Eine gerechte Wertung der Volleyball Saison 2021/22

PETITION

 

Für eine gerechte Wertung der

laufenden Saison 2021/22 in allen Volleyballligen

 

Liebe Volleyballerinnen und Volleyballer,

hallo Volleyballfreunde,

 

die letzten Wochen haben wohl alle Volleyballerinnen und Volleyballer in ganz Deutschland über alle Spielklassen hinweg viel Kraft gekostet. Während die aktuelle Spielzeit 2021/22 bis Dezember/Januar `22 noch weitestgehend im normalen und geordneten Rahmen ablaufen konnte, hat sich die Corona-Situation für sämtliche Teams im Februar und März `22 drastisch verschärft.

 

Deshalb fordern/beantragen/wünschen wir, dass die Saison 2021/22 nicht gewertet wird und alle Mannschaften auch in der kommenden Saison 2022/23 in derselben Spielklasse an den Start gehen können wie bisher.

 

Angesichts der unten aufgeführten Punkte kann aus unserer Sicht eine Saison mit all den massiven Einschränkungen und Belastungen in diesem Winter  erneut nicht "ganz normal" gewertet werden. Denn eine „normale Wertung“ für diese Saison sehen wir in keiner Weise vereinbar mit dem Gedanken der sportlichen Fairness, der eigentlich dem Volleyballsport zugrunde liegen sollte.

 

Wir stehen mit unserer Meinung nicht alleine! Überall in Deutschland – in vielen Volleyball-Landesverbänden – gibt es ähnliche Initiativen. Wir erkennen die großartigen Bemühungen und Überlegungen des Deutsche Volleyball Verbandes (DVV) mit neuen Ligaeinteilungen, Qualifikationen und Endrunden sehr wohl an und bedanken uns auch für das große Engagement aller DVV-Funktionäre nachdrücklich. Wir sind aber der Meinung, dass ein fairer Spielbetrieb in den letzten Wochen nicht stattgefunden hat  -  und auch angesichts der massiv gestiegenen Corona-Fallzahlen und der daraus resultierenden Quarantänelage nicht stattfinden konnte. Der Spielbetrieb seit spätestens Ende Januar ähnelt einem Glücksspiel mit dem „Corona-Würfel“. Jeder Volleyballer hatte zudem permanent innerlich zu kämpfen mit dem Zwiespalt zwischen Vorsicht zum Wohle der Gesundheit für sich selber und des privaten Umfelds einerseits, sowie einem Verlust von Punkten für die Mannschaft andererseits.

  

 

Die Begründungen:

TOP 1: Hierbei beziehen wir uns als Fallbeispiel auf die 3. Liga West der Frauen. Der DVV hat auf seiner Homepage zum Spielbetrieb in der 3. Liga und den Regionalligen einige Bestimmungen und Änderungen aufgeführt. Dort heißt es:

„Aufgrund der Pandemie-Situation während der vergangenen Saison und der anhaltend kritischen Lage hat das DVV-Präsidium Änderungen des Spielmodus in den Dritten Ligen und den Regionalligen für die Saison 2021/2022 beschlossen und folgt damit der Empfehlung des Bundesspielwartes. Im Kern ergeben sich daraus Staffeleinteilungen für die kommende Saison und damit verbunden eine Reduzierung der Spieltage. Damit sollen die bestmöglichen Voraussetzungen geschaffen werden, eine Spielzeit unter den zu erwartenden erschwerten Bedingungen unter einem möglichen anhaltenden Einfluss der Covid19-Pandemie durchzuführen.“

 

Diese erschwerten Bedingungen sind  nun massivst eingetreten.

 

Ferner heißt es:

„Mit der vorgeschlagenen Staffelteilung reduziert sich die Zahl der erforderlichen Spieltage. Dadurch wird es möglich, erst im Oktober 2021 die Spielzeit für DL und RL zu beginnen und spätestens Anfang April 2022 bei einem hoffentlich unterbrechungsfreien Verlauf die Spielzeit 2021/2022 zu beenden. Außerdem werden dadurch zusätzliche Reservespieltage frei, an denen Spiele, die aufgrund behördlicher Maßnahmen verlegt werden müssen, nachgeholt werden könnten.“

 

Eine Verlängerung der Saison gleich um vier Wochen wie beim Fallbeispiel der 3. Liga West der Frauen (Abstiegsrunde) haben die o.g. Bestimmungen demnach nicht vorgesehen, hier ist die Rede von Saisonende Anfang April (9./10.4. wie im Spielplan vorgesehen). Manche Mannschaften sind nach dem Termin (Ostern) gar nicht mehr komplett aufgrund von Urlauben, Studienortwechseln etc. So entsteht (aus unserer Sicht) eine unfaire Wettbewerbsverzerrung.

Es handelt sich darüber hinaus um ambitionierte Amateursportler mit einem erhöhten Aufwand von dreimal Training plus Spiel pro Woche, für die  irgendwann mal die Saison zu Ende gehen sollte.

 

An der Stelle sei ein Seitenblick gestattet: Man stelle sich vor, die Fußball-Bundesliga würde ihre Saison um vier Wochen verlängern und dabei mit der Fußball-Weltmeisterschaft kollidieren!? Das würde niemals passieren!

 

TOP 2: Dies gilt für alle 3. Ligen (Frauen/Männer) und Regionalligen (Frauen und Männer) In den weiteren DVV-Bestimmungen zur 3. Liga und den Regionalligen heißt es außerdem - und das sehen wir als erfüllt an, insbesondere die Punkte a, b, c:

 

Im Falle

a. eines erheblichen Einflusses der Pandemie auf den Ablauf des Spielplans,

b. des pandemie-bedingten Ausfalls von Begegnungen nicht nur einzelner Mannschaften,

c. von erheblichen Auswirkungen von pandemie-bedingten Unterbrechungen beim Ablauf des Spielplans von nicht nur einzelnen Mannschaften

d. des pandemie-bedingten Abbruchs der Spielrunde

e. oder anderer unvorhersehbarer Einwirkungen auf den Ablauf

bleibt eine von den Sätzen 1 und 2 abweichende Regelung durch das Präsidium auf Vorschlag des Bundesspielausschusses vorbehalten.

 

TOP 3: Hier beziehen wir uns erneut auf die 3. Liga West der Frauen: Wir geben  zu bedenken: Für die Zeit der Auf- und Abstiegsrunde hat es  in der 3. Liga West der Frauen bezüglich Corona im Februar im Vergleich zu März/April unterschiedliche Regelungen gegeben, was Spielabsagen betrifft. Während im Februar Vereine selbstständig entscheiden konnten, ob sie zu einem Spiel antreten, musste ab März eine bestimmte Anzahl an Spielerinnen nachweislich an Corona erkrankt sein, um ein Spiel absagen zu können.

Die Vereine, die im März von Corona betroffen waren, waren dadurch benachteiligt, da sie in der heißen Saisonphase mit geschwächten Teams antreten mussten, während andere Mannschaften ihre Nachholspiele aus dem Februar mit einem vollen Kader austragen konnten und bis in den April auch noch können. Das alles steht dem Gleichheitsgrundsatz und dem fairen Wettbewerb entgegen.

 

TOP 4: Gültig für alle Ligen: Eine Verlängerung der Saison konnte bis vor der Coronazeit nur in absoluten Ausnahmefällen genehmigt werden und das hat gute Gründe. In allen Sportarten werden im Regelfall die letzten (zwei) Spieltage parallel ausgetragen, um einer unfairen Wettbewerbsverzerrung vorzubeugen.

Diesmal wird die Saison  um ein, zwei, drei oder vier Wochen (Fallbeispiel: in der 3. Liga West der Frauen/Abstiegsrunde gleich um 4 Wochen) verlängert und das erscheint uns grob wettbewerbsverzerrend und unfair. Einige Mannschaften haben keine Möglichkeit mehr, in den Wettbewerb einzugreifen. Für andere Teams ist die Saison sportlich gelaufen bei möglicherweise nachlassender Motivation und Leistungsstärke.

 

TOP 5: Gültig für alle Ligen: Ein geregelter Trainingsbetrieb war und ist aufgrund von ständiger Quarantänen und Krankheit spätestens ab Februar 2022 nur noch sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich gewesen. Das Verletzungsrisiko ist ferner enorm gestiegen mit zusätzlichen Ausfallzeiten. Spiele wurden immer wieder abgesagt, Teams traten sogar aufgrund der Lage nicht an. Und noch wichtiger: Die Gefahr einer Ansteckung von Corona war trotz permanenter Testung ständiger Begleiter beim Übungs- und Spielbetrieb. So kann kein fairer Wettbewerb ablaufen.

In einigen Ligen wurde im November sogar pausiert, seit Januar mit der „Omikron-Welle“ hat sich das Infektionsgeschehen demgegenüber sogar noch deutlich verschärft, die Fallzahlen sind in die Höhe geschossen. So wurde es allen Teams in den vergangenen Wochen, explizit in den Monaten Februar und März 2022, sehr erschwert, an den Spielterminen überhaupt von der Quantität her spielfähige Mannschaften auf die Beine zu stellen.

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Mit meiner Unterschrift ermächtige ich Inga Kaschade, meine in diesem Formular gemachten Angaben an Personen weiterzugeben, die hinsichtlich des Sachverhalts die Entscheidungsgewalt haben.


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