Hallstatt droht der Ausverkauf
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Um zu den Vereinen zurück zukommen. tatsächlich sind in Nachbargemeinden die Vereine nicht so verwöhnt wie wir Hallstätter. Das Problem liegt bei den einzelnen Personen. Bei jeder Veranstaltung mit/von Vereinen sieht man die gleichen 15 Leute Arbeiten. die anderen kommen und kritisieren. Allgemein ist der Zusammenhalt im Vereinsleben nicht so gegeben wie in den Nachbarorten. Aber finanzieren muss sich jeder Verein selbst.... oder nicht? Auch ein sehr junger Verein hat seit 2 Jahren ein Fussballturnier mit Bierzelt und ebenso einen Faschingsball organisiert, um die Kasse zu Füllen und am 5. Dez. das Geld für den Brauchtum in Hallstatt auszugeben... Bei solchen Vereinen funktioniert der Zusammenhalt gut. Liegt natürlich an den Personen und dem gleichem Alter......
Der Tausch vom Plattformgrundstück am Salzberg gegen die Wegbetreung der "Wang" war ja mal ein Griff in Oasch! Mich stimmt es traurig das ein jahrzahnte/jahrhunderte (ich weiß es selber nicht genau) alter Weg zerfällt. Wenn ich richtig informiert bin, hätte die Saline jetzt die Wegbetreuung über und wird diese nichtmehr weiter führen. Der Weg wird kurzerhand in einen Steig umgewandelt, da die Leute ohnehin die Seilbahn benützen sollen. Ob wir Einheimischen aber die Wang auch in Zukunft noch gerne begehen wollen, interessiert keinen profitgeilen Betrieb/Investor.
Hätte man bei diesem Tausch etwas überlegt, oder ein schriftliches Abkommen gemacht würde der Weg jetzt bestimmt besser ausschauen.
Ein weiterer Grund dafür, das Bürger solche Projekte im Vorfeld hinterfragen sollten ;-)
Wang
Re: Wang
Schade das es früher funktioniert hat, und heutzutage mit modernem Gerät und geeigneten Hilfsmittel sich das keiner mehr "antun" möchte.
Hotelinvestor
Folgendes Szenario wäre denkbar (Ich behaupte nicht, dass es so geplant ist oder so kommen wird). Zwei Leute nehmen ingesamt 5.000€ in die Hand, gründen eine Gesellschaft, gehen in die Provinz, legen einen Projektplan vor, lassen sich eine Immobilie aus Gemeinde- = Bürgerbesitz "schenken" (der Kaufpreis wird mit 1€ festgelegt), nehmen einen Kredit auf (immerhin hat man jetzt eine Immobilie als Sicherheit zu bieten) und lässt mit dem Geld die Baumaschinen auffahren. Parallel dazu startet man den Verkauf der "Hotelzimmer" als Wohnungseigentum und finanziert das Projekt damit, weil ohnehin klar ist, dass die Investition mit einem Hotelbetrieb nicht erwirtschaftet werden kann. Alle notwendigen Widmungen kriegt man hin, ist ja öffentliches Interesse! Wenn alles gut geht, bleibt aus dem Verkauf ein Gewinn über, der zusammen mit einer ordentlichen Geschäftsführergage reicht, um jeden unselbständig Erwerbststätigen milde zu belächeln. Für den Fall, dass doch nicht genügend Kaufinteressenten gefunden werden, geht die GmbH in Konkurs, macht nichts, da das Stammkapital (zur Erinnerung € 10.000) bis zur Konkurseröffnung locker durch Provision und Geschäftsführerbezüge überflügelt wurde.
Aus den Lebensläufen der drei Gesellschafter Rechtsanwaltsanwärter - wie sie dem Gemeinderat präsentiert wurden - Rechtsanwaltsanwärter (ehem. Elektrikermeister), Gastronomiebetreiber (Nachtclub Bar Royal), ehem. Schiffskoch und international tätigem Finanzökonom (letzterer ist mittlerweile aus dem Firmenbuch gelöscht) lässt sich zumindest auf den 1.Blick keine Prädestination für ein 30Mio€-Projekt ableiten.
Bleibt zu hoffen, dass der Gemeinderat einen Plan B hat, wenn das Projekt sich nicht ganz zu dem Hotelprojekt mausert das erträumt wird, sondern zu einer Investorenpleite (vergl. Badgastein) oder Wohnburg für Zweitwohnsitzbesitzer mutiert. Das Ganze falls nicht ohnehin andere Behörden (Natur- und Denkmalschutz) bzw. das Bürgerforum, das Projekt vorher kappen. Wie hiess es in der Presse: Finanzierung steht noch nicht und Betreiber ist noch keiner gefunden. .......
Re: Hotelinvestor
#42: Salzberg - Hintergrund - Hotelinvestor
Traurig aber wahr, einige der Gemeindepolitiker glauben tatsächlich mit dem Eigentum der ganzen Gemeindebevölkerung tun und lassen zu können was sie wollen, wäre es ihr persönliches Eigentum würden sie wahrscheinlich die Finanzierung genauer überprüfen, damit sie das Geld für den Verkauf auch 100%ig bekommen. Ihre Devise scheint zu sein, aus den Augen aus dem Sinn und hinter uns die Sinnflut. Unser Bürgermeister behauptet ja vom letzten Bürgermeister ein schweres Erbe übernommen zu haben, aber ich glaube er hinterläßt, soweit dann noch etwas da ist zu erben, ein noch schwereres Erbe!
Re: Re: Hotelinvestor
Öffentliche Gemeinderatsitzung am Donnerstag, 10.April, 17.00 Uhr, Beginn beim Amtshaus !!!!
Re: Hotelinvestor
#42: Salzberg - Hintergrund - Hotelinvestor
Danke für das Kommentar! Und da man auch soetwas prüfen sollte (Tipp an den Gemeinderat - Dinge prüfen) habe ich kurz mal google 2 min strapaziert und man glaubt es kaum alles soweit korrekt!
Auch die Bar Royal http://www.nachtclub-royal.at/ (was übrigens eine gute Referenz für einen Projektentwickler ist) gibt es. Vielleicht bekommen wir ja ein Freudenhaus am Amtshausbühel und wenn dann die Ost-Mafia als Investor einsteigt wird das mit dem Familienhotel sicherlich klappen :-)
Re: Re: Hotelinvestor
Ich verstehe die Herangehensweise der Gemeinde schon! Um das Problem mit dem Tagestourismus zu lösen wird ein Experte für Stundentourismus hinzugezogen ;-)
Re: amtshaus
#4: ein wirklicher hallstätter!!! - amtshaus
Zurück zur Grundschule?
Diesen Bildungsweg würde ich Ihnen bei Ihrer Rechtschreibung auch wärmstens empfehlen....
amtshaus
http://tvthek.orf.at/program/Oberoesterreich-heute/70016/Oberoesterreich-heute/7726761/Hotelboom-in-Hallstatt/7726772
Re: Re: Hotelinvestor
Parkplätze und Zweiteingang sind beim Nachtclub.royal nicht einsehbar, genausowenig wie in die Projektentwicklung, das paßt ja dann eh
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