Kein Kahlschlag am Seerhein
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Jeder weiß es. Die Umweltschädigung nimmt immer stärker zu. Kaum einer weiß, ob es in 20 Jahren noch eine Umwelt gibt. Heute gibt es Wälder! Morgen gibt es Steppen! Keiner weiß dann mit dem Begriff „Holz“ noch etwas anzufangen. Denken Sie auch an Ihre Kinder! Bedenken Sie, was ihnen entgeht! JETZT ODER NIE ! Ich rufe Sie alle auf, in die Wälder zu gehen, an Uferwege, in Baumalleen, Grünanlagen und Vorgärten und die Bäume abzuschlagen! Soviel Sie können! Und überzeugen Sie andere! Denn, auch das darf nicht außer Acht gelassen werden, jedem Baum sei es gegönnt, frühzeitig, bevor er vom Baumsterben bedroht ist, abgeholzt zu werden! Lagern Sie Baumstämme in Haus und Hof. Holz wird, lassen Sie es sich sagen, in naher Zukunft ein wertvolles Gut werden. Und es gibt unzählige Möglichkeiten, Holz zu verarbeiten und zu konservieren. Jetzt ist die Gelegenheit! Deshalb fordere ich Sie auf: Kommen Sie zum Rheinweg im Tägermoos. Dort werden Sie beispiellose und nachahmenswerte Anregungen finden. Egal was – tun Sie was, bevor es zu spät ist!
Die Waldfläche Deutschlands wächst
Sie wissen aber schon, dass wir mehr Wald im Land haben als vor 200 Jahren. Damals war Deutschland fast waldfrei. Und dieser Wald heutzutage, ein Drittel der Fläche des Landes, nimmt sogar jedes Jahr noch zu. Wölfe und Bären machen sich breit. Im Osten oder im Ruhrgebiet verwalden wieder riesige Flächen. Überall wird aufgeforstet. Eine Versteppung in Mitteleuropa wird es auch nicht geben, höchstens eine Verstrauchung, darauf folgt wieder Wald. Wir haben einfach zu viel Regen, sorry.
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Re: "Jeder weiß es. Die Umweltschädigung nimmt immer stärker zu."
Nein, eigentlich weiß "jeder", dass die Luft- und Wasserqualität heute wesentlich besser ist als vor 20-30 Jahren. Weil wir es uns leisten können. Lebensmittel sind weniger belastet. Jedoch überall ideologischer Umwelt- und Gesundheitswahn als neue Religion. Vaggiday. Ihre Apokalypse wird nicht eintreffen. Grüne, Bund und andere rechte Lebensreformer sind überflüssig wie Islamisten!
Re: Re: Re:
#44: - Re: Re: Anlässlich der Begehung vor Ort wurde dieser Vorschlag der Verwaltung unterbreitet, durch Herrn M. Wichmann aber abgelehnt. C.H.
RA Martin Luithle, Reissstr. 5, D-78467 Konstanz
Stadt Konstanz
Oberbürgermeister Uli Burchardt
Rathaus
Kanzleistr. 15
78459 Konstanz
Nur per Telefax (3 Seiten)
900-214
E i l t, bitte gleich vorlegen !!!
3. Februar 2015
Bürgerinitiative gegen die Fällung von 116 Alleepappeln im Tägermoos
Albert Faigle ./. Stadt Konstanz
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Burchardt,
hiermit zeige ich Ihnen unter Vollmachtsvorlage an, dass mich Herr Albert Faigle, Muntpratstr. 11, 78462 Konstanz hinter dem die von Frau Christel Thorbecke initiierte obengenannte Bürgerinitiative steht, mit der anwaltlichen Wahrnehmung seiner und der Interessen der Bürgerinitiative beauftragt hat.
Nach unserer Einschätzung handelt es sich bei einer Fällaktion solchen Ausmasses im Naturschutzgebiet Tägermoos, bei welcher vorwiegend gesunde und verkehrssichere Pappeln einer bei der Bevölkerung als Naherholungsgebiet sehr beliebten Pappelallee gefällt werden sollen, nicht um eine operative Massnahme im Rahmen der Verwaltungsaufgaben, sondern um einen erheblichen landschaftsgestaltenden Eingriff, welcher das Landschaftsbild und das ökologische Gleichgewicht in der Uferzone des Tägermoos in den nächsten Jahrzehnten nachhaltig verändern wird.
Eine solche Massnahme bedarf nach der Gemeindeordnung der umfassenden vorherigen Beratung, Beteiligung und Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger bzw. ihrer gewählten Vertreter im Gemeinderat.
Die Massnahmen der Fällaktion sind nach den hierfür massgeblichen Kriterien des Urteiles des Bundesgerichtshofes vom 04. März 2004 auch nicht von einer Gefahrenabwehr im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht der Stadt Konstanz gedeckt. Diese erfordert eine vorherige Untersuchung der Verkehrssicherheit jedes einzelnen Baumes und Abwägung möglicher milderer Eingriffe wie zum Beispiel eines Baumkronenschnittes, des Herausschneidens einzelner Äste oder auch des Fällens einzelner tatsächlich nicht mehr verkehrssicheren Bäume. Laut dem genannten BGH kann eine Fällaktion zur Verkehrssicherung auch nicht pauschal mit dem Alter der Pappelbäume gerechtfertigt werden.
Namens der Bürgerinitiative habe ich Sie aufzufordern,
die heute morgen begonnene Fällung der Bäume sofort zu stoppen und schriftlich mitzuteilen, dass die Fällaktion der Pappelbäume vorerst bis zum 01. März 2015 und bis zu dem Zeitpunkt ausgesetzt wird, an dem der Gemeinderat der Stadt Konstanz über sämtliche Alternativen der zukünftigen Gestaltung der Tägermoos -Pappelallee umfassend und unter Vorlage aller hierfür erforderlichen Gutachten und Untersuchungen beraten und entschieden hat.
Des weiteren bitte ich zwecks Akteneinsicht um umgehende Benachrichtigung bezüglich eines Termines zu welchem der Unterzeichner zusammen mit drei Vertretern der Bürgerinitiative sämtliche Verwaltungsakten und Gutachten bezüglich der Fällaktion einsehen kann.
Ich teile Ihnen ausdrücklich mit, dass ich bei Fortgang der Fällarbeiten seitens Herrn Faigle und der Bürgerinitiative beauftragt bin hiergegen eine einstweilige Anordnung des Verwaltungsgerichtes zu beantragen.
Mit freundlichen Grüßen
Luithle
Rechtsanwalt
60
Vielen herzlichen Dank Herr Luithle das Sie was gegen diesen Wahnsinn unternehmen.
(Wir haben uns gestern vor Ort kennengelernt)Wir leben angrenzend an den Tägermoos und nützen diese wunderschöne Allee fast täglich. Nicht auszudenken was daraus wird, wenn dieser Kahlschlag vollbracht ist. Warum lernen wir nicht aus der Vergangenheit. Mensch und Tier sind auf die Natur angewiesen und deshalb sollten wir Sie nicht kaputt machen.
Seltsam finde ich es auch, das man hier in der Schweiz, weder was hört noch was liest. Seltsames Stillschweigen... Es kann doch nicht angehen das man die Allee zerstört nur das Forstwart Mathias Erni und Revierförster Pascal Epper aus Tägerwilen mit seinen Baumfällern ein paar Franken verdienen, oder? Übrigens sollte ein Förster doch eher für den Erhalt der Natur grad stehen.
Was macht der Gemeindeammann von Tägerwilen, welche die Dütsche eh nicht so lieb hat (schaffte es sogar bis in den Blick damit). Warum wehrt er sich nicht um für die Schweizer Bevölkerung dieses Kleinod zu bewahren? ? ?
So und nun noch den Südkurier. Die Artikel zu dieser unglaublichen skandalösen Geschichte muss man richtiggehend suchen. Die Fastnacht und alles Mögliche stehen im Vordergrund. Das ist eigentlicht noch ein Skandal, sorry tut mir leid.
Nun bleibt die Hoffnung das Herr Luithle die einstweilige Verfügung durchboxen kann. Hierfür alles Glück dieser Welt.
Pappelfällaktion im Tägermoos.
in Konstanz; wegen angeblicher Sicherheitmängel geht man rücksichtslos an die"Arbeit?"""Natürlich sind da Geld und Gier und dumme Anwohner, deren Sicht beeinträchtigt Wird, im Hintergrund, arme
,erbärmliche und kurzsichtige Art dieser Menschen!
Wenn etwas gestutzt werden soll, dann ist es die geradezu blindwütige Fäll-Sucht der Verantwortlichen
Kurzum wird kahl geschlagen. Das ist nicht dauerhafte Pflege sondern kurzfristige Zerstörung.
Man sollte Prüfen, ob die spezifischen Verantwortungsträgerr dieses Verwaltungsaktes nicht auch absägewürdig sind!
Wer Zeit hat soll bitte an den Ort des Geschehens und sich selbst ein Bild von dieser innerhalb von 2 Tagen angerichteten unvorstellbaren Verwüstung mache, je mehr desto bessser. Seit heute wurde von den Holzfällern ein enormes Tempo vorgelegt, warum wohl ? Die (Mäuse-)Bussarde fliegen aufgescheucht umher auf der Suche nach ihrem Schlaf- und späteren Nistplatz. Darauf wurde ein Freund, der demnächst Bilder veröffentlichen wird, von einem sehr fachkundigen und auch geschichtlich gut informierten alten Konstanzer Herrn aufmerksam gemacht, der sehr schnell sämtliche vorgeschobenen und fadenscheinigen Argumente der Stadt zerpflückte. Die für diese nie wieder gutzumachende nun sichtbare Zerstörung Verantwortlichen sollten gezwungen werden, ihre Schreibtische zu verlassen und sich so lange am Ort des üblen Geschehens aufzuhalten, bis der letzte Baum mit einem fürchterlichen Krachen am Boden liegt. Oder noch besser, die Säge selbst ansetzen. Noch haben wir die Hoffnung, wenigstens ein paar Bäume retten zu können. Dieser bürokratische Gewaltakt wird hoffentlich Konsequenzen für die Entscheidungsträger haben. Aber dann wird es zu spät sein. Also, bitte: Mischt euch ein und zeigt Präsenz.
AB
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Schwachsinn
Re:
Aha. Und das wissen Sie innerhalb weniger Minuten, ohne einmal ein bißchen recherchiert zu haben?
Re: Re: Re:
Eigene Nutzungsinteressen ? ! :Wir Menschen gehören auch zur Natur!
Alte, schöne Alleewege sind selten und kostbar für Menschen und Tiere.
Erholung, Lustwandeln, rasch zum Baden kommen, riesige Bäume erleben, andere Geräusche, Blickwinkel und Gerüche, einen langen Schattenabschnitt bei einer Velotour finden sind legitime Bedürfnisse, die mit dieser speziellen Tägermooser Allee seit Jahrzehnten auf eine besonders schöne Art für viele tausende deutsche und schweizer BürgerInnen en passant befriedigt werden konnten.
Herzlichen Dank an die Menschen, die nach dem Krieg diese grossartige Idee hatten.
Das 3. Reich hat es nicht geschafft.........
aber jetzt schaffen es die Taliban aus Konstanz. Ekelhaftes Pack, ihr seid eine Schande für die Menschheit!
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