
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Re:
Mit Fallen jagen nur faule bierbäuchige Jäger! Hat mit einer eigentlichen Jagd, gegen die eigentlich nichts auszusetzen ist, nichts mehr zu tun.
Re:
Keine Sorge! Die Fallen vor denen sie sich fürchten gehören längst der Vergangenheit an! Heitige Fallen sind umfangreich gesichert, durch hinauftreten löst keine Falle aus...
Davon abgesehen sind 99% der verwendeten Fallen sowieso solche die unversährt fangen. Das bedeutet die gefangen Tiere bleiben heil und können jederzeit freigelassen werden. Sollten also Fehlfänge auftreten geschieht dem Tier nicht und es ist nach kurzer Zeit wieder frei, da alle Fallen mindestens zweimal täglich kontrolliert werden.
Jene Fallen die sofort töten stellen im Grunde auch keine Gefahr dar, denn zum einen sind sie nur über Nacht scharf, zum anderen werden Köder verwendet die nur von jener Tierart angenommen werden die man fangen will.
Ihre Sicht der Dinge ist sehr stark eingeschränkt, daher haben wohl sämtliche Worte die ich verliere keine Wirkung. Trotzdem will ich kurz einige Motive zur Fallenjagd schildern:
Jene Tiere die mit Fallen gefangen werden sind ausschließlich Raubtiere, davon haben sich die Füchse und Marder aufgrund der durchgeführten Tollwutimpfung ihre natürliche Bestandesbeschränkung verloren und können sich ungehindert vermehren. Die Tollwutimpfung dient dem Schutz von Mensch und Tier, die Bejagung jener dem Schutz von Haustieren und Kleintieren der freien Wildbahn...
Die ebenfalls bejagden Rabenvögel können sich aufgrund des verbesserten Nahrungsangebotes (Mülldeponien) stark vermehren und stellen eine ernsthafte Bedrohung für sämtliche Sindvögel Mitteleuropas dar, da sie deren Eier fressen.
Selbst der beste Jäger hat das selbe Problem wie jeder andere von uns: Die Freizeit ist begrenzt. Daher ist es nur logisch auf andere, geduldige Methoden der Bejagung auszuweichen. Es wäre unmenschlich zu verlangen, dass Jäger, die sich freiwillig um den Schutz der Natur bemühen, auf ein wertvolles Mittel zur Ausübung ihrer wichtigen Funktion verzichten müssen.
Ich bin mir sicher, dass dies jeder vernünftig Denkende erkennt und die Petition keine weiteren Kreise ziehen wird ;-)
Re: Re:
#3: - Re: Unsere "eingeschrenkte Sicht" rührt daher, dass WIEDER ein unschuldiger Hund in eine für EINEN reudigen Fuchs gestellte Falle gekommen ist und auf der Stelle tot war. Es handelte sich dabei um ein Fangeisen und der Hund war ein ausgewachsener Belgischer Schäferhund - Sie können sich also vorstellen, welche Dimensionen die Falle hatte.
Wichtig anzumerken ist auch, dass in Kärnten keineswegs eine Überbevölkerung der Raubtiere besteht.
Weiters sind bereits Unfälle mit Kindern bekannt! Wer hat als Kind nicht gerne im Bach gespielt, Dämme gebaut und dabei alles was interessant ausgesehen hat angegriffen?? Die Fallen lösen zwar nur aus, wenn man am Köder zieht, aber sie lösen bei JEDEM aus der am Köder zieht....
Es sollte auch erwähnt werden, dass es in anderen Bundesländern/ Ländern sehrwohl auch ohne diese Fangeisen funktioniert. Soweit ich das verfolgen konnte ist die Jagd ein Hobby und was bringt mir ein Hobby, wenn ich lediglich eine Falle aufstelle und darauf warte das IRGENDEIN Tier sich hineinverirrt...
Diese grausame Art der Jagd wird solange aktuell bleiben bis auch in Kärnten ein Kind an der Sturheit gewisser Personen leiden muss!! Diese Petition ist nur ein keiner Teil der wirklichen Petition und findet großen Anklang.
Re: Re: Re:
Die Argumente des Jagdbefürworters bezüglich der Fallen sind verharmlosend und kann mit Gegenbeispielen jederzeit widerlegt werden!
Re: Re: Re:
Es ist natürlich sehr tragisch wenn ein Hund in die Falle gerät, aber ehrlich gesagt bin ich als Tierschützer froh darüber wenn der Hund auf der Stelle tot war, somusste er wenigstens nicht leiden...
Man muss hier aber die ganzen Umstände nennen, denn der Hundehalter hat hier leichtfertig gehandelt!
Abzugeisen sind grundsätzlich nur in der Nacht scharf und die Umgebung mit Hinweisschildern ausgewiesen. Wer seinen Hund also in der verbotenen Zeit (eine Stunde vor Sonnenuntergang bis eine Stunde nach Sonnenaufgang) in einem Gebiet das mit Hinweisschildern (Achtung Fallenjagd, Hunde an die Leine) seinen Hund frei laufen lässt handelt mehr als leichtfertig....
SICH BEI HEIKLEN FRAGEN IMMER HERAUSHALTEN UND JA KEINE MEINUNG ABGEBEN DAS DER PARTEI SCHADEN KÖNNTE; DAS GEMEINE ("DUMME")("PRIMITIVE") VOLK BEGREIFT DAS NIE UND NIMMER NIE UND NICHT; WÜNSCHE DEN LANDESKOMIKERN DIE SICH ALS SEHR WICHTIGE PERSONEN FÜHLEN MEHR EIGENSTÄNDIGKEIT SELBSTBEWUSTSEIN UND DURCHSETZUNGSVERMÖGEN. gruß aj
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Fallen in Österreich werden aus gutem Grund aufgestellt.
Mit der Falle wird insbesondere der Fuchs, der Marder und Hauskatzen gefangen. Das dient nur zum Schutz der Menschheit. Wenn ein Hund oder ähnliches hinein läuft ist es selber Schuld!
Das Tier empfindet nicht einmal Schmerzen!
Wie soll es auf dieser Welt weitergehen?
Wird zukünftig das Jagen überhaupt verboten??? Dürfen wir keine Schweine oder Rinder mehr töten???
Tiere sind auf der Welt da um getötet zu werden...
Re: "Tiere sind auf der Welt da um getötet zu werden...."
Ein wirklich einmaliger Satz! Eine dümmere und zugleich selbstgefällig-egoistischere "Argumentation" ist nun wirklich nicht mehr vorstellbar!
Was würden Sie denn sagen, wenn es tatsächlich außerirdische Intelligenzen gäbe, die selbstverständlich auch Ihre Mail-Adresse wie auch Ihre Wohnadresse feststellen könnten? Dann würde es eines Tages bei Ihnen klingeln, Sie öffnen und ein Ihnen intelligenzmäßig ganz bestimmt haushoch überlegenes Wesen stünde mit einer auf Ihre Kehle gerichteten, extra für Menschen gedachten tödlichen Anspringfalle vom Typ "Kobra 1" vor Ihnen. Bevor dieser außerirdische Hobby-Jäger Ihnen damit lustvoll den Garaus macht, würde er Sie sicher grinsend über sein Motiv informieren: "Dummdreiste Ego-Knäuel, die sich Menschen nennen, sind auf der Welt, um getötet zu werden". – Warum werden Sie denn auf einmal so blaß?
# 13
Ich habe selber einen Hund zu Hause und möchte nicht unbedingt, dass er in eine Falle gerät.
Wenn dann wäre er auch selbst Schuld.
Trotzdem finde ich die Petition doch etwas übertrieben, da es schlimmere und wichtigere Dinge auf der Welt gibt um die wir uns kümmern sollten!!
»Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen
Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.«
Die Argumente der Jagdbefürworter bestätigen die Worte von Theodor Heuss.
Re: # 13 Wozu sind die Tiere da? Um getötet zu werden?
Lieber anonymer Gast,
ich antwortet Ihnen hier, weil Sie immerhin Ihren Extremsatz (daß die Tiere zum Getötetwerden auf der Welt seien) etwas eingeschränkt haben. So etwas ist ja nicht selbstverständlich, die meisten Menschen sehen eigene Irrwege des Denkens entweder überhaupt nicht ein oder sie geben es nicht offen zu.
Daß Sie zu Hause einen Hund haben, erleichtert unsere Kommunikation vielleicht auch noch zusätzlich ein bißchen, auch wenn ich Ihnen nun trotzdem in einigen wichtigen Punkten widersprechen muß:
1. Ich "glaube" nicht, wie Sie unterstellen, an die Existenz Außerirdischer, sondern habe deren (immerhin von der Wissenschaft für m ö g l i c h gehaltene) Existenz ja nur als ein theoretisches B e i s p i e l verwendet, um Ihnen etwas klarzumachen.
2. Ihr Hund wäre keineswegs selbst schuld, wenn er in eine Totschlagsfalle geriete und dadurch schwer verletzt, verstümmelt oder getötet werden würde. – Warum? Weil Tiere eben keine Menschen sind und daher nicht wissen können, daß einige diese Sorte von Lebewesen heimtückische Fallen entwickelt haben und sie bedenkenlos benutzen. Nur Menschen können sich hinterhältige Pläne ausdenken, Tiere nicht. Tiere sind nicht schuldfähig, sondern abhängig von dem jeweiligen "Programm", das die Natur in Form von genetischer Steuerung in sie hineingelegt hat. Das gilt auch für Fallen, die die Natur selbst geschaffen hat (z.B. die "Venusfliegenfalle").
Nur der Mensch hat die Freiheit, sowohl böse oder gut (zu handeln (oder auch sich Schlimmem gegenüber gleichgültig zu verhalten). Nur der Mensch ist deswegen auch verantwortlich für sein Verhalten. Nur einem Menschen kann man also einen Schuldvorwurf machen. Wenn Ihr Hund in eine Falle tappt, mag sein Umherlaufen zwar (zusammen mit der Anbringung der Falle) die Ursache des Unglücks sein, aber er ist deswegen nicht daran schuld. Die Juristen haben es auf den Punkt gebracht: "Schuld heißt Vorwerfbarkeit". Da man Tieren wegen ihrer genetisch bedingten Unfreiheit des Verhaltens keine Vorwürfe machen kann, sind sie auch nicht schuldfähig.
3. Die Petition ist keineswegs übertrieben, sondern ist erfolgt, weil andere (weniger weitreichende) Mittel bisher nichts gebracht haben.
4. Selbst wenn es fast bei allen Forderungen immer welche gibt, die n o c h wichtiger sein mögen, heißt das ja noch lange nicht, daß die in der Petition enthaltene Forderung unwichtig ist. Für mehr Menschlichkeit zu plädieren ist auf jeden Fall immer wichtig!
Im übrigen würde eine Unterstützung dieser Petition Sie ja keineswegs daran hindern, auch andere (Ihnen wichtiger erscheinende) Forderungen zu unterstützen. Menschen sollten a l l es unterstützen, was wichtig ist, nicht nur das "Wichtigste".
Überlegen Sie doch mal bitte, was passieren würde, wenn wir nur für das Wichtigste sorgen würden, das wir zum Leben brauchen, also das Atmen. Dann würden wir verdursten. Und selbst wenn wir nun das Zweitwichtigste dazunehmen würden, also trinkbares Wasser, dann würden wir verhungern. Und wenn wir in unseren Zielkatalog nun auch das Drittwichtigste, ausreichende Nahrung einbeziehen würden, wäre auch das noch lange nicht ausreichend, denn "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" – usw. usw.
Menschlichkeit, die Tiere nicht ausklammert, ist nicht nur grundlegend wichtig, sondern eines der Kennzeichen eines geistig aufgeklärten, sozialethisch eingestellten Menschen der Zukunft. Es sollte vor allem erst einmal uns Europäer miteinander verbinden. Da kann ich Ihnen am besten empfehlen, den Kommentar Nr. 1 zu einer anderen Petition zu lesen, deren LINK ich mal hierher setzen möchte:
http://www.petitionen24.com/europaweite_videouberwachung_an_schlachthofen_und_dokumentation
Darin ist eigentlich alles gesagt, was hier zu sagen ist.
Freundliche Grüße
Re: Re:
Stimmt,manche Jäger sind schon zu faul zum Schießen.Mit dem Geländewagen kommt man leider nicht überall hin.
„Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit. “
Theodor Heuss
die tiere sind unsere brüder
kein großer unterschied
sie leiden und fühlen wie wir
und sie bekommen viel mehr mit als wir glauben
schau einen tier in die augen wenn du es töten willst
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