Petition gegen das Psychologengesetz 2013
Verfasser der Petition kontaktieren
Re:
inhaltlich stimme ich teilweise zu! Bei den Ausbildungen und Prüfungen ist es notwendig, viel mehr auf die Qualifikation zu achten! Jedoch trifft es gleicherweise auf Studienabgänger zu, die vollkommen ungeeignet auf die Menschheit losgelassen werden. Ist es Angst, dass sie keine Arbeitsstelle finden und ein/e erfahrene/er Lebensberater/in an ihrer Stelle aufgenommen wird?????? Bei freier Praxis kommt es sowieso auf die Qualifikation an. Warum ist es notwendig, vom Gesetz her Verbote einzuführen, von Politikern, die keine Ahnung haben. Ich weiß, wovon ich spreche!
Re: Hinz und Kunz
Es ist leider sehr schade, dass oft der "Raum" fehlt, um zu solchen Themen auch objektiv wie möglich zu antworten. Im Grunde sollten alle diese Menschen für den Klienten arbeiten und nicht gegeneinander um Abgrenzung. Nicht talentierte Berater, Psychologen etc. gibt es in jeder Gruppe. Aber auch höchst professionelle. Die Ausbildung von "Hinz und Kunz" im Bereich LSB ist weitaus aumfangreicher, als manche Menschen glauben und ermöglicht solche engstirnigen Aussagen solchen Menschen zuzuordnen, die "überhaupt nicht geeignet sind".
Die psychologische Versorgung der Bevölkerung ist offensichtlich nicht erwünscht!
Wem nützt DAS!
Dem Nationalrat liegt das Monopol einer kleinen Berufsgruppe offensichtlich mehr am Herzen als die Volksgesundheit!!
Es wäre gut, wenn da viele Leute hingehen und mitstimmen gegen diesen Wahnsinn!
auch gemeinsame Eingabe über den Nationalrat wäre interessant
Bitte Veranstaltung posten!
24.10.2013 Infoveranstaltung - Neues Psychologengesetz
Im Sommer 2013 wurde das neue Psychologengesetz beschlossen. Welche Konsequenzen dies für das Gewerbe der Wiener Lebens- und Sozialberater mit sich bringt, wird im Rahmen der
Informationsveranstaltung, am 24.10.2013 ab 18 Uhr im Festsaal des Vienna Marriott Hotel (Parkring 12A, 1010 Wien)
diskutiert.
Es informieren:
• Fachgruppenobmann der Fachgruppe Wien der Gewerblichen Dienstleister KommR Gerhard Flenreiss
• Bundesvorsitzende der Lebens- und SozialberaterInnen und WKÖ Fachverbandsobmann Andreas Herz MSc.
• Berufsgruppenobmann der Wiener Lebens- und SozialberaterInnen Mag. Haris G. Janisch
und durchs Programm führt Lebens- und Sozialberater Mag. Wolfram Pirchner.
Zur besseren Planung dürfen wir Sie bitten, sich verbindlich unter [email protected] anzumelden.
Die Psychotherapeuten haben am 26.6. gegen das Psychologengesetz demonstriert vor dem Parlament und bekamen was sie forderten! Ingeborg Lösch
Ich bin Trainer und darf somit sowieso keine Beratung durchführen.
Ich habe eine Ausbildung zum Coach, die sehr fundiert und umfangreich war. Meines Wissens darf ich aber die Tätigkeit "Coaching" nicht ausüben, weil das dem Gewerbe LSB vorbehalten ist. Ich kenne einige LSBs, die von Coaching zwar keine Ahnung haben, aber irgendwelche anderen Beratungsformen als Coaching verkaufen und ausüben.
Ich habe einige Frauen in meinem Bekanntenkreis, die eine sehr fundierte und umfangreiche Ausbildung zur Doula machen oder gemacht haben. Wenn sie keinen LSB haben, dürfen sie auch diese Tätigkeit nicht ausüben, denn auch Doula gehört zum LSB, obwohl es damit nicht das Geringste zu tun hat. Theoretisch könnte jede(r) LSB auch als Doula Geld verdienen, ohne dafür jemals eine spezielle Ausbildung besucht zu haben.
Diese Missstände sind meines Wissens durch geschicktes Lobbying bei der Wirtschaftskammer entstanden. Die Doulas kämpfen seit Jahren dafür, dass das geändert wird, für die meisten Coaches scheint der einfachere Weg zu sein, den LSB nachzumachen.
Es mag sein, dass ich in diesen Punkten nicht 100%-ig richtig informiert bin, in diesem Fall bitte ich um entsprechende Richtigstellung. Ich sehe trotzdem nicht, inwiefern mich diese Gesetzesänderung einschränken sollte - alle Einschränkungen in meinem Beruf kommen von der LSB-Lobby.
Petition gegen das Psychologengesetz 2013
"ES IST GENÜGEND ARBEIT FÜR UNS ALLE" - daher ist es nicht nötig, dass eine Berufsgruppe alles an sich reißt; wozu diese Gier und sich über die anderen Berufsgruppen stellen???
Re: Petition gegen das Psychologengesetz 2013
Re: Re: Petition gegen das Psychologengesetz 2013
Der mündige Mensch ...
Was meine persönliche Lebenserfahrung zeigt ist KEIN Gesetz, KEINE Ausbildung ein Garant für Professionalität und Integrität - das geht zum größten Teil von der Person aus.
Wie viele Ärzte verschreiben z.b. Antibiotika wo keine angezeigt sind. Wie viele TherapeutInnen
lassen ihre KlientInnen Stunde um Stunde kommen ohne sie in dem Thema weiter zu bringen ...
Ich persönlich möchte mich von meiner Intuition leiten lassen und NICHT gezwungen sein
nur die Menschen zu konsultieren, die DIESEM Gesetz genüge Tun. Nebst dem entsteht dadurch ein Pool von Anbietern die einer finanziellen ELITE entspringen!
Info für LebensberaterInnen
falsches Wort im fb-Text
Richtig muss dort allerding " ... nur mehr von ..." stehen.
Anmaßung!
bin gerade in der ausbildung, die sehr qualifiziert ist, ich investiere freiwillig viel freizeit und eigenes geld dabei! wir müssen unter anderem 750 stunden praxis vorweisen können um als LBS arbeiten zu können. die ausbildung mache ich auch um damit später arbeiten zu können!!! diese gesetzesänderungen finde ich eine anmaßung der verantwortlichen !!! wo bleibt die mündigkeit und entscheidungsfreiheit des menschen?!!
Re: was für ein unqualifizierter Betrag. Wer macht den Psychologen zu spezialisten?
Ich finde es dreist, dass die vehementen Bedenken und Argumentationen der Stellungnahme der WKO (Leitl) im Begutachtungsverfahren keinen Eingang in die Gesetzwerdung gefunden haben. Nun hoffe ich, dass die beginnenden Aktionen (z.B. Berufsgruppentag der WKNÖ am 25.10.13 in St. Pölten ...) der Anfang einer Bewegung sein werden ... und letztlich auch einen Schub in der Qualitätsentwicklung und Imagebildung auslösen werden.
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