Minister Schauvliege, wir fordern eine energische Klima- und Umweltpolitik!

Täglich gibt es schlechte Nachrichten über die Auswirkungen des Klimawandels. Es ist bereits “fünf nach zwölf" und doch müssen wir feststellen, dass die Politik auf skandalöse Weise hinterherhinkt. Aktionspläne fürs Klima sind nicht auf dem neuesten Stand, unvollständig und nicht-bindend. Notwendige Maßnahmen in der Viehzucht- einer der größten Klimasünder und verantwortlich für etwa 14,5% der Treibhausgasemissionen – bleiben aus.

Am 25. Oktober 2018 hat die Provinzialregierung von Vlaams-Brabant auf Anraten der Gemeinde Boortmeerbeek beschlossen, die Ansiedlung eines riesigen Fleischkonzerns in Boortmeerbeek zu genehmigen.

Über 120 Beschwerdebriefe von Anwohnern gingen ein, um die enorme Belastung und die Auswirkungen dieses Projektes auf die Umwelt deutlich zu machen. Die Kommunikation von Seiten der Gemeinde Boortmeerbeek zu dieser Ansiedlung dieses industriellen Viehbetriebes beschränkte sich auf ein absolutes Minimum. Die Anliegen der Anwohner und Betroffenen wurde marginalisiert. Der Wortlaut der Genehmigung spricht zwar von einem Umzug eines bereits bestehenden Betriebs. Vielmehr geht es jedoch um einen neuen Fleischbetrieb auf dem vorgesehenen Areal. Hierbei würde sich außerdem die Zahl der Mastkühe im Vergleich zu der am jetzigen Standort im Raum Mechelen verdoppeln. Rede ist darüber von einem Masterplan von mehr als 1000 Mastkühen.

Der erwartete Treibhausgasausstoß bei einem solchen Masterplan (nach Schätzung 3390t CO2-Äquivalente pro Jahr) entspricht nur knapp 30% der erhofften CO2-Reduzierung im Klimaaktionsplan von Boortmeerbeek bis 2020.

Nicht nur die Aktivitäten des Betriebes (Lärm, Geruch, Schwerverkehr durch Traktoren und Lastwagen) sondern auch die landschaftlichen Auswirkungen (Ausschüttung von Boden und Versiegelung einer großen Oberfläche Grund) werden gefährliche Auswirkungen auf das nahegelegene Naturschutzgebiet, die benachbarten Wohngebiete sowie das angrenzende Kulturerbe Sint Jozefshoeve haben, die beide in einem Hochwasser-gefährdeten Gebiet liegen. Bereits heute leiden die Bewohner unter häufigem Hochwasser.

Statt der Situation Herr zu werden, werden die Risiken nur vergrößert. In der Folge fürchten wir auch die Auswirkungen eines übermäßigen Wasserverbrauchs auf das Grundwasser, Wasser- und Bodenverschmutzung, Beeinträchtigungen der lokalen Verkehrssicherheit und den Verlust von öffentlichem Raum.

Für sie Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder möchten wir ein starkes Signal an die Regierung senden. Die große Tragweite der negativen Folgen für die Umwelt und fürs Klima sowie soziale Prioritäten machen den geplanten Viehbetrieb zum falschen Projekt am falschen Ort zur absolut falschen Zeit. Dies ist ein Fall von großer Symbolik.

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