Europaweite Videoüberwachung an Schlachthöfen und Dokumentation
Verfasser der Petition kontaktieren
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Super Kommentar von Holger Beckmann
www.ardmediathek.de/wdr-2/klartext?documentId=13417520
den vollen Wortlaut dieser Petition und erwarten von der EU, dass diese
endlich mehr für den Tierschutz tut.
Danke und freundliche Grüsse
Anita u. Hsp. Frey-Hänggi
diese sinnvolle Petition.
Anita u. Hanspeter Frey CH 4410 Liestal b. Basel - Schweiz
"Wären Schlachthäuser aus Glas, würde es fast nur noch Vegetarier geben"!!
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Spitze des Fleischbergs
Ingolf Bossenz über Europas jüngsten Lebensmittelskandal
www.neues-deutschland.de/artikel/813652.spitze-des-fleischbergs.html
den Schwachen und Tieren umgeht kennzeichnet den Grad ihrer Zivilisation!
Sind wir Barbaren?
Re: Diese Petition nützt schon jetzt auf jeden Fall...
Lieber Gast,
Sie sagen es! Während meines ersten Studiums (Agrarwissenschaft) mußten wir einen Schlachthof besuchen (Pflichtveranstaltung) und schon damals war Ähnliches zu beobachten. Schon damals fiel mir auf, wie der uns begleitende Dozent (ein Tierarzt) sich geradezu eifrig bemühte, unsere Zweifel an der dauerhaften Betäubung der Tiere zu zerstreuen. Denselben Eifer vermißte ich, als ein anderer Student die Argumente hinterfragte, die die bisherige Schlachtmethoden rechtfertigen sollen. So lernte ich, daß meine bisherige Vorstellung von einem Tierarzt zu idealistisch gewesen war, daß es also durchaus Tierärzte ohne ein "Herz für Tiere" gab – so, wie es ja auch Ärzte gibt, die nicht nur kein Mitgefühl für Menschen entwickeln, sondern ihre Sachkundigkeit sogar Folter-Regimen zur Verfügung stellen.
Später mußte ich erkennen, daß bei Sachkundigen oft nicht nur die Gefühlsseite ein Defizit aufweist, sondern auch die Moral. Im Bereich der angewandten Naturwissenschaften wird nämlich der gerade hier gern zitierte Grundsatz der Objektivität der Forschung keineswegs ausnahmslos praktiziert. Vielmehr erinnern sich die wissenschaftlich Ausgebildeten erschreckend oft nicht mehr an dieses Prinzip, wenn seine Anwendung zu einer Kollision mit einem starken persönlichen Interesse führen würde. Dies kann z.B. eine einschneidende Änderung bisheriger bequemer oder kostengünstiger Praktiken sein, vielleicht aber auch nur das Motiv des sich überlegen fühlen wollenden Besserwissers, der auf Zweifler als halb- oder unwissende Laien herabblicken möchte.
Dieses nicht nur unschöne, sondern auch erkenntnisgefährdende und ggf. zu Ungerechtigkeit und Unrecht führende Verhalten ist insbesondere bei Repräsentanten der Regierung oder Vertretern von Behörden zu beobachten. Deshalb ist gerade dort, wo eigentlich ein besonders hohes Vertrauen herrschen sollte, ein besonders starkes Mißtrauen am Platze. Die meisten dort Tätigen können eben der dort vorhandenen Versuchung des – zumindest unauffälligen – Machtmißbrauchs nicht widerstehen. Die laufenden und immer erschütternder werdenden Aufdeckungserfolge von "Watch"-Vereinigungen aller Art beweisen dies jeden Tag neu, nicht nur beim "Abgeordneten-Watch" oder "Food-Watch".
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Pferdetransport - Quälerei ohne Grenzen
Pferdetransport - Quälerei ohne Grenzen
http://www.youtube.com/watch?v=8bGTBaOaAco&NR=1&feature=endscreen
Wir ernten was wir säen...
Wir ernten was wir säen...
www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=YN7UkvZI3hk
Re: Der Mensch – Gipfel der Grausamkeit
Ja, das Evolutionsprodukt Mensch ist tatsächlich der Gipfel all dessen, was wir kennen – einerseits dessen, was seine höchsten, schönsten und edelsten Schöpfungen betrifft und andererseits, was seine abgründigsten, häßlichsten und niederträchtigsten Produktionen angeht. Der Grund ist der ihm von der Natur ermöglichte, bei keinem Tier vorhandene Grad an Freiheit, Vernunft und Bewußtsein für Empfindungen.
Einige Spitzenexemplare der Spezies "homo sapiens" haben aus dieser Dreifachgabe der Natur sinnlich erlebbare wahre Kunstwerke der Kultur geschaffen. Solche Menschen schufen einen Himmel. Beethovens Vertonung von Schillers "Lied an die Freude" gehört dazu. Nicht ohne Grund wurde sie als Botschaft des Menschen ins All katapultiert, damit eventuelle intelligente Wesen des Universums etwas über uns erfahren.
Jedoch mißbraucht eine unvergleichlich viel größere Zahl derselben Spezies das sozusagen gewagteste Dreifachgeschenk der Natur, um die schlimmstdenkbaren Konstrukte des Abgrunds zu ersinnen. Das meinte Goethe, als er im "Faust" den "Mephistopheles" das vernichtende Urteil über den Menschen aussprechen läßt: "Er nennt's Vernunft, und braucht's allein, nur tierischer als jedes Tier zu sein!" Diese Menschen produzierten eine Hölle. Und durch die ungeheure Macht, die sie sich zu verschaffen wußten, verwandeln sie – je länger sie die Erde bevölkern desto umfassender – durch Folter, Qualmord und rücksichtslose Zertrampelung lebender Schöpfungswunder den blauen Planeten in einem Globus in Rot.
Wir wissen es sehr wohl: Unsere Petition ist nichts als die Ermöglichung einer Möglichkeit, diese blutrote Farbe wenigstens in einer Region der Erde blasser werden zu lassen. Aber sie ist etwas, wozu wirklich jeder durch seine Unterstützung beitragen kann; niemand kann hier überfordert sein. Wenn wir hier je eine Stimme mit einem Höhenmeter bei einer Gipfelbesteigung vergleichen, so haben wir in weniger als drei Monaten immerhin den Mount Everest erreicht. Auch die 10.000-er-Höhe haben wir vor wenigen Tagen überschritten. Nun müssen wir das nächste große Etappenzeil in den Blick nehmen: Die Höhe 50.000, die Grenze der Stratosphäre. Dieses Ziel ist durchaus realistisch. In vergleichbaren anderen Petitionen wurde es erreicht.
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www.youtube.com/watch?v=hBaO-NxAcLo