Stärkung der deutschsprachigen Schulen in der Stadt Freiburg | Renforcement des classes germanophones de la ville de Fribourg

– Texte français ci-dessous–

Situation

In den letzten Jahren haben sich immer mehr französischsprachige Eltern der Stadt Freiburg dafür entschieden, ihre Kinder in eine deutschsprachige statt in eine französischsprachige Schule einzuschulen. Inzwischen setzen sich deutschsprachige Klassen des 1. Zyklus (teilweise auch des 2. Zyklus) mehrheitlich aus Schülerinnen und Schülern zusammen, die Deutsch nicht als Erstsprache haben. Französischsprachige Kinder in deutschsprachigen Schulen haben jedoch keinen Anspruch auf spezifische Fördermassnahmen wie Zusatzunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Wenn zusätzliche DaZ-Lektionen finanziert würden, stünde weniger Budget für wichtige Hilfslektionen zur Verfügung, mit denen besonderen Bedürfnissen in einer Klasse Rechnung getragen wird.

In der Folge kann der Unterricht faktisch nicht mehr auf dem regulären Leistungsniveau der Schulsprache Deutsch stattfinden. Dies bedeutet:

  • Eine Beeinträchtigung des Unterrichtsverlaufs
  • Eine Beeinträchtigung der vorgesehenen Lernziele
  • Eine Schwächung der Bildungschancen von betroffenen Schülerinnen und Schülern
  • Eine Mehrbelastung der Lehrpersonen
  • Eine Beeinträchtigung des sozialen Klassengeschehens
  • Eine vermehrte Abwanderung deutschsprachiger Familien.

Unser Ziel

Die deutschsprachigen Schülerinnen und Schüler erhalten einen regulären Unterricht, in dem die üblichen Leistungsanforderungen der Unterrichtssprache Deutsch vollständig und uneingeschränkt eingehalten werden.

Wir fordern den Gemeinderat dazu auf, ausreichende Deutschkenntnisse als Voraussetzung für die Einschulung in eine deutschsprachige Schule festzustellen. Dazu fordern wir die systematische Abklärung der vorschulischen Sprachkenntnisse in der gewünschten Schulsprache.

Wir bitten den Gemeinderat, die Massnahmen wohlwollend zu prüfen und sie im Sinne einer nachhaltigen Stärkung der deutschsprachigen Schulen umzusetzen.

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Situation

Ces dernières années, de plus en plus de parents francophones de la ville de Fribourg ont décidé d’inscrire leur(s) enfant(s) dans une école germanophone plutôt que francophone. Aujourd’hui, les classes germanophones du cycle 1 (et en partie aussi du cycle 2) sont majoritairement composées d’élèves dont l’allemand n’est pas la première langue. Or, les enfants francophones scolarisés dans les écoles germanophones n’ont pas droit à des mesures de soutien spécifique telles que des cours supplémentaires d’allemand comme seconde langue (DaZ, Deutsch als Zweitsprache). À l’heure actuelle, si ces cours supplémentaires étaient financés, le budget disponible pour les autres aides qui permettent de répondre aux besoins particuliers des élèves serait réduit.

En conséquence, l’enseignement ne peut plus avoir lieu au niveau de performance habituel de l'allemand en tant que langue d’enseignement. Cela entraîne :

  • Une altération du déroulement des cours
  • Une altération des objectifs pédagogiques prévus
  • Une diminution des chances de réussite scolaire des élèves concernés
  • Une charge supplémentaire pour les enseignantes et enseignants 
  • Une altération de la vie sociale au sein de la classe
  • Une augmentation de départs de la ville des familles germanophones.

Notre objectif

Les élèves germanophones suivent un enseignement régulier dans lequel les exigences habituelles en matière de performance dans la langue d’enseignement, l’allemand, sont pleinement et sans restriction respectées.

Nous demandons au Conseil Communal de vérifier que les enfants francophones ont des connaissances suffisantes en allemand pour pouvoir être scolarisés dans une classe germanophone. Pour cela, nous demandons que les connaissances linguistiques préscolaires dans la langue de scolarisation souhaitées soient systématiquement évaluées.

Nous demandons au Conseil Communal d’examiner ces mesures avec bienveillance et de les mettre en œuvre, dans le but de renforcer durablement les classes germanophones.


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