Rettet die Musikhochschulen
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Bedrohte Musikhochschulen Trossingen und Mannaheim
Wie bitte es fehlen 4 Mio. Euronen in Jahr. Ach nein - es sollen 4 Mio. eingespart werden.
Hää - wo ist jetzt der Unterschied. Oh jetzt komm ich doch leicht durcheinander.Da muß ich doch glatt mal beim Kultus-Imperium in Stuttgart vorbeischauen und mich beratend aufklären lassen. Ich denke da hab ich sicher Spaß bei! Na dann hoffen wir mal, daß ich nicht feststellen muß, daß die Spaßmacher im Mini-sterium feindlich den kulturell interessierten oder begabten Menschen in diesem Land gesinnt sind.
Re: Rettet die Musikhochschulen
#262: Gast - Rettet die Musikhochschulen
Da die Wirtschaft inzwischen zugibt, unter den mangelhaft ausgebildeten "Ausbildungsanwärtern" zu leiden, gilt wohl eher die "Erkenntnis", dass dumme Bürger von ohnehin nicht allzu hellen Politikern leichter zu manipulieren sind als gebildete. Die "Macht" die unsere weit verbreiteten Pseudo - Intellektuellen durch ihren Aktivsmus erlangt haben, spricht ebenfalls dafür.
Heinz Janssen
Andere sagen von mir, ich sei ein besonnener Mensch, doch das, was ich diese Woche in der Zeitung lese bringt mich in Rage: „Musikhochschule Trossingen kämpft ums Überleben.“ 25 von 27 Studiengängen sollen geschlossen werden. Und das bei einer Hochschule, die absolut wirtschaftlich effizient arbeitet und deren musikalisches Renommee weit über die Region strahlt, deren Studierende national und international zu den begehrten Absolventen gehören. Das Trossingen mit 2 Studiengängen Hochschulstandort bleiben soll, ist Augenwischerei! Die Schließung ist nur eine Frage der Zeit. Der Grün-Roten Landesregierung muss bei solchen Entscheidungen wahrlich Unfähigkeit bescheinigt werden. Kommentare wie „Wir sind nicht für die Bespaßung einer Region zuständig.“ eines Ministerialbeamten zeigen, welcher Geist in den Amtsstuben der Ministerien in Stuttgart herrscht. Es scheinen immer wieder die selben Mechanismen zu sein, die hier auch bei Grün-Rot greifen: Kultur? Braucht kein Mensch! Also weg damit! Ein solches Vorhaben auch noch wenige Tage vor den Semesterferien in der Öffentlichkeit publik zu machen, ist ebenfalls ein starker Indikator, wie die Landesregierung versucht, dieses Thema im Sommerloch verschwinden zu lassen. Ich hoffe, dass eine Protestwelle anhebt, die nicht mehr abebbt, bis der Standort Trossingen in seiner jetzigen Form erhalten bleibt. Die Musikhochschule Trossingen gehört als kultureller und wirtschaftlicher Faktor in unsere Region! Alles andere wäre fahrlässig, kurzsichtig und dumm.
M. Moritz
Oliver Schneller, Komponist
"Solidarisch" kürzen
Es ist ausgesprochen sonderbar, dass in Zeiten, wo Solidarität immer wieder als Schlagwort sozialer, fortschrittlicher Gesellschaften benutzt wird, sich einzelne (Musikhochschulen) profilieren wollen und ihre jahrelangen Mehrausgaben zur Lasten anderer durchziehen.
Es ist aus meiner Sicht irrational und unlogisch, dass die Musikhochschulen Freiburg und Stuttgart seit Jahren 30% mehr Gelder pro Studienplatz zugesprochen bekommen und nach den durch die grün-rote Regierung gwünschten Konsolidierungsmaßnahmen weiterhin sorgenlos mit demselben Budget arbeiten dürfen. Die Musikhochschulen Mannheim und Trossingen, die mit weniger Etat trotzdem gleiche (oder sogar mehr) Abschlusszahlen vorweisen können, sollen verkleinert werden. Das ist nach meinem Empfinden nicht nur ungerecht, sondern vielmehr auch perfides Politgeschacher, zumal der grüne Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon am Montag (also 2 Tage vor der öffentlichen Pressekonferenz und Stellungnahme Frau Bauers (MdL) im Gemeinderat bekundete dass die Freiburger Musikhochschule gestärkt aus der Debatte hervorgehen werde.
S. Witzel
Dienstag, 23.7. Stuttgart , 18.30 Uhr
Stille Protestaktion gegen die Verlegung des Jazz/Pop-Studiengangs bei der Landesjazzpreisverleihung.
18. 30 Uhr Treffpunkt Parkplatz um die Ecke vom Theaterhaus (siehe Bild)
Kommt morgen alle zur Verleihung des Jazzpreises BaWü an Sandi Kuhn. Erscheint so zahlreich wie möglich (!!!) und bringt eure Instrumente mit!
Es wird jedoch kein Ton gespielt. Mit Klebeband auf dem Mund bringen wir als lebende Standbilder zum Ausdruck, dass die Jazzszene Stuttgarts ab 2020 ins Schweigen verfallen wird, sollte der Entwurf des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur umgesetzt und der Jazz/Pop-Studiengang Stuttgart nach Mannheim verlegt werden.
Bringt mit: Instrumente, Gaffertape, Transparente, sowie 10 Euro, falls ihr ein T-Shirt der Initiative "Stuttgart braucht Jungen Jazz" tragen und diese unterstützen wollt.
Wir treffen uns vorher am Parkplatz Ecke Maybachstr./Rüdigerstr. um dann geschlossen im Foyer des Theaterhauses aufzukreuzen.
Die Aktion ist mit Sandi Kuhn, sowie diversen Jazz-Persönlichkeiten abgesprochen, dennoch oder gerade deswegen ist es wichtig, die Veranstaltung nicht durch übermäßiges Pöbeln zu stören und in seriöser Stille zu protestieren. Verhaltet euch also gesittet und KOMMET ZUHAUF, denn es geht um eure Zukunft und um die der Stuttgarter Szene!
https://www.facebook.com/ErhaltetJazzUndPopInStuttgart?ref=stream&hc_location=timeline
Wer eine kleine Stadt wie Trossingen ihrer Arbeitsplätze und eine ganze Region ihrer Musiker beraubt (Studierende aus Trossingen leiten z.B. Kirchenchöre, Gesangsvereine und Laienorchester oder wirken als Instrumentalisten oder Sänger in Gottesdiensten und Konzerten mit), darf sich nachher nicht über die Landflucht wundern.
Annegret Liebers (Konstanz)
Die Basis von Unseren Gemeinschaft fangt an mit die Sprache die wir allen Sprechen : MUSIK!
Bert Langeler
Chef Dirigent Estnische Nationale Dirigenten Orchester (VOP)
Vorstandsmitglied der World Association for Symphonic Bands and Ensembles (WASBE)
Re:
Ausgrenzung von Musikbereichen wird der Diskussion nicht helfen. Dann stellt man nur Geschmack gegen Geschmack. In einem andern Kontext sinnvoll wäre wohl eine Diskussion darüber, wie und warum sich der emanzipatorische Impetus der Spät-60er/70er-Jahre-Popmusik, der teils bemerkenswert komplexe Musik unter Millionen von HörerInnen brachte, später immer mehr verlor, und ob es Möglichkeiten einer pädagogischen Gegensteuerung angesichts des Kommerzialisierungsdrucks gibt. Also Klassik UND Jazz UND Pop UND Multikulti, nicht als Konkurrenzunternehmen, sondern sich gegenseitig befruchtende Perspektiven. Allerdings hat das mit der gegenwärtigen Diskussion nur so viel zu tun, als m.E. ein Ausspielen unterschiedlicher Musikansätze der Sache nicht dienlich ist.
Re: Wichtige Persönlichkeiten unterstützen Petition: Quashoff und Pregardien
#237: - Wichtige Persönlichkeiten unterstützen Petition: Quashoff und Pregardien
Ja, vielen Dank, aber ist es nicht selbverständlich, dass gerade diese Leute sich zuallererst gegen einen solchen Schwachsinn wehren? Es wäre doch sehr traurig, wenn sie es nicht täten, oder?
Das Schlimme daran ist, dass es den meisten Politikern heutzutage sch... egal ist, was beispielsweise ein Herr Quasthoff - um nur einen zu nennen - für engagierte und tolle Arbeit leistet, um das "Kulturgut Musik" zu erhalten und zu pflegen, da sie nicht an die Zukunft des Volkes oder des Landes denken, sondern nur an ihre eigene.
Ich habe selbst viele Jahre in Mannheim studiert und weiß, was einige Professoren hier leisten, und zwar nicht für sich selbst, sondern für die Studenten und vor allem für die die Musik!
Leider glaube ich nicht daran, dass diese Kommentare hier irgendetwas bewirken, obwohl ich mir sehr wünschen würde, dass die Politik wieder mehr Entscheidungen trifft, die den Menschen hilft und nicht schadet.
Re: Enriching musik
Who said Mannheim School of Music is "famous"? May be first or second from the end, first being Trossingen! At least in Germany! And why does one Land need so many schools of music when these do not produce anything and live off taxpayers?
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