Lasst die Kirche im Ort
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Re: Übergabe an Gemeindevertretung
#26: Jörg Dorowski - Übergabe an Gemeindevertretung
Objektiv gesehen war das nicht anders zu erwarten. Der Vorsitzende stimmt schließlich auch für den Kirchenbau. Außerdem gibt es über die Vernunftsschiene keinen Zugang zu den Befürwortern, sonst wäre es gar nicht so weit gekommen.
Subjektiv gesehen muss ich hinzufügen, dass es höchst bedauerlich ist, dass gemessen an Hr. Warnicks Reaktion sogar ein gewisses Reflektieren oder Nachdenken über den Willen so vieler Bürger komplett ausbleibt. Veilleicht ist das Gremium doch mehr Kirchen - als Gemeinevertreung.
Gestern in der GV
An der Stelle nochmal eine kleine Anmerkung: die Naivität unseres Bürgermeisters ist wirklich erstaunlich. "Machen Sie die Augen zu und stellen Sie ich vor, wie schön das wird." Geht's noch? Wenn ich mir hier etwas vorstelle, ist das ein Parkplatz a la Riller und Schnauck Gebrauchtfahrzeughof. Dazu ein Neubauklotz, der zwar per Wettbewerb erstellt wird aber nicht schön werden KANN, weil die Kirche dazu einfach mal kein Geld hat. Sie will bauen, und das billig. Sie hat ja nicht mal das Geld dafür, das Grundstück angemessen zu bezahlen, dafür bekommt sie dann aber auch die Parkplätze für lau. Wenn man sich vorstellt, was dabei herauskommt, wenn die Kirche ihre 3 Euro fuffzig in die Hand nimmt um einen großen Neubau zu errichten, dann sollte nicht nur der Bürgermeister besser die Augen verschließen sondern wir alle.
In Kleinmachnow ist von Natur und Geschichte nicht mehr viel übrig. Jetzt wird auch noch der Rest platt gemacht. Na Prost Mahlzeit. Ist Herr Klocksin, dessen Ausführungen MIT ABSTAND der beste und qualitativ hochwertigste Beitrag war, den ich gestern gehört habe, eigentlich der einzige verbliebene kultur- und geschichtsbewußte Mensch in diesem Gremium? Danke, Herr Klocksin, für Ihre Ausführungen.
Kirche und Gemeindevertretung sind der Ansicht, es ist hier vorbei. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es fängt gerade erst an. Ich glaube, die Folgen, die Zerrissenheit, der Ausmaß des Protests und der Spaltung in Kirche und Gemeinde werden jetzt dramatisch. Die Kirche soll einen, sät aber Zweitracht. Das kann und wird nicht gut enden. Gestern war kein guter Tag für unsere Gemeinde.
Re:
wahrlich, dieses Stück Geschichte und Natur gehört den Kleinmachnowern und Brandenburgischen - auch nachfolgenden Genarationen, nicht den plus Einhundert Kirchgängern ....
übrigens, die Kleinmachnower Protestanten verfügen über zwei Schätze:
- der alten Dorfkirche (wer hat das schon in Brandenburgischen)
und
- über wunderschön (mitten im Bannwald) und zentral gelegene Grundstücke im Jägerstieg !
Da läst sich doch mit Verstand was machen.
G. Roeder
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Übergabe an Gemeindevertretung
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