Kein Kahlschlag am Seerhein
Verfasser der Petition kontaktieren
Solche 'Kein Haftung' Warnschilder (Steinschlag, schlechte Wegbefestigung usw) sind verbreitet - besonder im Hegau - Hohentwiel, Hohenheven usw.
Erst dann in 3 Jahren soll der Zukunft der Baumalleewieder geprüft werden.
Die Bäume müssen manchen Sturm überstehen - sie bieten Lebensraum für viele Geschöpfe- von den Vöglein angefangen.
Die Bäume sind die besten Klimaanlagen für die Städte.
Bäume sind etwas ganz wichtiges - denn es dauert lange bis sie groß gewachsen sind. Die Bäume müssen manchen Sturm überstehen - sie bieten Lebensraum für viele Geschöpfe- von den Vöglein angefangen. Die Bäume sind die besten Klimaanlagen für die Städte.
Michael Schönle
Wenn Schäden an Bäumen bekannt sind, die zu einer Gefährdung führen, gerechtfertigt dies eine Fällung. Hier aber werden teilweise Bäume gefällt, die aufgrund ihres Alters zur Gefahr erklärt werden. Diese vorsorglichen Fällungen haben ganz klar einen finanziellen Hintergrund, wobei die Frage nach den Kosten nocht nicht beantwortet wurden.
Das vorgelegte Konzept von NABU und BUND zeugt von Sachverstand: einzelne, kranke Bäume herausnehmen und dafür nach einem vorher entwickelten Konzept Nachpflanzungen vornehmen. Das ist umweltfreundlich und menschenfreundlich und vielleicht sogar deutlich preiswerter, weil die Maßnahme über mehrere Jahre gestreckt wird.
Bitte die Debatte versachlichen, in Ruhe - unter Einbeziehung des Sachverstands der Umweltverbände - nachdenken und dann im Herbst die gebotenen Maßnahmen durchführen.
Kahlschlag vermeiden
Warum immer gleich mit einem Kahlschlag alles auf einmal niedermachen, das müsste doch auch sanfter und fallbezogen gehen.
Bitte auch bedenken
im Grundsatz sind meine Frau und ich gegen jeden Kahlschlag, doch gebe ich eines
zu bedenken, dass unter Umständen es tatsächlich Gründe für ein solches Vorgehen
gibt, z.B. dass die Bäume nicht mehr gesund und damit eine Gefahr darstellen.
Unser Vorschlag wäre daher, Bäume die ein Risiko und Gefährdung darstellen,
müssen sicher gefällt werden, dann wäre es aber eine Alternative, neue zu
pflanzen, als Ersatz für die Bäume - die nicht mehr zu retten sind.
Re:
zu 27: Dieses Argument ist vollkommen richtig, es gibt nichts hinzufügen. Es besteht tatsächlich kein Grund, diesen Weg zu nehmen, da der offizielle neben der Straße oben längs führt. Der Vorschlag mit den Schildern wurde bei der Begehung schon gemacht, natürlich ist niemand der verantwortlichen Anwesenden darauf ernsthaft eingegangen. Könnte ja die tollen Pläne ins Wanken bringen. Sollte auf jeden Fall nochmals genauso unterbreitet werden.
Angelika Bernecker
Re: Bitte auch bedenken
# Familie Barth - Bitte auch bedenken
Zu 35. Niemand hier kämpft für Bäume, die eine reelle, drohende Gefahr darstellen. Auf meine Fragen, wieviele Bäume krank sind, welche durch baumpflegerische Maßnahmen noch zu retten sind, warum gesunde Bäume eine Gefährdung der Verkehrssicherung bedeuten etc., habe ich weder bei der Bürgerfragestunde noch bei der Begehung eine Antwort erhalten. Es geht, wie immer in unserer Stadt, um Kosten(-Ersparnis) und, ebenfalls wie immer, um fehlende Transparenz, mangelnden Respekt der Natur und auch den Bürgern gegenüber.
Lt. Meinung eines Insiders sind die Bäume gesund.
Angelika Bernecker
3.1.2015: Aktuell 9:15 Uhr - Habe gerade die Nachricht erhalten, dass die Fällarbeiten im Tägermoos bereits begonnen haben. Wer kann, sollte sich auf den Weg machen, wir machen weiter mit Petitionen und Protesten...
Re:
Ist dieser Wahnsinn denn nicht zu stoppen?
Hierbei mögen einzele Bäume krank sein, wirklich krank sind die Initiatoren dieser schnellen heimlichen Aktion.
Was da wohl dahinter steckt, ich möchts nicht wissen.
krank krank einfach nur krank diese menschen.
Re:
#31: Dorothee Jacobs-Krahnen -
Danke für diesen sachgerechten Kommentar.
Um so wichtiger ist es, für den zweiten Abschnitt der Maßnahme ein anderes Konzept anzuregen, z.B. wie von den Naturschutzverbänden vorgeschlagen, nicht eine Allee neu zu pflanzen, sondern einen alters- und Artengemischten Auwald zu entwickeln. Dann fällt nämlich das Hauptargument für eine gleichzeitige Fällung aller Bäume weg. Die nachhaltige Pflege der Allee und unsichere Bäume Stück für Stück zu ersetzen kostet allerdings Geld. Hier ist der Gemeinderat und insbesondere die FGL gefordert, die TBK mit mehr Finanzmitteln auszustatten, damit sie diese zusätzlichen Aufgaben auch leisten kann.
Re: Re:
Das beste für die Natur ist, die Bäume stehen zu lassen und den Weg komplett zu sperren. Ob das allerdings im Sinne der Petitionsunterzeichner ist??? Oft wird Naturschutz doch nur vorgeschoben um seine eigenen Nutzungsinteressen (Erholung, Lustwandeln, kurze Wege zum Baden) durchzusetzen.
Kein Kahlschlag am Seerhein
Sehr geehrte Blockteilnehmer,
euch/Ihnen zur Information,
die FGL Konstanz hat gestern einen weiteren Antrag mit der Bitte um Fällstop im Tägermoos eingereicht. Siehe www.fgl-konstanz.de oder https://www.facebook.com/FGLKonstanz
Tenor:
Sehr geehrter Bürgermeister Langensteiner,
im Namen der FGL-Fraktion möchte ich Sie bitten, die Baumfällungen im
Tägermoos auszusetzen.
Die FGL hat für den 24. Februar 2015 einen Antrag auf Beratung dieses Themas
gestellt (siehe Antrag vom 26.01.15). Inzwischen hat sich eine Initiative/
Petition „Kein Kahlschlag am Seerhein“ gebildet. Um die Diskussion in der
Öffentlichkeit zu versachlichen und eine fachgemäße und gutachterliche Information
zu ermöglichen, fordern wir die Verwaltung dringend auf, die TUASitzung
am 24.02. abzuwarten- ohne durch Baumfällungen Tatsachen zu
schaffen.
Mit freundlichen Grüßen
Heute morgen haben wir telefonisch und heute vormittag vor Ort haben wir in Gesprächen mit dem Bürgermeister Langensteiner-Schönborn und den Fachleuten der Verwaltung versucht mit unseren Antrag zu überzeugen.
Günter Beyer-Köhler (FGL Fraktionssprecher)
Nacht und Nebel Baumfällaktion
Mann muß ganz zynisch sagen "Jede Stadt (Konstanz) bekommt den OB den sie verdient", Russland hat Vladimir Putin, wir haben Gondel Ulli.
Re: Kein Kahlschlag am Seerhein
Re: Nacht und Nebel Baumfällaktion
#46: - Nacht und Nebel Baumfällaktion
Wo Mann Recht hat hat Mann Recht. Ich kann meine Hände zwar in Unschuld waschen, aber das nutzt jetzt auch nix. Hat sich der Name Gondele-Uli tatsächlich schon etabliert?
Die Fällaktion ist in vollen Gange und die Verantwortlichen sitzen an ihren Schreibtischen, um sich die nächsten Übeltaten auszudenken, anstatt sich vor Ort anzusehen und, vor allen Dingen anzuhören, wie ein Riese nach dem anderen fällt. Dennoch, oder gerade wegen dieser städtischen Ignoranz. Wir mischen uns ein!
Danke an alle Unterstützer...AB
den absoluten Schutz gibt es nicht, aber erst wenn der letzte Baum gefällt ... werden wir sehen, dass wir Katastrophen dadurch nicht aufhalten können -- wir erzeugen sie erst durch unvernünftiges Handeln!
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In Ergänzung zum Kommentar vom #19 , FJ Stiele-Werdermann zum Thema "erntereif":
Anlässlich der Info-Veranstaltung vor Ort am 20.01.2014 hatte der durch die Verwaltung bestellte Förster aus der Schweiz erklärt, dass die Pappeln im Alter von 60 Jahren das wirtschaftliche Alter innerhalb der nächsten 10 Jahren verlassen. Von einem Sicherheitsrissiko hat der Förster nicht gesprochen. Dieses Argument benützt ausschliessliche die für die Sicherheit zuständige Verwaltung.
Es kann auch nicht sein, dass zufällig der gesamte erste Abschnitt ein Sicherheitsrisiko darstellt, während der zweite räumlich klar getrennte Abschnitt ein Jahr warten kann.
Der geplante Kahlschlag hängt in erster Linie mit einer gestalterischen Vision zusammen. Hier masst sich jedoch die Verwaltung (Sicherheit) eine Kompetenz (Gestaltung) an, die ihr nicht zusteht.
Deshalb forderte Gemeinderat Herr Müller-Neff zu recht, eine Vorlage im TUA. Je nach Gestaltungswille verändert sich die Art der Fällung.
Meine persönliche Meinung:
- Fällaktion über einen Zeitraum von 5 Jahren verteilen
- entsprechendes Nachpflanzen möglichst grosser Bäume
- Alleecharakter erhalten
C. Hinrichsen, Gottlieben - Konstanz