Gemeinsames Essen für Kinder und Begleitpersonen im LKH Graz

Auf den Kinderstationen des Grazer LKH, muss man als Begleitperson, wenn man mit seinem kranken Kind stationär aufgenommen wird, sein Essen im allgemeinen Speisesaal im Keller der Klinik ohne Beisein des Kindes einnehmen. Das kranke Kind wiederrum bekommt sein Essen ebenso alleine bzw. ohne seine vertraute Begleitperson auf der jeweiligen Station.

 

Diese Petiton verfolgt den Zweck Unterschriften zu sammeln, die dafür sind, dass dieser Missstand dahingehend geändert wird, dass in allen Stationen der Grazer Kinderchirurgie und Kinderklinik, die Kinder als auch die Begleitpersonen, ihr Mittagessen gemeinsam auf den Stationen bzw. in ihren Krankenzimmern einnehmen können.

 

Wenn man als Begleitperson eines kranken Kindes zum Essen in den allgemeinen Speisesaal der Kinderklinik bzw. Kinderchirurgie gehen muss, ist man gezwungen sein krankes Kind, was sich ohnehin schon in fremder Umgebung befindet, mindestens für einen Zeitraum von mindestens 20-30min allein bei dem Pflegepersonal zurück zu lassen. Natürlich ist das Pflegepersonal bemüht, sich in diesem Zeitraum bestmöglich um das Kind zu kümmern, jedoch kann es auch vorkommen, dass aufgrund von Zeitmangel das Kind währenddessen alleine im Gitterbettchen gelassen wird. Dieser Umstand kann bei kleinen Kinder durchaus zu bitterlichem Weinen und Ängsten führen, da sich vor allem Kleinkinder und Säuglinge ja noch nicht mitteilen können und auch nicht wissen wo die Bezugsperson sich aufhält und bis wann diese wieder zurückkommt. Kleinkinder und Säuglinge verfügen noch nicht über einen zeitlichen Orientierungssinn wie wir Erwachsenen. 10min können für sie in gefühlten Stunden ausarten.

 

In anderen Kinderkrankenhäusern (LKH Salzburg, AKH Wien, LKH Leoben, LKH Oberwart etc.) wird zur Essensverteilung nicht mehr, wie auf den Kinderstationen des LKH Graz, das Schöpfsystem angewandt sondern bereits das Tablettsystem.

Aufgrund des angewendeten Schöpfsystems können kranke Kinder nicht gemeinsam mit ihren Bezugspersonen essen. Wobei gerade kranke Kinder oft diese Gemeinsamkeit als Motivation sehen, trotz vorherrschender Krankheit überhaupt Nahrung zu sich zu nehmen, weil es die vertraute Bezugsperson auch tut. "Vorbildwirkung"

 

Dieser derzeitig vorherrschende Umstand muss dringend geändert werden um Familien die ohnehin schon schwere Zeit etwas zu erleichtern.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

 

 

 


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