Rettet echoFM
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Ich bin ebenfalls stolz auf ein unabhängiges und kreativ und frei gestaltetes Uniradio!
Es wäre eine Schande, wenn die ganze Arbeit, die alle Beteiligten hineingesteckt haben, nun einfach so zunichte gemacht würde.
Spielt so schöne, außergewöhnliche Musik und läuft bei uns tagein tagaus!
Wofür noch ein Sendeplatz mit gewöhnlichem Einheitsbrei füllen? Lasst ECHO FM am Leben.
Uniradio ist Ausbildungradio
Die Uni gibt viel Geld für BOK-Kurse im ZfS, die später keinen mehr interessieren. Über die Mitarbeit im Uniradio werden Fragen gestellt, das interessiert bei Vorstellungsgesprächen. EchoFM war der Türöffner bei Praktika und Volontariaten.
Wenn den Freiburger Studenten die Möglichkeit genommen wird, sich praktisch und auf so hohem Niveau auf einen journalistischen Beruf vorzubereiten, verarmt das Agebot der Uni noch weiter.
Ich bin froh, während meiner Studienzeit in Freiburg, bei echoFM dabeigewesen zu sein. Ohne echoFM hätte ich die einzige Schlüsselqualifikation nicht, die mir wirklich was gebracht hat.
EchoFM muss erhalten bleiben, für die Studenten, für die Uni und auch ein bisschen für die Stadt.
Des Weiteren ist echoFM einfach eine Bereicherung im Radioangebot.
Aus diesen Gründen muss echoFM unter allen Umständen erhalten bleiben!!
MIt besten Grüßen,
Nikolaus Dick
Wir brauchen gutes Radio
beste Grüße
Sandra
Das Uniradio echoFM hat mir in den vergangenen drei Jahren nicht nur viel Freude und eine tiefe Begeisterung für die Universität gebracht, sondern mich auch auf das vorbereitet, was ich sonst leider vor einem Volontariat nirgends so realitätsecht, professionell und regelmäßig erlernen kann: Den Alltag in einer Redaktion.
echoFM bietet für Studierende die Möglichkeit, sich optimal während des Studiums vorzubereiten auf eine Zukunft im Journalismus - gleichsam lernt man viele Menschen und den Umgang mit ihnen kennen, darf alle Fachbereiche und interessanten Forschungsergebnisse der Uni entdecken und für alle Hörer aufbereiten. Es wäre schade, wenn diese wertvolle Insitution verloren ginge - sowohl für die Ausbildung der journalistisch interessierten Studierenden als auch für die Universität, die mit diesem Sender die Möglichkeit hat, Informationen gebündelt an alle Hörer zu versenden und damit fachübergreifend über das Geschehen auf dem Campus und in der Wissenschaft zu berichten.
Ich selbst habe für mich all das aus der Arbeit beim Uniradio gezogen und würde mir wünschen, dass auch nachfolgende Studierende diese Plattform weiterhin nutzen, Hörer begeistern, Themen entdecken, und daran wachsen können.
Kira
Robert.
Wo sonst bekommt man so viele verschiedene und zum Teil ungewöhnliche, kaum beachtete Themen präsentiert als wenn man echoFM hört?
Das ist wahre studentische und akademische Kultur!
Meine Mitarbeit hat sich im Nachhinein als extrem hilfreich erwiesen und hat mir, neben interessierten Fragen in Vorstellungsgesprächen, auch dabei geholfen, frei und flüssig kurze Reden zu halten, Gespräche strukturiert aufzubauen... Dieses Training ist irgendwelchen ZfS-Kursen doch wohl mindestens ebenbürtig.
Es wäre wirklich eine Schande, wenn echoFM verschwinden sollte.
die anderen Radiosender mit dem mainstream-gedudel gehen gar nicht!!!!! Wir waren so froh, den Sender entdeckt zu haben u haben durch Echo FM auch schon sehr viele für uns neue Interpreten kennengelernt....in allen anderen Sendern gibt es KEINE neue Musik!! Lasst Echo FM LEBEN!
Irgendwas-mit-Medien wollte ich schon immer machen. Doch als die Fragen nach dem Zweck meines geisteswissenschaftlichen Studiums zu häufig und zu quälend wurden, begab ich mich in eine Trotzhaltung und beschäftigte mich nicht mehr damit, was nach dem Uniabschluss kommen könnte.
Erst bei EchoFM wachte ich auf - da waren bereits fünf Semester ins Land gegangen. Als ich sah und hörte, wie begeistert die anderen Studenten um die passenden Formulierungen und den schönsten Schnitt rangen, war ich sofort wieder mit dem Journalismus-Virus infiziert. Zusammen lernten wir, mitteilungsfreudige Umfrage-Teilnehmer in der Fußgängerzone auszumachen, Darlings zu killen und am Mikrofon wild drauflos zu quatschen.
Motiviert durch die anderen EchoFM-Menschen bewarb ich mich um einige Praktika und reiste dann - statt meine Magisterarbeit zu schreiben - ein paar Monate durch Redaktionen in Deutschland und ging noch einmal ins Ausland. Dank dieser Erfahrungen ergatterte ich nach dem Uni-Abschluss ein Volontariat.
Heute, drei Jahre später, bin ich Südasienkorrespondentin der dpa. Mir ist absolut bewusst, dass das ohne EchoFM nie passiert wäre. Denn nur dort hatte ich die Freiheit, mich auszuprobieren, ohne viel Druck zu lernen und schließlich zu entdecken, welche Freude mir Schreiben und Sprechen bereitet.
Ich drücke Euch allen ganz fest die Daumen!
Doreen Fiedler
Es ist traurig, dass die Albert-Ludwigs-Universität ein weitere geisteswissenschaftliche Bastion beschneiden will. Besonders da in Sachen Sportdoping über die naturwissenschaftliche Schiene nachhaltig und weltweit Negativschlagzeilen geschrieben wurden.
Den Sender Echo FM auch über UKW-Frequenz empfangen zu können, ist als große Chance zu begreifen. Die Möglichkeiten, die Echo FM bietet, werden seit Anbeginn leider nicht in aller Breite ausgeschöpft - eine Veränderung in der Führungsposition ist hier längst überfällig, da zu lange nur verwaltet wurde und nicht genügend Innovation Einzug hielt. Das Engagement der Studenten ist über die Jahre hinweg so unglaublich hoch geblieben und darf nicht einfach gekappt werden.
Georg Wolf
EchoFM soll auch Kinder und Jugendliche erreichen!
Ich spreche mich hiermit definitiv für den Erhalt der Radiofrequenz aus! Schließlich soll nicht nur die vielfach genannte Studierendenschaft angesprochen werden, sondern ebenso Kinder und Jungendliche! So produziert beispielsweise das Jugendhilfswerk Sendungen mit Kindern und Jugendlichen, welche sich auch explizit an diese Heranwachsenden richten. Nur durch die Verbreitung auf klassischem Wege - dem stationären Radio- kann diese Zielgruppe m.E. auch adäquat erreicht werden. So zeigt die JIM-Studie 2012 (Jugend, Information, (Multi-) Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (MPFS), dass "[d]as Radio [...] im Leben von Jugendlichen nach wie vor eine wichtige Rolle [spielt]. Mehr als drei Viertel der 12- bis 19-Jährigen schalten mindestens mehrmals pro Woche ein Radio- programm ein, nur sechs Prozent hören nie Radio." (MPFS, 2012, S. 21). Des Weiteren stellt "für die 12- bis 19-Jährigen [...], bezogen auf die Nutzung in den letzten 14 Tagen, immer noch das normale, stationäre Radiogerät (74 %) und das Autoradio (71 %) die häufigsten Empfangsgeräte [dar]." (ebd.). Eine Nutzung mittels Internet (am PC) (19 %) und Smartphone (21 %) schneidet hingegen deutlich schlechter ab (ebd.).
Melanie
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