Rettet die Alte Süderelbe!

Die Alte Süderelbe ist ein stillgelegter Nebenarm der Elbe. Hier ist in 60 Jahren ein wunderschönes Biotop für Seeadler, Eisvogel, Frosch & Co. entstanden. Für über 700 Millionen Euro soll nun die Alte Süderelbe wieder an den Hauptstrom der Elbe angeschlossen werden und 150 ha Naturlandschaft samt Naturschutzgebiet würden durch Ebbe und Flut zerstört.

Warum soll das passieren?

Durch wiederholte Elbvertiefungen hat sich der Sedimenteintrag in die Elbe und den Hamburger Hafen stark erhöht. Um diesem Problem zu begegnen, wurde in Kooperation der Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen das Forum Tideelbe gegründet. Die einseitige Öffnung der Alten Süderelbe bei vollem Tidenhub ist mittlerweile der einzige Vorschlag, der noch auf dem Tisch ist. Der Effekt auf die Höhe der Tide würde aber nur bei 3 cm liegen ...

Welche Folgen hätte der Tideanschluss konkret?

  • Zerstörung des bestehenden Ökosystems: Der Lebensraum vieler seltener und geschützter Arten würde verloren gehen. Dazu gehören Eisvögel, Seeadler, Biber und eine vielfältige Fischpopulation.
  • Bedrohte Landwirtschaft: 1500 ha Obstbaugebiet sind auf Bewässerung durch die Alte Süderelbe angewiesen. Diese wäre durch den schwankenden Grundwasserpegel und den zusätzlichen Salzeintrag gefährdet.
  • Bevorstehende Enteignung: Private Grundstücke und Gärten an der Alten Süderelbe würden tideabhängig überflutet. Die Anwohner sind nicht bereit ihre Flächen abzugeben und die entsprechende Unterschriftensammlung liegt dem Forum Tideelbe vor.
  • Dauerhafte Verschlickung: Sedimente setzen sich ab, ähnlich wie beim Mühlenberger Loch. Ständige Unterhaltsbaggerungen wären die Folge. Das Gebiet käme nie wirklich zur Ruhe.
  • Sturmflutgefahr: Die alten Deiche können den Flutschutz für angrenzende Stadtteile nicht gewährleisten, weshalb zusätzlich Bauten wie Spundwände hinzukommen würden.
  • Unzureichende Entwässerung: Die Alte Süderelbe dient der Entwässerung umliegender Bereiche. Bei Starkregen oder Westwind würde der Wasserstand der Süderelbe höher liegen als im Binnenland. Tiefer gelegene Gebiete würden regelrecht "absaufen".
  • Aufwendige Baumaßnahmen: Bei der Verbindung zur Elbe müsste ein mindestens 65 m breites Sperrwerk errichtet werden. Zur Uferbefestigung wären großflächige Spundwände erforderlich. 

Die Liste ist lang und es hat den Anschein, als ob gegen alle Bedenken gehandelt werden soll, um die jahrelange Planung nicht überflüssig zu machen. Das kann nicht die Lösung sein! Lasst uns dieses undurchdachte Mammutprojekt kippen, bevor es zu spät ist!

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