Mehr Sicherheit Kreuzung Lastenstraße / Carlbergergasse
Die Kreuzung Lastenstraße / Carlbergergasse stellt seit Langem eine erhebliche Gefahrenstelle für Fußgänger dar – insbesondere für Kinder, die diesen Weg täglich nutzen.
Der unmittelbar vor der Kreuzung liegende Schutzweg ist aufgrund der Gebäudeecke für abbiegende Fahrzeuge aus der Carlbergergasse erst sehr spät einsehbar. In der Praxis wird häufig ungebremst in die Kurve gefahren. Auch Fahrzeuge, die stadtauswärts unterwegs sind und in die Carlbergergasse einbiegen, nähern sich oft mit unangepasster Geschwindigkeit. Immer wieder wird der Schutzweg befahren, obwohl sich bereits Fußgänger darauf befinden.
Zusätzlich entsteht durch das Verhalten größerer Fahrzeuge, insbesondere des Linienbusses, eine Situation, in der sich Fußgänger gezwungen fühlen, zurückzuweichen. Das Sicherheitsgefühl – besonders von Kindern – ist an dieser Stelle massiv beeinträchtigt.
Auf unsere Meldung hin teilte das Bezirksamt mit, dass eine Verkehrslichtsignalanlage derzeit nicht notwendig sei und eine rote Einfärbung des Schutzweges nur im Nahbereich von Schulen, Kinder- oder Pensionistenwohnhäusern umgesetzt werde. Die Verkehrskommission habe daher beschlossen, keine weiteren Maßnahmen zu setzen.
Gerade diese Rückmeldung zeigt jedoch das Problem:
Es wird erst gehandelt, wenn formale Kriterien erfüllt sind – nicht, wenn eine reale Gefährdung im Alltag besteht.
Wir sind der Ansicht, dass Prävention Vorrang vor Reaktion haben muss. Es darf nicht erst zu einem schweren Unfall kommen, bevor Maßnahmen gesetzt werden.
Daher fordern wir eine erneute Prüfung sowie geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit, wie beispielsweise:
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Verbesserte Sichtverhältnisse im Kreuzungsbereich
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Geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen vor dem Schutzweg
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Deutlichere Kennzeichnung des Schutzweges
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Verkehrsberuhigende Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Fußgängern
Die Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer muss oberste Priorität haben – unabhängig von formalen Kriterien.
Wir fordern die zuständigen Stellen auf, die Situation erneut zu bewerten und präventiv zu handeln.


Verena Siegmeth Verfasser der Petition kontaktieren