Rettet Haus Dietz
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Wer hat denn diesen Aufruf zu einer Unterschrift verfasst? Ich unterschreibe gern in dieser Sache, wo es darum geht ein Stück Bauhaus-Architektur zu retten, aber zwei saftige, dicke Fehler in dem Text, der dazu aufruft zu unterschreiben - so etwas darf einfach nicht sein!
Es heißt immer noch "unterschreibe" und man gibt "einen" Kommentar.
Maren Rettig-Palm, Schwielowsee
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Geist und Gegebenheiten des Ortes
Sie sprechen mir aus der Seele.
Danke für das Geschriebene, wie es besser wohl nicht beleuchtet werden kann.
Das, geehrte Frau Rettig-Palm, ist wohl - ich denke ausweichlicher - Preis des Computer- und Digitalzeitalters. Mich persönlich stört es auch, wenn ich kurz vor Erreichen des Bahnhofes Berlin-Westkreuz über Lautsprecher in der S-Bahn die Ansage höre: "Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn nach Olympiastadion". Ist das - in der geübten Eingewöhnung - langfristig nicht kulturell verhängnisvoll?
Helmut Krüger, so auch u. a. # 54.
Fatal wäre es, hier eine Diskussion zwischen den vielfältigsten Unterzeichnern führen, wer mit welchen Motiven hier unterschreibt, vielmehr freut es mich, in welcher Bandbreite Menschen hier unterschreiben. Vom Prinz von Preußen bis hin zu Benjamin Bauer, von Claus Dobberke bis zu Eberhard Kapuste.
Ich will vielmehr freimütig meine Empfindung äußern. Mehrfach wurde hier schon geschrieben, dass das Haus Dietz wie auch andere Bauten deshalb abgerissen werden sollen, weil es Bauten wären, die entweder von der DDR erstellt oder aber zu DDR-Zeiten restauriert wurden, in Abgrenzung zu anderen Bauten, die von diesem Schicksal verschont blieben.
Offen gesagt: Ich sehe dies nicht. Die stadtbildverträglichen oder stadtbildunverträglichen Bauten zu DDR-Zeiten werden genauso behandelt wie die passenden oder unpassenden Bauten zu anderen Zeiten.
Wäre es so wie hier oft betont, so stünde weder das auf hervorragende Weise zu DDR-Zeiten restaurierte Goethesche Gartenhaus in Weimar, noch die zu DDR-Zeiten restaurierte Wartburg in Eisenach, noch das Standbild Friedrichs Unter den Linden. Geschweige denn die Neubauten des Seepavillons in Warnemünde, die Muschel in der Neustädter Havelbucht, der Weisheitszahn in Leipzig, das zwei Skischanzen nachgebildete Wintersportzentrum in Oberhof und auch nicht das dominierendste Bauwerk in Berlin, das mittlerweile aus keinem Magazin wegzudenkende Stadt-Symbol, der Berliner Fernsehturm.
Die Mauer, dieses einzig-destruktive Bauwerk war - eigentlich zu schnell - binnen Jahresfrist abgerissen. Der Fernsehturm aber als unverwechselbar zeichenhaftes Bauwerk - sprich: das auf den Betonschaft erhobene Weltraumprogramm - aber wird stehen, wenn die weniger aussagekräftigen Gebäude des Kanzleramts und die spekulativen Gebäude am Potsdamer Platz längst gefallen und zu einer Fußnote der Lokalgeschichte geworden sind.
Das Neue hat noch nie leben können bei Verschwinden des Alten und das Alte wurde bliebe arm ohne Anreicherung des Neuen. So war es immer gewesen, wollten die Nachfolger nicht den Stempel aufdrücken und alles umkrempeln.
Ich freue mich über die vielfältigste Motive!
Re:
Nun will ich doch betonen, dass die angesprochenen Fehler vom Autor dieser Petition nicht aenderbar sind, ich habe mich bereits an den Betreiber der Plattform gewandt, jedoch leider ohne Erfolg. Ich denke jedoch angesichts des hohen Niveaus dieser Diskussion hier, koennen wir diese kleine Schoenheitsfehler verkraften.
Herzlich Markus Wicke
Danke
Ich denke dasjenige, was Frau Rettig-Palm ansprach und worauf ich ansprang, ist in der eingeübten und zunehmenden Häufung ein Problem. Im einzelnen ist es Großzügigkeit, darüber hinwegzusehen.
Danke auch für ihre Antwort und gleichfalls herzliche Grüße
Helmut Krüger
Re:
Endlich eine Meinungsäßerung die den Zusammanhang mit dem Monster in der Leibltstr.(zu dem sich die Initiatoren dieser
Petition nicht äußerten denn und jetzt wörtlich "sie könnten sich nicht um Alles kümmern auch nicht um Schulspeisung")
herstellt. Das Haus Dietz und das Haus Ullrich werden nicht durch die Geldgier von Eigentümern sonder durch die von Hr. Klipp
gestützte Geldgier der Investoren der Bausünde in der Leiblstr.zerstört.Schon die unverantwotliche Senkung des
Grunwasserspiegels während der ersten Bauphase gefährdet den Bestand des Haus Ullrich,die Zerstörung der Lebensquallität
aller Anwohner dieses Umfeldes liegt allein in der Verantwortung von Hr. Klipp und der von ihm gesteueren Behörde.
Wer die Diskusion im Vorgenehmigungserfahren verfolgt hat fragt sich doch wie sich diese einhellige Ablehnung der
Scheußlichkeit in der Leibelstr. so in Wohlgefallen auflösen konnte. Da darf sich jeder seine Gedanken machen übrigens auch
wo denn die selbsternannten Schutzbefohlenen des Haus Dietz waren. Für den Erhalt beider Häuser haben die Eigentümer
wesentlich mehr getan als alle die jetzt so scheinheilig Entrüstung zeigen. Alle die den Sachverhalt nur aus der Presse
kennen sollten wissen, dass das Anzeigenpotential für den Verkauf und die Vermietung von über 50 Wohnungen viel zu hoch
ist um den Sachverhalt objektiv darzustellen.
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werden?
2011-07-15 14:45
Date of removal: 2011-07-15
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Entschuldigt, Leute, aber die Begleittexte sind von der Grammatik, der Rechtschreibung und vom Stil her einfach grottenschlecht und eine Augenqual:
"Mail adresse" - aha ...
"Gib ein Kommentar zu dieser Petition" - naja ...
"Danke, dass Du diesr Aufruf und damit uns Deine Unterstuetzung gegeben hast." - Kommentar erübrigt sich.
"Die Meistbesuchte Gesuche" - wie oben.
Diese fehlerhaften Texte machen sich überhaupt nicht gut!
Bitte die Texte von einem deutschen Muttersprachler mit entsprechenden Kompetenzen durchsehen lassen!
Freundliche Grüße,
P. Rieckmann/Budapest
Re:
Sehr geehrter Herr Rieckmann,
diese von Ihnen kritisierten Begleittexte der Petitionsseite sind leider nur vom Webmaster zu ändern, nicht vom Auftraggeber der Petition. Ich habe dem Webmaster bereits eine E-Mail geschrieben, er reagiert aber nicht.
Mit freundlichen Grüßen nach Budapest
Markus Wicke
Re:
Diese von Ihnen kritisierten Begleittexte der Petitionsseite sind leider nur vom Webmaster zu ändern, nicht vom Auftraggeber der Petition. Ich habe dem Webmaster bereits eine E-Mail geschrieben, er reagiert aber nicht.
Mit freundlichen Grüßen nach Budapest
Markus Wicke
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