Erklärung zu den Morden in Hanau

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Wir schlagen vor,

Wir schlagen vor, dass die Gewerkschaften zu einer 10-minütigen Arbeitsniederlegung am Mittwoch, dem 4. März um 10 Minuten vor 12:00 Uhr aufrufen - am Tag der zentralen Trauerfeier der Stadt Hanau.

Laut Deutsche Welle sind 94 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 offiziell anerkannt. Nach Langzeitrecherchen von Tagesspiegel und Zeit online sind es mindestens doppelt so viele. In den vergangenen Monaten wurde der Regierungspräsidenten Walter Lübcke ermordet, wurde versucht in Halle mit Sprengsätzen und Schusswaffen in eine Synagoge einzudringen, in der sich über 50 Menschen aufhielten, es wurden dabei zwei Menschen ermordet und jetzt, in Hanau wurden 10 Menschen ermordet.

Ebenfalls sind die Übergriffe auf Moscheen in den vergangenen Jahr stark gestiegen.

Chronologie rechter Gewalt

Es ist Zeit, dass die Gewerkschaften ein deutliches Zeichen gegen rechte Gewalt setzen, auch gegen diejenigen, die den Boden für diese Gewalttaten bereiten.

Es geht um uns alle.

Es geht um unsere Zukunft. Schon einmal wurde alles zerstört, was von den Gewerkschaften erkämpft wurde.

Erstellt: von der Koordinierungsgruppe 100 Jahre Novemberrevolution 

Homepage: 

https://1918unvollendet.org/

https://1918unvollendet.org/unsere-gemeinsame-erklaerung/


RA Benedikt Hopmann    Verfasser der Petition kontaktieren




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