VillaHelmpertstrasse
Verfasser der Petition kontaktieren
Link zum Artikel der die Sitaution beschreibt
Die Bäumen müssen unbedingt geschützt werden.
Ich hoffe nur dass die diversen Beteiligten noch zu einer anständigen Lösung kommen werden.
auch alle Bäume müssen stehenbleiben ! Es werden schon genug Bäume gefällt in München und wir brauchen schon wegen dem immer mehr werdenden Auto-Verkehr diese Bäume !
Re:
Sicherlich nicht. Gegen Verdichtung an sich ist nichts zu sagen. Wenn aber dabei historisches (denkmalschutz) und streng naturgeschützes auf immer zerstört wird dann sehr wohl.
Ergänzend noch 2 Punkte/Fakten:
1) München hat bereits mit Abstand die höchste Verdichtung im gesamten Bundesgebiet:
Bevölkerungsdichte in Einwohner pro Quadratkilometer
Platz 1 München: 4359
Platz 2 Berlin: 3884
Platz 6 Frankfurt: 2737
2) Inwieweit ein Abriss und folgend Neubau einer Kirche mit der 3-fachen Baumasse einer Verdichtung im Bezug auf Schaffung v. Wohnraum sinnvoll & wertschöpfend ist, darf stark bezweifelt werden
Die Villa gehört in die Denkmalliste!
Re:
Davon, dass die Bauten so wie hier dargestellt gebaut weden sollen, kann man wohl leider ausgehen, da der Makler bereits Exposes für Interessenten mit der Überschrift "Helmpertstraße 3" und den entsprechenden Bildern herausgibt.
Re:
Danke für Ihre Meinung, leider ist diese in vielen Punkten nicht korrekt.Insofern ist das mit dem Halbwissen so eine Sache ...
Ich darf Sie auf den Umstand hnweisen, dass die Meinung, junge Bäume binden schneller & mehr CO2 grundlegend falsch und fachlich/sachlich inkorrekt ist. Das Gegenteil ist der Fall
Zitat aus dem Handelsblatt v. 18.6. 2009 (siehe link unten zum nachlesen) :
Um eine Tonne CO2 aufnehmen zu können, muss die Buche etwa 80 Jahre wachsen.
Das heißt: Pro Jahr bindet die Buche 12,5 Kilo des Treibhausgases.
Sie müssten also 80 Bäume pflanzen, um jährlich eine Tonne CO2 durch Bäume wieder zu kompensieren.
Zu beachten ist, dass Bäume in den ersten Jahren nach Pflanzung eher geringe Biomassevorräte anlegen. Erst mit zunehmendem Alter wird vermehrt CO2 gebunden.
Des weiteren ist Ihre Aussage interessant, dass diese Häuser so nicht gebaut werden sollen. Dies hat der Vorzitierer auch schon belegbar dargestellt.
Das die Kirche in der 3-fachen Baumasse als bisher erstellt werden soll, ist ebenfalls Fakt.
Die Gegend einheitlich zu planen, wäre ja wunderbar. Dagegen hätte auch keiner etwas einzuwenden. Allerdings ist mir unklar wie eine einheitliche Bauweise in einem denkmal & Ensemblegeschützen Bereich mit den hier dargestellten Bauvorhaben in Einklang zu bringen ist?
Es wäre sicherlich auch für Sie sehr spannend und interessant sich dies vor Ort selbst mal anzuschauen um sich ein Bild machen zu können.
Re:
Zitat:
Das Architekturbüro ist übrigens ein sehr kleines aus Laim mit einigen schönen Projekten in der Vergangenheit.
Haben Sie sich dies "schönen Projekte" im Bereich Wohnen denn auf der Website der Architekten angesehen? Falls Ja, bin ich äusserst erstaunt wie Sie zu dieser Aussage kommen.
Dabei übersieht wohl der Bezirksausschuss, oder einige "engagierte" Mitglieder desselben, dass es Theodor-Gott-sei-ihm-gnädig zu seiner Zeit auch nicht leicht gehabt hat und seine damals neue Architektur von den damals Ewiggestrigen ordentlich Gegenwind erfuhr.
Was ließe sich nicht alles verhindern, wenn man ganz Laim zu Fischer-Stadt erklären würde.
Und dann diese seltsame Argumentation: wer Wohnungen sät, erntet Neubürger.
Damit wird aber das Pferd von hinten aufgezäumt. Richtiger ist wohl, dass München seit geraumer Zeit den Bedarf an Neubauwohnungen nicht mehr decken kann. Das liegt an der generellen Atraktivität Müchens und nicht am Wohnraumangebot. Wer zusätzlich Wohnraum verknappt, indem er den Neubau von Wohungen verhindert, verschärft die Thematik durch sein Handeln noch weiter. Wer Laim da zur Insel der Glücksseeeligen erklären will, verkennt ganz einfach die Zeichen der Zeit.
Ja, über Geschmack lässt sich vortrefflich streiten. Da sollte man sich aber die Wahl der Argumente gut überlegen und vrmeiden, die Menschen für dumm zu halten. Von den selbsterkorenen Bewahrern des Guten und Rechten, die diesen Blog hier initiiert haben, hätte ich ob ihrer Kompetenz ein weniger plumpes Vorgehen erwartet. Da wird schon auf der ersten Seite, um das "Drama" möglichst drastisch darzustellen, die Straßenansicht des Altbaus (die man als Passant wahrnimmt) mit einer Seitenansicht des Neubaus verglichen (die man als Passant so niemals sehen wird). Da steckt für mich reines politisches Kalkül dahinter. Da wird im Sinne von Stuttgart-21 populistisch Stimmung gemacht um Menschen zu manipulieren, die mit der Materie nicht so vertraut sind.
Wer von den Herrschaften hat sich denn mal die Mühe gemacht, mit den Architekten zu sprechen? Der unmittelbare Dialog ist wohl kein zeitgemäßes Mittel mehr.
Das gilt auch für den Kirchenneubau. Wer hat sich denn die Mühe gemacht, die Ausstellung zum Wettbewerb zu besuchen, der der Planung vorangegangen ist? Der hätte vielleicht auch erkannt, welche, insbesonders stadträumlichen, Verbesserungen der Neubau bringt. Ich kann mich noch gut an den Aufschrei erinnern, den die Pläne für die neue Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen seinerzeit hervorgerufen haben (ohne die vorliegenden Kirchenpläne damit vergleichen zu wollen). Heute steht die Herz-Jesu-Kirche für ein Stück Münchener Identität und ist aus keinem Reiseführer mehr wegzudenken. Das Thema ist wieder das gleiche: die Angst der Menschen vor dem Neuen wird ausgenutzt und missbraucht.
Leute, macht Euch erst mal schlau, bevor Ihr Euch von solchen Blogs an der Nase herumführen lasst.
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