Keine Musikwüste in Basel!
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Politiker entscheiden gerne über Dinge, von denen sie nichts verstehen. Sie glauben, dass der Spruch stimmt: "Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er den Verstand dazu."
Insofern reihen sich die Basler brav in die Reihe der Deutschen Politik-Darsteller ein, die die neue Hamburger Oper, den Berliner Flughafen, Zwei Motorsportstrecken und vieles weitere in astronomische Pleiten gewirtschaftet haben.
Wenn die Ausländer gehen müssen - gehören dann auch die Werke ausländischer Künstler in Basler Sammlungen dazu? So etwas gab es in Deutschland auch schon mal!!
Und was wird aus den Flamingos und andern "Ausländern" im Zoo? Die sind auch keine Schweizer und verdienen ihren Unterhalt noch nicht einmal zu einem Prozent selbst in der Schweiz... ABER: Die Schweizer verdienen MIT IHNEN und DURCH sie. (Und zwar sowohl Fränkli wie auch Lebensqualität.)
Und das sollte auch für Künstler gelten.
Kunst VERBINDET -
diese politische Entscheidung TRENNT -
welch ein enttäuschender Schritt!
Ein Schritt - vielleicht aus Angst vor den Anderen, davor, dass diese Anderen den Schweizern den Lebensraum und die Arbeit wegnehmen?
Ein Beispiel aus der Geschichte:
Als die Nazis die Musiker jüdischer Herkunft zwangen die Berliner Philharmoniker zu verlassen, klang danach das Orchester nicht mehr so elegant, so geschmeidig, so inspiriert...
Das Problem, warum Extremisten Redakteure töten, ist aus meiner Sicht damit verbunden, dass Menschen die Toleranz gegenüber den Anderen, den Anders-Denkenden nicht aufbringen können!
Muslime vermissen die Toleranz der scharfen Karikaturisten gegenüber Ihrer Kultur und ihren Würdenträgern - wir vermissen die Toleranz der Muslime gegenüber unserer liberalen Gesinnung!
Bitte, sehr geehrte Entscheidungsträger, wägen Sie ab, ob der u.U. kurzfristige Nutzen für die Schweiz(er) nicht zu einem langfristigen Schaden wird:
für die Kultur und Kunst - nicht nur in Ihrem Land, denn die Wirkung beispielsweise der Schola Cantorum ist eine WELTWEITE!!!
Daher ersuche ich mit diesem Toleranzschritt auch ein starkes, verbindendes und nicht trennendes, Signal zu setzen!
Alles Liebe
Robert Finster
Re: Home Truths
Und wissen Sie, wer massgeblich Anteil daran hat, dass es immer mittelalterlicher im "freiheitlichen" Europa wird? Genau. Die Deutschen mit ihrer doofen Mutti. Aber die darf das ja.
Europe becomes more and more "medieval"? Now guess whose fault it is that the "liberal" Europe becomes sort of archaic. Correct. It's the Germans with their dumbnut chancellor.
K.Gerwig
Ich bitte die Verantwortlichen, sich erst einmal gründlich zu informieren, bevor man diese Menschen, die ungemein wertvoll für eine funktionierende musikalische Szene in einen Stadt sind, auszuweisen.
Das ist ein menschliches Unding und zeugt von unglaublicher Ignoranz und Dummheit!
Peter Goll
Danke für euer Engagement!
Frank Stinder, Reichshof, Deutschland
behandeln wie Spitzenleute der Wissenschaft.
Wissenschaft und Kultur bilden eine Einheit.
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Keine Musikwüste in Basel!
#218
2015-01-19 13:50
Professor Dr. Stefan Klöckner
Leiter des "Institutes für Gregorianik" an der Folkwang Universität der Künste Essen
Ich wüsste ja gerne, wie viele Schweizer Musiker mindestens eine 75%-Stelle haben.... Denn ich vermute, dass auch sie in vielen Fällen keine Fest-Anstellungen haben, das ist in diesem Beruf wohl eher normal.
Und warum verlangt man dann etwas von ausländischen Musikern, was nichtmal Schweizer Musiker schaffen?? Das ist völlig realitätsfremd und kurzsichtig gedacht. Und es wird langfristig verheerende Auswirkungen auf die Kulturlandschaft haben!
weltberuhmt.Was wird aus Basels Ausstrahlen wenn nur noch "europeische" Schuler geduldet sind?.Lasst nicht die schoene Stadt langsam in die Dunkelheit sinken.
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Re:
#192: -
Diese Musiker sind eh nicht berechtigt, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe zu beziehen. Obwohl sie geringere Einkommen haben, sind sie überhaupt kein Last der Gesellschaft.