Parchim hat Platz für Menschen aus Moria

Europas größtes Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos, brannte Anfang September nahezu vollständig nieder. Innerhalb weniger Stunden wurden dadurch ca. 13000 auf Asyl wartende Menschen obdachlos. Darunter auch viele kranke, an chronischen Infekten, Herzproblemen, Asthma und Epilepsien leidende Menschen. 8000 von ihnen sind Kinder, von denen wiederum 1000 komplett auf sich allein gestellt, ohne Familie.  

Moria, ein ursprünglich für 2800 Personen ausgelegtes Lager, war weltweit immer wieder wegen seines schlechten Zustandes in der Kritik. Mehrere internationale Hilfsorganisationen forderten seit Monaten die Evakuierung des Lagers. Die dort untergebrachten Menschen waren gezwungen, in prekären gesundheitlichen und hygienischen Verhältnissen zu leben. In einigen Bereichen des Lagers beispielsweise teilten sich 1300 Menschen eine Wasserzapfstelle. Seife gab es kaum. Viele Menschen schliefen in provisorisch zusammengeschusterten Behausungen oder flattrigen Zelten. Zuletzt war über das Lager wegen befürchteter Coronaausbrüche eine mehrere Wochen andauernde Ausgangssperre verhängt worden.

Geflüchtete und Helfende fühlten sich eingesperrt, im Stich gelassen und gefangen in einem europäischen Konflikt, dessen Aggression sich bei einigen wenigen nun vermutlich in Brandstiftung mit verheerenden Folgen entlud.

Europa darf nicht länger wegschauen und tolerieren, dass sich an seinen Außengrenzen Tragödien solchen Ausmaßes abspielen. Europa muss endlich handeln, die Menschen aufnehmen und auf die einzelnen Länder der EU verteilen!

In Deutschland erklärten sich während der letzten Monate rund 180 Städte und Kommunen offiziell dazu bereit, Geflüchtete aus Moria aufzunehmen.

Auch Parchim hat Platz und verfügt über Einwohner_innen, die bereit sind, Menschen in Not in der Stadt aufzunehmen.

Wir fordern, dass auch Parchim sich offiziell - per Beschluss der Stadtvertretung - dazu bereit erklärt ein „sicherer Hafen“ zu werden. Wir fordern: 25 Menschen aus Moria aufzunehmen.


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