Hallstatt droht der Ausverkauf
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"Das wesentliche Ziel des Projektes CHERPlan (Cultural Heritage Plan) ist es Weltkulturerbe‐Denkmäler in die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der lokalen Gemeinden zu integrieren bzw. Synergien zwischen der Erhaltung des kulturellen Erbes und dem sozio‐ökonomischen Wachstum zu schaffen."
Die wirtschaftliche Entwicklung läuft, wenn auch nur im Tourismusbereich.
Die soziale Entwicklung scheint mir etwas auf der Strecke zu bleiben.
Ich bin kein Experte in Sachen Gemeindefinanzen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass sich eine Gemeinde besser über soziale Entwicklung (Hauptwohnsitze) als über wirtschaftliche- Entwicklung finanzieren lässt.
Amtshaus Verkauf
Re: Amtshaus Verkauf
In Ihrem speziellen Fall würd ich auf dritteres tippen ;)
Re: Amtshaus
Immer wieder wird das Theme Amtshaus im gleichen Atemzug mit Massentourismus genommen, ich frage mich ob das gewisse einfach nicht begreifen, dass es hier auf dieser Petition um das Amtshaus geht, das zu einem hotel umgebaut werden soll obwohl bereits 4 Hotelgebäude mit 4 Stern, wobei bei drei Häusern die Gemeinde Miteigentümer ist und diese mit ca. 50% nur ausgelastet sind, im Ort bestehen. Geht das Hotel Heritage den Bach runter, verliert auch die Gemeinde 49% also alles mit dem sie haftet, also ein Teil von Hallstatt. Es wird Zeit, dass auch wir aufwachen und uns bei Schadensbegrenzung einbringen.
Obwohl sich die Gemeinde finanziell und demokratiepolitisch in einem bedenklichen Zustand befindet, wird eine Veränderung durch die Bürgerbewegung kein Osterspaziergang werden.
Zum Einen haben auch schon die Vorgänger unseres Bürgermeisters alle systemrelevanten Posten mit der richtigen Farbe gestrichen, zum Anderen sind Bürger in manchen Situationen auf die Obrigkeit angewiesen und von deren Wohlwollen abhängig.
Ausschlaggebend für einen Erfolg der „ Bürger für Hallstatt Bewegung“ wird aber trotz der erwähnten Umstände, ihr behutsamer Umgang mit den guten demokratischen Sitten sein. Diese Kultur, könnte auch Parteilose und Politikverdrossene zur Mitarbeit animieren und dadurch eine nachhaltige Entscheidungsfindung ohne Gesinnungsgarnierung, zumindest auf Gemeindeebene, ermöglichen. Denn die Bewältigung der großen Themen in der Hallstatt Zukunft wird nicht mit einem romantischen Welterbeblick von der Aussichtsplattform gelingen!
Stufe 1: Einspeisung
Stufe 2: Verschleierung
Stufe 3: Integration
http://www.hanisauland.de/lexikon/g/geldwaesche.html
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Hier eine Aussage zum Cherplan 2013:
"Für uns als Marktgemeinde ist es wichtig, dass so viele Hallstätterinnen und Hallstätter wie möglich in unsere Aktivitäten eingebunden werden." hääääähhh?
Nach der Auswertung der Cherplans hieß es:
"Es ist der erste Schritt getan und die Zahlen und Statistiken zeigen uns, dass in Hallstatt für die Zukunft Änderungen notwendig sind." ähmm, ja!(?also bauen wir noch ein Hotel?)
"Diese Managementmodelle sollen nicht nur dem Schutz unseres Kultur- und Naturerbes dienen, sondern vor allem die Wünsche und Vorstellungen der einheimischen Bevölkerung berücksichtigen, die in diesem Natur- und Kulturraum lebt und diesen gestaltet." ähmm, ja! (zumindest von 13)
Hier noch eine Info was der CHERplan überhaupt ist (is ja immerhin schon 1 Jahr her):
http://www.hallstatt.at/images/Projektbeschreibung-Hallstatt-homepage.pdf
Entschuldigt meinen Sarkasmus! ;-)