Rettet die Musikhochschulen
Verfasser der Petition kontaktieren
Re: Re: Re: Re: Re: Zuschußbedarf
#1550: - Re: Re: Re: Re: Zuschußbedarf
...wie kann man / wer kann Kontakt aufnehmen mit Spiegel, Focus, Monitor, Panorama ....?
Das letzte Mal, als der Spiegel Mannheim in das Zentrum des bundesweiten Medieninteresses bzw. des öffentlichen Interesses gerückt hat, war, als Gisela Friedrichsen sich mit Kachelmann und dem Landgericht Mannheim beschäftigt hat. Mit Spiegel / Friedrichsen und einem anderen Rechtsanwalt als Johann Schwenn an der Seite Kachelmanns wäre die Angelegenheit sehr wahrscheinlich gewaltig nach hinten losgegangen, und zwar nicht für das Landgericht Mannheim, sondern für Kachelmann, dem das Interesse des Spiegel ja zuerst und in erster Linie galt.
Verlassen Sie sich besser nicht auf diese Medien. Über bestimmte andere Dinge, die die RotGrünen buchstäblich verbrochen haben, werden sie dort um so weniger finden, je näher die Bundestagswahlen rücken.
Hören Sie sich D.Barenboim an, der mit dem Vortrag zur 'Revolution' in der Musik, den er anläßlich der Eröffnung der diesjährigen Luzerner Festwochen hielt, eine unter vielen Stimmen ist, die deutlich machen können, was für einen Schaden PolitikerInnen auch hier dabei sind, anzurichten.
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Zuschußbedarf
#1552: - Re: Re: Re: Re: Re: Zuschußbedarf
Danke für den warnenden Hinweis!
Nothelfer?
Dagegen hatte der Landtagsabgeordnete Wolfgang Raufelder (Grüne) zu "Ruhe und Gelassenheit" geraten - was nun die FDP auf den Plan rief. "Offensichtlich scheut Herr Raufelder die Verantwortung. Es ist seine eigene grüne Ministerin, die die Musikhochschule nahezu komplett zusammenstreichen will." Ruhe und Gelassenheit sei das Letzte, was sie Mannheim und den Studenten jetzt raten würde, betont die Bundestagsabgeordnete und Stadträtin Dr. Birgit Reinemund.
"Anstatt ruhig und gelassen die Kürzungsorgie hinzunehmen, sollten alle Mannheimer der grünen Landesministerin ein deutliches Signal setzen", sagte Reinemund und teilte mit, dass sie die Petition zum Erhalt der Musikhochschule unterschrieben habe. "Es ist für uns inakzeptabel, wenn die Bereiche Klassik und Schulmusik radikal gekürzt werden. Ebenso wie zahlreiche Musikvereine, arbeitet die städtische Musikschule mit der Musikhochschule eng zusammen", erklärt die FDP-Stadträtin Dr. Elke Wormer.
Besuch vom Landtagspräsidenten Als "Zeichen der Solidarität und Brückenschlag zwischen den Standorten" besuchte Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) die Mannheimer Musikhochschule. Er ist Landtagsabgeordneter für Tuttlingen, wo die Musikhochschule Trossingen ebenso stark reduziert werden soll. "Im Verbund bekommen unsere Argumente mehr Gewicht", hoffte Wolf, als er mit Landtagsabgeordnetem Georg Wacker und den CDU-Stadträten Nikolas Löbel und Peter Pfanz-Sponagel mit Musikhochschul-Präsident Rudolf Meister sprach. Wolf will die Reform der Musikhochschulen zum Gegenstand einer Diskussion im Wissenschaftsausschuss machen. Ausschussvorsitzenden Helen Heberer (SPD) habe ihm zugesagt, die Anträge sofort nach der Sommerpause auf die Tagesordnung zu setzen. " "Es muss unser Ziel sein, den Prozess erneut aufzurollen und eine Reform unter Beteiligung aller fünf Musikhochschulen auf den Weg zu bringen", erklärt Guido Wolf."
© Mannheimer Morgen, Montag, 26.08.2013
Was ist los mit diesem Land...
... schaut euch dieses Video an und denkt nach!
http://www.youtube.com/watch?v=8fLuuuIptLE
Wie sollen wir diejenigen Landsleute nennen, die einen unbezahlbaren
Gewinn für die Menschheit- nämlich die Entwicklung der fortschrittlichsten und weltweit bewunderten Orchestertechnik seiner Zeit nicht erkennen und den damit in dieser Verbindung stehenden Musikhochschule die Finanzierung und damit den künstlerischen Atem nehmen wollen?
Allein der Gedanke bzw. die Gedankenlosigkeit ist atemberaubend.
Prof.Dr. Gerhard Pirklbauer Mozarteum Salzburg
Re: Was ist los mit diesem Land...
#1555: Wendepunkt - Was ist los mit diesem Land...
Aber der Staat lügt in allen Zungen des Guten und Bösen; und was er auch redet, er lügt - und was er auch hat,
gestohlen hat er's. Ach, auch euch, ihr großen Seelen, raunt er seine düsteren Lügen!
Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra
Die Musikhochschule Mannheims ist doch ein Hängeschild innerhalb aller Universitäten Süddeutschlands und darf auf keinen Fall gekürzt werden !
Deutschland ist außerhalb seiner Grenzen sehr berühmt für seine vielfalt an Musik : Kürzen Sie die Musikhochschule Mannheims, schaffen Sie dann ein nicht zu unterschätzendes Stück der deutschen Kultur ab !
Re:
Nach Streichung der klassischen Musikausbildung in Mannheim wird es in der Region
nach Aussage der Ministerin Bauer „andere Konzerte in der neuen Struktur“ geben.
Die Auflösung dessen, was jetzt für viele Menschen wertvoll und hoch geachtet ist,
darf auf keinen Fall toleriert werden!
Sommer Oper Bamberg e.V.
Postfach 110126
96029 Bamberg
fon +49-(0)951-208 374 1
fax +49-(0)951-208 374 2
Künstlerischer Leiter: Till Fabian Weser
[email protected]
www.sommer-oper-bamberg.de
Frau Ministerin Theresia Bauer, MdL
Ministerium für Wissenschaft, Forschung
und Kunst Baden-Württemberg
Postfach 103453
70029 Stuttgart
Bamberg, den 25. August 2013
OFFENER BRIEF
Sehr geehrte Frau Ministerin,
mit Bestürzung verfolgen wir die kulturpolitische Entwicklung in Baden-Württemberg. Ihre im
Gewande von Einsparungen geplanten und nicht nachvollziehbaren Pläne für
Strukturmaßnahmen an den Musikhochschulen in Trossingen und Mannheim verurteilen wir
auf das Schärfste.
Die Sommer Oper Bamberg richtet sich an Studenten von Musikhochschulen aller
europäischen Länder. Die angehenden Profimusiker kommen nach bestandenem
Auswahlverfahren regelmäßig zu uns nach Bamberg. Neben den ausgezeichneten
Instrumentalmusikern, gerade aus Trossingen und Mannheim, möchten wir daher für Sie den
hohen Qualitätsstandard der Gesangsklassen in Mannheim exemplarisch herausstellen:
Sänger und Sängerinnen dieser Hochschule, die sich einem europaweitem Wettbewerb mit
über 400 Bewerbern stellen mussten um in den Workshop aufgenommen zu werden,
erfahren inzwischen erstaunliche Karrieresprünge: Engagements u.a. bei den Berliner
Philharmonikern, bei den Salzburger Festspielen, bei den Berliner Symphonikern, als
festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim oder als Mitglied im Chor des
Bayerischen Rundfunks, sprechen eine unmissverständliche Sprache, die uns mit Freude
und mit Stolz erfüllt. Stolz, einen kleinen Abschnitt der künstlerischen Entwicklung dieser
Studenten der Musikhochschule Mannheim mit begleitet haben zu dürfen. Zu wissen, dass
weite Teile der Klassikabteilungen beider Hochschulen nun peu à peu Ihrem Rotstift zum
Opfer fallen sollen, empört uns.
Sehr geehrte Frau Ministerin, der den Grünen während den anfänglichen Oppositionsjahren
vorauseilende Unkenruf des Kulturabbaus im Falle einer Regierungsmehrheit Ihrer Partei,
scheint sich leider zu bewahrheiten. In der öffentlichen Meinung stellen sich Ihre Maßnahmen
einerseits als eine Manifestierung eben jener Unkenrufe dar, andererseits erreicht uns auch in
Bayern das Bild einer durch persönliche Motive geleiteten Strafaktion, insbesondere gegen
die Musikhochschule in Mannheim (warum nun auch noch 540 statt 300 Studienplätze
streichen?). Beides ist schädlich: Sowohl für die gesunde, kulturelle Vielfalt in Baden-
Württemberg als auch für das Bild und die Integrität der Partei der Grünen in der
Öffentlichkeit.
Bedenken Sie bitte: gerade durch das Phänomen der „Wutbürger“ sind die Grünen in Baden-
Württemberg an die Regierungsmehrheit gelangt. Wir, und damit wage ich für die meisten
Kulturschaffenden - jenseits der wenigen Profiteure Ihrer Planung - zu sprechen: wir sind
wütend, wütend über Ihre Politik und dieses Vorhaben.
Mit freundlichen Grüßen,
(Till Fabian Weser, Künstlerischer Leiter der Sommer Oper Bamberg)
Kooperationsmöglichkeiten und Netzwerkarbeit sind Grundbausteine moderner Kulturarbeit, wobei sie gleichzeitig helfen auch den privaten Horizont zu erweitern. Die voranschreitende Optimierung von Hochschulen, nach rein wirtschaftlichen Aspekten, muss gestoppt werden!
Mike Schattschneider (Leiter der vhsARTlichtenwald / Kulturbeauftragter der Gemeinde Lichtenwald / Kulturpädagoge BA)
http://www.focus.de/regional/stuttgart/hochschulen-ministerin-fordert-ende-der-abwehrkaempfe-bei-musikhochschulen_aid_1083595.html
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Re: Re: Re: Re: Re: Zuschußbedarf
#1550: - Re: Re: Re: Re: Zuschußbedarf
26 000 Unterschriften !!
und MP Kretschmann sagt in Tübingen:.... “ Mischen Sie sich ein!“ "
Seine Politik ist eine Politik des Gehörtwerdens!!
Weiterkämpfen!! Nicht nachlassen!!