Rettet die Musikhochschulen
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I. Bacher
Ungerechte Vorschläge zur Reform der Musikhochschulen
Der Vorschlag, die drei Musikhochschulen in der "Mitte" des Landes unangetastet zu lassen und dies auf Kosten der beiden anderen Hochschulen zu erreichen, ist vollkommen egoistisch und mit Sicherheit nicht mit Mannheim und Trossingen abgestimmt. Es handelt sich um "Pseudoargumente", wenn man Qualitätssteigerungen an allen Standorten als Ziel benennt. Die Wahrheit ist die, dass insbesondere Karlsruhe (mit weniger!!! Studenten als Mannheim) und Stuttgart ihre "Besitzstände" waren wollen!!!! Das ist in höchstem Maße verwerflich und unkollegial!!!
an der (Aus!)Bildung sparen, an Schulen sparen und am Erzieherberuf sparen: Dann muss man die Probleme hinterher teuer bezahlen. Hochschulen streichen ist Verlust an Bildungskultur. Was aber wissen S21-Politiker, NSA-Mitläufer und Kaputtsparer vom Bürger? Nicht mehr viel! Wo ist der Unterschied zum populistischen Vorschlag, der Lehrerpraktika? Oder muss ich mich anpassen und *Lehrerpraktikums* schreiben. damit ich noch verstanden werde?
Unglaublich, dass so ein Schritt ernsthaft in Erwägung gezogen wird!
Die hohe künstlerische Qualität der Professoren und Studenten an der Mannheimer Musikhochschule ist ein Schatz, den wir uns unbedingt bewahren müssen!
Jedes Streichen an dieser Stelle bringt uns der kulturellen Beliebigkeit (und Verblödung) näher.
Es wäre traurig und peinlich für das gesamte Bundesland, wenn zukünftig nur noch lauter "Dieter Bohlens" als Kinder und Erben der berühmten "Mannheimer Schule" präsentiert werden würden...
Re: Re: Gegenvorschlag
Das ist mal eine gute Idee!!! Da könnten Gelder gespart werden!
Re:
Das ist vollkommen richtig - die Einrichtung von Studiengebühren für Studierende von außerhalb der EU - dann könnten die Klassikabteilungen erhalten bleiben!!!
dagegen!
P.S. ein paar Linktipps zur Illustration desses, was ich meine mit aktueller Musik über alle Grenzen hinaus - ein bester Beweis dafür, dass an keiner Hochschule gekürzt werden darf.
http://www.youtube.com/watch?v=lkOamWGMuKE
http://www.youtube.com/watch?v=9aVjQ5RzchU
Jetzt plötzlich sollen 5 Millionen Euro für Kunst, Kultur und Bildung nicht vorhanden sein?
Ein weiteres Beispiel: Die "verantwortlichen" Politiker haben im Rahmen des Sozialhilfeabkommens mit der Türkei bislang 164 Milliarden Euro an Türken in der Türkei bezahlt, für deren ärztliche Behandlung.
Dass nun 5 Millionen für eine Musikhochschule schon zu viel sein sollen, ist ein Skandal.
Zeit und Worte
Widerstand in Mannheim
Der Hochschulrektor Rudolf Meister ist gegen die Pläne des Ministeriums. Ein Beitrag von Burkhard Egdorf.
SWR2 Cluster, 19.7.2013 | 3:12 min
Lieber Schwerpunkte bilden als alle kaputt sparen
Burkhard Egdorf im Gespräch mit Hartmut Höll, dem Vorsitzenden der Landesmusikhochschulkonferenz
SWR2 Cluster, 19.7.2013 | 10:39 min
Re: dagegen!
#133: aufmerksamer leser - dagegen!
Das ist leider nicht zu vermeiden, dass sich da Emotionen aufschaukeln und einige Kommentare dann nicht sachlich bleiben. Das hat die Ministerin auch absichtlich so geplant. Gestern Abend noch hat sie beim Jubiläum der Popakademie gesagt, ihr Konzept sei ein Geburtstagsgeschenk an die Popakademie! Das ist der Gipfel des Zynismus'!!!
Scheinbar hat man auf der politischen Entscheiderebene vergessen, dass "Kultur" kein Hobby mit Beliebigkeitsstatus ist, sondern der Boden auf dem wir stehen - easy come, easy go... Armes Deutschland!
jazz
Als wenn die Mannheimer Jazzer das nötig gehabt hätten steht da in Stuttgart, siehe unten.
Es liest sich so, als ob die Mannheimer ihre Jazzabteilung aufwerten wollten und deswegen die Stuttgarter wollten und zusätzliich dafür verantwortlich wären, dass die KLassikabteilung geschlossen wird. Was wird tagtäglich für absolute Desinformationen gesetzt!!!
Jazzer, setzt eine Klarstellung auf für Eure Hochschule in Mannheim auf und stellt die Dinge richtig!
-----------------------------Kulturbürgermeisterin Stuttgart-------------------------
Stuttgart - Bislang ist auf der Internetseite der Stadt zu lesen: „Die Stuttgarter Jazzszene bietet ein breites stilistisches Spektrum vom traditionellen Jazz bis zur Moderne und Avantgarde. (...) Wichtige Impulse erhält die Stuttgarter Jazzszene vor allem von den Studenten und Absolventen der Stuttgarter Musikhochschule.“ Diesen Passus könnte die Stadt, die an der Entscheidung, den Studiengang zu schließen, nicht beteiligt ist, demnächst streichen. Gleich doppelt entsetzt ist Stuttgarts Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann über die aktuellen Vorgänge: „Zum einen habe ich davon erst jetzt aus den Stuttgarter Nachrichten erfahren, zum anderen wurde das nie im Hochschulrat thematisiert, dem ich seit einigen Jahren angehöre.“ Dass das Land auch in diesem Bereich sparen muss, dafür hat sie grundsätzlich Verständnis, aber: „Es gab nicht einmal ansatzweise Informationen, in welche Richtung das Ganze geht. Hier wird ein Studiengang mit einem exzellenten Ruf, mit einer ausgewiesenen wissenschaftlichen Basis und mit einer hervorragenden Vernetzung in die Szene hinein und einer späteren Top-Vermittlungsquote in den Arbeitsmarkt aufgegeben, -------!!!!!!!!!!------um in Mannheim etwas zu stärken, was offensichtlich der Stärkung bedarf.“-----------!!!!!!!!!!!!!
---!!!!!!!!!-----Den Mannheimer Nöten zeigt sie sich durchaus aufgeschlossen: „Das geht doch aber nicht, indem ich an einem anderen Standort etwas kaputt mache. So zu sparen, ist einfach und nicht überzeugend.“!!!!!!!!!!!!
Kunst und Kreativität sollte gefördert und nicht von der Politik durch Sparmassnahmen abgewürgt werden!
Der Weg durch die Institutionen als Schneise der Zerstörung
Mit Grüßen aus dem Lande eines Wagenseil und Monn, Haydn und Mozart, Pleyel und Schubert, und von der Wirkungsstätte von Gluck, Wanhal und Beethoven
Dr. Heinz Anderle
(1. Vizepräsident der Internationalen Ignaz Joseph Pleyel-Gesellschaft)
Österreich
Link zur Stellungnahme des Präsidenten des Landesmusikrates BW
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