Gutes Bewahren

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit über 20 Jahren bildet impuls e.V. Bewegungsfachkräfte mit einem staatlichen Abschluss aus. Die zwei Bewegungsschulen, Erst-und Zweitausbildung, unterliegen mit ihren Curricularen, Dozentinnen und der Schulleitung der Aufsicht der Senatorin für Bildung und Wissenschaft.

Als Vorreiter der Idee, dass Tanz, Kreativität und Gesundheitsförderung zusammengeführt werden müssen, haben der Verein und die Schulen viel Anerkennung, aber auch Widerstände erfahren. Realisiert wird dieser Gedanke sowohl in den Ausbildungen als auch durch Kursangebote und Projekte in Schulen und Betrieben.

Weit über Bremen hinaus ist impuls e.V. für seine Tanzaufführungen der Ausbildungsklassen und für generationsübergreifende Projekten bekannt. Absolventen arbeiten in Reha-Kliniken, sozialen Einrichtungen, Schulen und selbstständig in vielseitigen Projekten. Prominente Beispiele sind derzeit das inklusive Jugendtanztheater „die anderen" und „tanzbar_bremen".

Die Qualität der Ausbildung wird regelmäßig zertifiziert und ist beim Arbeitsamt u.a. für Umschulungen anerkannt und empfohlen. Impuls e.V. erhält, abgesehen von punktuellen Förderungen, keine öffentlichen Gelder und finanziert sich durch Studiengebühren, Vereinsmitgliedschaften und Reha-Sportbeiträgen. Ohne die ehrenamtlichen Tätigkeiten, die seit zehn Jahren von der Schulleiterin und Gründerin Frau Inge Deppert und dem Auditor und PC-Administrator Dr. Henner Oberhoff geleistet werden, ist der Verein mit seinen Schulen und Kursen nicht lebensfähig. Beide wollen nun 2016, aus altersbedingten Gründen ausscheiden.

Die frei werdende Leitungs-und Administratorenstelle muss neu besetzt werden. Dafür müssen die notwenigen Gelder von jährlich ca. 60 000aufgebracht werden. Gelingt es nicht, so muss der Verein mit seinen zwei Standorten die Tore 2017 schließen.

Damit würde eine Lücke gerissen. Der Nachwuchs von künstlerisch wirkenden Tanzpädagogen und Choreografen, Bewegungsfachkräften, die im präventiven, rehabilitativen und inklusiven Bereich arbeiten (VHS, Sportvereine, Kliniken, Krankenkassen, Gesellschaften für seelische Gesundheit) und von Bewegungspädagog*innen, die im pädagogischen Bereich tätig sein (Schulen, Kitas, Sportvereine), würde weg brechen. Es wäre ein herber Verlust für Bremen und für Norddeutschland.

Wir sehen die Stadt und das Land Bremen in der Pflicht diese Institution mit ihrem 30 jährigen erfolgreichen Beitrag zur Bildungs-und Kultur Landschaft Bremen im Bereich Tanz, Bewegung und Therapie zu unterstützen.

Impuls e.V.

 




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