Ja! zur Kultur in Luzern
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Mein Kommentar aus der Hüfte geschossen. Herbert Brügger
Weil die Kultur langfristig Früchte trägt und kleinkariertes Milchbüchleindenken die politische und auch die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt. Kultur ist eine Investition in die Zukunft und nicht eine Ausgabe. Betrachten wir unterlassene Investitionen als ungebuchte künftige Schulden, was sie faktisch auch sind, vernachlässigen wir unsere Pflicht gegenüber unseren Nachkommen unter dem Vorwand keine Schulden überwälzen zu wollen. Investitionen in Gesellschaft und Infrastruktur nicht zu tätigen erhöht daher die Passivseite; getätigte Investitionen stärken hingegen langfristig die Aktivseite. Die Kultur aber stärkt die langfristige Entwicklung und wirkt als Multiplikator; negativ wenn wir diese unterbinden und positiv wenn wir diese fördern. Daher unterstütze ich diese Petition.
Benedikt Schneider, Emmenbrücke
Sie ist so wichtig wie die Luft zum Atmen.
(Sigmund Freud)
Venedig! Eine andere europäische Stadt mit einem ähnlich extremen Verhältnis von Einwohnerzahlen zu Touristen wie Luzern (mit 14 Übernachtungen pro Einwohner ist Luzern die Nummer 1 in Bezug auf dieses Verhältnis in der Schweiz) , hat mit der Förderung von Museen und Biennalen (Kunst, Architektur aber auch mit der Theater-Biennale!) bewiesen, wie Kultur zum Standortfaktor in einem globalen Tourismus wird und wie positiv sich diese Spezialisierung auf die Stadt auswirken kann! Und die Luzerner Politik glaubt es reichen See und Berge!? Das ist eine Einstellung die vor allem auf Kosten der Bewohner geht! NEIN zu dieser kurzsichtigen Haltung und JA zu mehr Qualität in Kultur UND Tourismus!
Anmerkung aus Deutschland: Wie kann das sein, dass eine verhältnismässig arme Stadt wie Augsburg gerade 180 Millionen in ihr Theater investiert und Luzern dreht den Hahn zu? Absurd und - wie oben angemerkt! - auch weltfremd!
4.11.2016, Tassilo Tesche
Monika Toebe
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