Grundrechte sichern - jetzt
Verfasser der Petition kontaktieren
http://www.wdr5.de/sendungen/wdr5-spezial/s/d/10.07.2013-20.05.html
....
Eigentlich wollten Ranga Yogeshwar und Frank Schirrmacher ja über ihre aktuellen Bücher diskutieren. "Das Spiel des Lebens - unsere Zukunft zwischen Ego und Nachhaltigkeit", so hieß die Veranstaltung, die im Rahmen der ersten Philcologne stattfand. Aber die aktuellen Ereignisse rund um die NSA-Abhöraffäre warfen den geplanten Ablauf des Gesprächs gehörig durcheinander. Frank Schirrmacher, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist einer der pointiertesten Beobachter der Folgen der Digitalisierung der Gesellschaft. In seinem Ärger über den – wie er sagte - "Hausfriedensbruch", den der amerikanische Geheimdienst begeht, war er sich mit dem WDR-Wissenschaftsexperten Ranga Yogeshwar einig. Das Ergebnis war eine politische Diskussion, die letztlich auch grundlegende philosophische Fragen aufwarf: Wer bestimmt, was wir wünschen, fühlen und denken?
Hier in Italien ist es aber nicht anders, nein, noch schlimmer, was sich die US-Geheimdienste hier erlauben.
Dr. Günther Sander (Sardinien)
GröLaZ
Satz: "Die Aussage der Amerikaner, sich in Deutschland an Recht und Gesetz zu halten, trifft tatsächlich zu."
Beweis: "Die US-Seite hat uns den Abschluss eines No-Spy Abkommens angeboten. Diese Angebot könnte uns niemals gemacht werden, wenn die Aussagen der Amerikaner, sich in Deutschland an Recht und Gesetz zu halten, nicht tatsächlich zutreffen würden."
q.e.d.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist eine wahrhaft alternativlose Logik und macht seiner Herrin alle Ehren.
Matthias Kreck, Mainz
Der GröLaZ bei der Arbeit
Die Schamlosigkeit der Ausspionierung der e-Mail-Kommunikation ahnungsloser Bürger und Grundrechtsträger entsetzt mich. Wieder einmal soll ein Zweck die Mittel heiligen. Die berechtigte Empörung, die man in Ost und West gegen die Machenschaften der Stasi allenthalben zeigte, erweist sich nun als scheinheilig bei all denen, die wie die Bundeskanzlerin in ihrem schon zu DDR-Zeiten erprobten Opportunismus nichts Schlimmes dabei findet.
Dr. Hans-Jürgen Fischbeck
Re:
Re: Re:
Ich glaube es wird noch immer nicht verstanden, daß das Internet die "Waffe des Jahrhunderts ist"
Sehr viele Herstellungsprozesse können beeinflusst werden mit unabsehbaren Schäden für Personen, Umwelt und
Sachschäden. In der Industrie sind auch heuts schon Schäden und Arbeitsplatzverluste durch staatlich organisierte cyber-kriminelle Angriffe entstanden. Auch der Angriff im Iran auf die Zentrifugen ist ein Beispiel für die Möglichkeiten.
Die Regierung und der Bundespräsident sind doch durch das Grundgesetz verpflichtet mögliche "Angriffe mit Waffengewalt" zu vermeiden bzw. entsprechende Vorsorgen zu treffen.
| This discussion has been closed. |
Otmar Schulz