Rettet die Musikhochschulen
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Man könnte genau so ein 250 Jahre altes Gemälde vernichten weil es teuer ist es imstande zu halten und ein Poster im Museum aufhängen und für gespartem Geld eine Riesen Medien Kur veranstalten...
In den Ländern der dritter Wellt basteln sich die Kinder Geigen und andere Instrumente aus Papp und Müll um Mozart zu spielen, man sammelt weltweit um echte Instrumente für diese Kinder zu verschaffen. Nun, jetzt sehe ich recht deutlich: diese Kinder verdienen es heute mehr als Baden Württemberg(mit Kulturstadt Mannheim!!?? !
Mann kritisiert: zu viele Ausländer studieren hier. Man erklärt es auch ganz klar in dem Berricht des Rechnungshof: die sind bedeutend besser in Aufnahme Prüfungen als heimischen Kandidaten. Die Regierung tut aber genau das falscheste mit diese Aktion , wenn es mehr Deutschen Studenten geben sollte: das ganze Musikalische Angebot in einem enormen Region wird einfach verschwinden, ohnehin schwache vor-hochschulische Bildung wird noch schwächer und sogar die drei beforzügten Musikhochschulen werden in einer Generation Zeit kaum Aspiranten die gut genug sind haben. Ein Teufelskreis wird hiermit eingelaufen.
Ich bemerke dass die deutsche Jugend kaum noch eine geistige Anstrengung oder dauerhafte Widmung einem Ziel ertragen kann. Der Wohlstand und Erfolg müssen schnell und mühelos erreicht sein. Kaum einer will noch 8 Stunden am Tag Klavier üben, oder Geige. Die Ausländische Studenten heben die Latte sehr hoch! Die spornen an und ziehen hiesige mit- wenn sie erfolgreich sein möchten. Höhe Qualität und Konkurrenz gehen Hand in Hand!
Diese Fusion - auf diese weise ist eine Devalvierung und Unterstützung des Mittelmaaß!
Re: Rettet die Musikhochschulen / #152
#152: - Eine ununterbrochene seriöse musikalische und pädagogische Tradition die 250 Jahre alt ist zu Gunsten eines Flirts mit Medien (und das ist ja die Popakademie und nichts anderes mit 2 Professoren und der Rest ist nur Medienbetreung!) zu vernichten kann man nur als kriminell nennen. Allerdings - MuHo Mannheim könnte daraus lernen wie wichtig die Medien für ihre Zukunft gewesen wären!
Man könnte genau so ein 250 Jahre altes Gemälde vernichten weil es teuer ist es imstande zu halten und ein Poster im Museum aufhängen und für gespartem Geld eine Riesen Medien Kur veranstalten...
In den Ländern der dritter Wellt basteln sich die Kinder Geigen und andere Instrumente aus Papp und Müll um Mozart zu spielen, man sammelt weltweit um echte Instrumente für diese Kinder zu verschaffen. Nun, jetzt sehe ich recht deutlich: diese Kinder verdienen es heute mehr als Baden Württemberg(mit Kulturstadt Mannheim!!?? !
Mann kritisiert: zu viele Ausländer studieren hier. Man erklärt es auch ganz klar in dem Berricht des Rechnungshof: die sind bedeutend besser in Aufnahme Prüfungen als heimischen Kandidaten. Die Regierung tut aber genau das falscheste mit diese Aktion , wenn es mehr Deutschen Studenten geben sollte: das ganze Musikalische Angebot in einem enormen Region wird einfach verschwinden, ohnehin schwache vor-hochschulische Bildung wird noch schwächer und sogar die drei beforzügten Musikhochschulen werden in einer Generation Zeit kaum Aspiranten die gut genug sind haben. Ein Teufelskreis wird hiermit eingelaufen.
Ich bemerke dass die deutsche Jugend kaum noch eine geistige Anstrengung oder dauerhafte Widmung einem Ziel ertragen kann. Der Wohlstand und Erfolg müssen schnell und mühelos erreicht sein. Kaum einer will noch 8 Stunden am Tag Klavier üben, oder Geige. Die Ausländische Studenten heben die Latte sehr hoch! Die spornen an und ziehen hiesige mit- wenn sie erfolgreich sein möchten. Höhe Qualität und Konkurrenz gehen Hand in Hand!
Diese Fusion - auf diese weise ist eine Devalvierung und Unterstützung des Mittelmaaß!
Richtig! Ergänzend dazu folgender Artikel von mir:
http://www.online-boykott.de/de/nachrichten/102-in-eigener-sache-rettet-meine-stadt
Dr. Günther Schönharting
schlüpft, ist o.k., aber nicht um den Preis des Verzichtes auf Orchestermusik und Musiklehrer-Ausbildung.
Christiane Wittemann
Metropolregion ohne Muho?
Die Muho Mannheim hat eine Ausstrahlungskraft in die ganze Region! Selbst die traditionsreiche Universitätsstadt Heidelberg kann einen solchen Schatz nicht vorweisen und setzt hier daher schon lange Zeit auf Kooperation mit Mannheim. Zudem wurde auch links des Rheins (Landau) schon der Musikzweig wegrationalisiert. Zugleich beschwert man sich jedoch regelmäßig über Musiklehrermangel! Daher: Bitte unterlassen Sie die barbarischen Akt!
G. H. Wagner
Metropolregion ohne Muho?
In Bezug auf den Artikel „Stuttgarter Klassik“ von Herrn Ralf-Carl Langhans (Kulturredakteur beim Mannheimer Morgen) vom 18.07.2013 im Morgenweb, kann ich der inhaltlichen Richtung vollkommen zustimmen.
Was die kulturelle Entwicklung in Baden Württemberg betrifft habe ich die Befürchtung, dass wir auch hier bald italienische Verhältnisse bekommen, obwohl einige Italiener immer noch neidisch auf unsere musikkulturellen Errungenschaften und Förderungen herübersehen.
Durch die gezielt relativ einseitigen Kürzungen bei den Musikhochschulen in Mannheim und Trossingen und den Erhalt der Voll-Musikhochschulen Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg fragt man sich, ob da nicht doch kultur-politische Machenschaften im Spiel sind.
Die Entscheidungen von Frau Theresia Bauer (zuständig für das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bei den Grünen) Studien- und Lehrplätze abzubauen, sind trotz ihrer Verwurzelung durch ihre Studienzeit in MA und HD (Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und Germanistik) nicht nachvollziehbar.
Gerade Sie müsste sich doch für Baden Württemberg stark machen, obwohl sie anscheinend den Bereich Kunst selbst nicht gelernt bzw. ausgeübt hat (ich lass mich da aber auch gern eines besseren belehren).
Als Privatperson und Opernliebhaber (speziell „L’opera italiana“) bin ich gerade dabei einen Verein zu gründen, mit dem Ziel: „Erhalt der italienischen Opernkultur und Förderung der Aufführung von selten gespielter Opernwerke in konzertanter Form sowie den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Sängergenerationen“.)
Für zukünftige Planungen bedeutet dies, dass sowohl der Bedarf an einem Orchester, an Sängern und Tänzern vorhanden ist. Dieses Nischenprogramm soll als Ergänzung zu bestehenden Angeboten bis zur Bewerbung als „Kulturhauptstadt“ (neuerdings wohl erst ab 2025) auf- und ausgebaut werden. Aber auch hierzu benötigt man Unterstützung und Förderung.
Was ich erwarte ist, dass sich die Bevölkerung und ebenso die Politiker und Kunst- bzw. Kulturexperten in der Region gegen diese desaströsen Entwicklungen ankämpfen, damit die kulturelle Vielfalt wieder ihren Stellenwert erhält, die sie einst mal besessen hat.
Die Argumentation der „3 Leuchttürme“ Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen war von der Idee her vielleicht gar nicht verkehrt, wird aber inkonsequent umgesetzt. Alle 3 Städte haben ein unterschiedliches kulturelles Angebot, werden unterschiedlich gefördert und werden leider von der Bevölkerung auch sehr unterschiedlich unterstützt.
Als Mannheimer verstehe ich, dass man unsere Stadt über die Metropolregion hinaus bekannter machen will. Fragt man aber Auswärtige danach, ob man denn die Stadt überhaupt kenne, kommt da meist ein großes Fragezeichen. Ja doch, wenn man vielleicht Xavier Naidoo oder Bülent Ceylan heranzieht heißt es – ja die kenn ich und die sind aus Mannheim? Es ist oft auch nicht bekannt, dass wir eine Quadrate-Stadt sind und daher in der Innenstadt keine Straßennamen führen. Da reicht der Leuchtturmstrahl wohl gerade mal bis an die Grenzen der Metropolregion.
Die Popakademie (demnächst unter dem Dach der Musikhochschule?) und daher auf pseudohaftes Hochschulniveau getrimmt kann ja wohl nicht das Alleinstellungsmerkmal für die Kulturhauptstadt 2025 herhalten.
Wie auch in anderen Artikeln zum Thema, kann es ja wohl nicht angehen, dass 4 Millionen im kulturellen Sektor wieder gestrichen werden sollen, wobei in anderen politischen Sektoren zwei bis dreistellige Millionensummen rausgeworfen werden.
Abschließend ist es mir wichtig den jungen Leuten mitzuteilen, dass man beim Studium eines Instrumentes oder auch Gesang (Lied, Musical, Oper usw.) und Tanz (oft höchstleistungssportlich) wirklich von Kunst bzw. Musikkultur sprechen kann.
Die politischen Entscheider haben den Auftrag dies zu fördern, was gesellschaftlich über jahrhunderte hinweg eingefordert wurde und plötzlich aber als Überbedarf deklariert wird. Wo bleibt da die Vorbildfunktion für die kommende Generation?
Selbst im Ausland (z.B. Südamerika) hat man erkannt, wie wichtig musische Förderung in der Gesellschaft bereits ab Kindesalter aber auch für junge und ältere Menschen ist.
Da bleibt bei mir nur ein großes Kopfschütteln übrig.
David Frey
Musikhochschulen
Eine infame Argumentationskette, eine fatale Doppelspirale nach unten hin, die es bald unmöglich machen wird, eine flächendeckende musikalische Grundausbildung an Schulen und Musikschulen aufrecht zu erhalten.
Bösartig auch, dass man das weltweit anerkannte, interntaional hoch geachtete System einer musikalischen Spitzenausbildung der Musikhochschulen diffamiert mit billigen, provinziellen und ressentimentgeladenen Argumenten (wie z.B. "..Asiatinnen erhöhen ihren Heiratswert in ihrer Heimat mit einem Musikhochschuldiplom..." - sic!), anstatt stolz zu sein, dass es hier tatsächlich noch "Exzellenz" gibt.
Hier wird für mich ein Totalversagen von Kultur- und Bildungspolitik deutlich, die eigentlich darin besteht, ganz brutal einzusparen, und das - in diesem Fall - gänzlich ohne Not und Anlass!
Re: Metropolregion ohne Muho
#164: - Metropolregion ohne Muho?
vielleicht besteht ja das Konzept der Ministerin auch in manchen Teilen aus Druck/Tipp-Fehlern. Stirbt die Klassik evtl. dann in Mannheim nur wegen eines Druckfehlers?
der Plan ist zu allererst ein Ergebnis politischer Phantasielosigkeit. Wenn die sich nicht kurzfristig beseitigen lässt, vielleicht gibt es Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Es wäre klug, wenn man vor solchen radikalen Schritten mal mit dem betroffenen Personal redet, dem fallen gewiss eine ganze Reihe von Möglichkeiten des Überlebens ein. Aber auch dazu gehört ein bisschen Phantasie und Klugheit. Beides kann man leider nicht verordnen, auch nicht immer erwarten.
Thomas Breier
Die 5 Standorte gilt es zu erhalten. Es ist zwar nicht die Aufgabe von Musikhochschulen, die regionale Kulturszene zu unterstützen, dennoch profitiert die Kultur der Region davon.
Die Ghettoblaster gehen auf´s Ohr und die wummernden Bässe aus so manchen rollenden Discotheken lässt so Manchen der Insassen, weil er das ja ansonsten per Beinen nicht ausleben kann, vor Übereifer an den Baum gehen.
Das soll nicht zynisch und makaber klingen, doch eine Empfindsamkeit, dass Musik nicht plump von außen hineindrückt und der Mensch das dann nur los werden will, viel()mehr, dass Musik aus dem Inneren des Menschen kommt und sich wiederum an das Innere wendet, diese Empfindsamkeit kann auf die Straße übertragen, Wunder bewirken.
Ein weiterhin mit Anklang versehenes Baden-Württemberg, gerade in neuer, ökologischer Gründerzeit, wünscht
Helmut Krüger aus Potsdam
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