Keine Musikwüste in Basel!
Verfasser der Petition kontaktieren
Hallo Leute,
ich liebe die Schweiz und die Schweizer und ohne Musik könnte ich nicht leben.
Ich bin oft in Köniz.
Ich entdeckte eine Aktion der Schweizer Printmedien:
http://www.schweizermedien.ch/
Schreibt Denen das, was Euch "bekümmert". Ich habe den Link dieser Petition eingetragen
- weiß aber noch nicht, ob Links übernommen werden:
http://www.sagesderschweiz.ch/
Es könnte sein, daß Eure Texte inseriert werden, aber lest selbst.
Das ist eine SUPER-Aktion der Schweizer Medien.
LG
Gloria
Re:
Wenn wir das in Deutschland bei den professionellen Chören und großen Symphonieorchestern einführen würden, dann wird schnell aus Mahlers 8. Sinfone, der "Sinfonie der 1000" eine "Sumpfonie des - bestenfalls noch - Doppelquartett". Und dann? Vielleicht könnten sich bei einer solchen Reduktion dann auch Normalverdiener Eintrittskarten zu guten Konzerten leisten, man müßte anfangen, wieder selbst zu musizieren und nach dem Konzert käme es nicht so sehr drauf an, wo man vorher beim Friseur war und man nachher zu Schampus und Hummer hingeht - und das selbstverständlich alles bio-dynamisch (oder heißt das nicht eigentlich bio-damisch). Vielleicht würde man sich bei einer normalen Breze, einem normalen Bier, oder bei anderen normalen Speisen und normalen Getränken normal über das Konzert unterhalten, ohne den Zwang, den Gesprächspartner "dort abholen zu müssen, wo er steht um dann das ,was das Vakuum in unserem Hirn komplettiert, ihm unbedingt zu KOMMUNIZIEREN. I have a dream...
Gerade Basel, sollte sich als kulturelles (musikalisches) Zentrum behaupten, denn die Voraussetzungen einer professionellen (alten) Musikpraxis werden in Europa allmählich ungünstiger. Weiss man (Politiker und solche) den Universalwert (oder "Bildung") zu schätzen? Das ergibt sich nicht aus diesen Massnahmen. Allen musikern und Musikerinnen viel Kraft und Ausdauer, Marco Ketels (Lehrer Lateinisch/Griechisch; Blockflötespieler, counter)
Die Schola Cantorum Basiliensis ist für alte Musik eine Institution von Weltruf. Um diesen Ruf halten zu können, braucht es Musiker aus aller Welt. Herausragende Musiker der SCB wurden mit der Ehrendoktorwürde der Universität Basel ausgezeichnet. Ich würde auf diese Ehre dankend verzichten. Als nächstes werden wir dann in den Life Sciences provinziell. Die Kontingente wurden schon gekürzt. Um als Institution wirklich gut zu sein, wählen wir unsere MitarbeiterInnen primär nach ihren Fähigkeiten und nicht nach ihrem Pass aus. Ist dies nicht möglich, schaffen wir Arbeitsplätze im Ausland und bezahlen dort dann auch unsere Steuern. Wir müssen leider international konkurrenzfähig bleiben. Schade für Basel. Wir stehen im übrigen auch zu fairen Arbeitsbedingungen und empfehlen flankierende Massnahmen. Leider bildet die Schweiz aus Spargründen viel zuwenig eigene Leute aus. So werden die jetzt ergriffenen Massnahmen gerade mal 10% des 2030 zu erwartenden Defizits an Professionellen im Gesundheitswesen mit inländischen Fachkräften decken können (höher qualifizierte Pflegeberufe, Ärzteschaft).
Aus Deutschland wurden in den 30er Jahren viele Musiker vertrieben auf sehr viel schrecklicherem Wege, das ist sicher. Der Kahlschlag hat jahrzehntelang nachgewirkt und ist sicher noch nicht ganz verheilt.
Я проголосовала. Помогите музыкантам. Музыка - это красота. А красота спасёт мир!
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