Stopp dem Bildungsabbau im Aargau
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Erstaundlich finde ich, dass der Aargau 178 Millionen an die Limmattalbahn mitfinanzieren kann, obwohl die nur bis Killwangen (Grenzgemeinde zum Kanton Zürich) geht. Der Grossteil des Kantons kann keinen Nutzen daraus ziehen. Aber bei der Bildung muss man sparen.
2008 hiess es noch in der Informationsbroschüre zur Einführung vom Frühenglisch, dass es in der heutigen Zeit sehr wichtig ist, dass die Kinder früh mit Englisch lernen beginnen. Scheint nun bereits überholt zu sein. Wir wären der einzige Kanton in der Deutschschweiz, der nicht ab der 3. Klasse unterrichtet. Soviel zum Thema "Harmos".
Hingegen haben wir ab nächstem Jahr als einziger Kanton Pflichtfach Informatik an der Kantonsschule. Was das wohl kostet?
Die daraus resultierenden Folgen werden uns zu einem späteren Zeitpunk einholen.
Kinder dind unsere Zukunft.
Bildung ist unsere Stärke. Schleichend werden viele Arbeitsplätze ins Ausland verlegt. In diesem Umfeld, wo Bildung immer mehr Gewicht bekommt, ist ein Abbau unveranwortlich. Eben diesen Abbau hat man zynisch einige Zeit als "Stärkung" verkauft. Heute ist die Regierung ehrlicher und steht dazu, dass es sich effektiv um einen Abbau handelt.
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