Nein! zu Rigi-Disney-World
Die Rigi gehört der Bevölkerung – und nicht den Rigi Bahnen (Lesezeit: 5 Minuten)
Lieber René
Vielen Dank für die Arbeit und das Herzblut an dieser unerfreulichen Sache. Es ist nicht selbstverständlich und kann auch zermürbend sein.
Was ich nicht verstehe, wieso die Gemeinden rundherum wie Weggis nicht mehr Druck aufsetzen und mehr offizielle Unterstützung kommunizieren. Sind die politischen Beteiligten Nutzniessende des Verwaltungsrates?
Etwas anderes, kürzlich habe ich gelesen, wenn die Schweiz das neue Waffenrecht nicht annimmt, so fliegt sie zum Schengen Abkommen raus. Das hiesse für die Touristik, dass viele Reisegruppen zum Beispiel aus Indien dann ein Visum für die Einreise in die Schweiz brauchten und nicht mehr hierher reisen würden. Nun haben Schweiz Tourismus mit dem Gewerbeverband gesprochen und dieser unterstützt nun ein JA. So sieht man, wie die Touristik eben ein wichtiger Faktor in der Schweiz ist und eine mächtige Lobby hat. Als anderes Beispiel sehe ich auch Venedig, welche sich nun mit einer Eintrittsgebühr wehren und versuchen, so aus dem Schlamassel zu kommen. Es braucht Regulierung und dies rechtzeitig und nicht erst, wenn Vieles schon kaputt ist. Leider herrscht gieriges Verhalten vor und viele Menschen trauen sich nicht zu exponieren, auch weil sie befürchten, dadurch zu viele Nachteile zu haben. Braucht es einen gerichtlichen Weg?
Viel Kraft und Energie und
Herzliche Grüsse aus Neudorf
Claudia Christen Weizenegger
Guten Tag Herr Stettler
Herzlichen Dank für Ihr grosses Engagement in dieser Sache. Ich denke, wir müssen uns alle wehren gegen die masslosen Pläne der Rigi Bahnen und dafür sorgen, dass die Rigi auch für die nächsten Generationen ein schöner und möglichst naturbelassener Berg bleibt. Nur so kann der grosse Erholungswert der Rigi beibehalten werden.
Freundliche Grüsse
Benno Wüest, Küssnacht am Rigi