450 € Mindestlohn für Behinderte in Behindertenwerkstätten

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Gast

#1

2016-07-09 16:48

Mir ist es wichtig das alle ein angemessenes Geld für ihre Arbeit bekommen.

Gast

#2

2016-07-13 12:57

Weil ich es total ungerecht finde, wie mit Menschen mit Behinderung umgegangen wird. Es wird immer nur bei den Schwächsten eingespart und gekürzt. So geht das nicht!

Gast

#3

2016-07-13 21:57

 

Diese Antwort erhielt ich, nachdem ich mich online an eine Werkstatt für behinderte Menschen in München per Kontaktformular wandte (R. Barkam).

 

Ihre Nachricht vom 13.7.2016 16:48:26

Hallo Herr Barkam,

ich finde Ihre Petition gut und richtig. Eine WfbM ist eine
"beschützende", öffentliche Einrichtung, die mit Zuschüssen der
Gesellschaft arbeitet. Hier könnte tatsächlich deutlich für alle
in unserer Gesellschaft demonstriert werden, dass die Arbeit von
Menschen mit Behinderungen Wert schafft und diese Arbeit nicht
mit einem "Taschengeld" entlohnt werden sollte.

Allerdings finde ich, dass der Mindestlohn von zur Zeit 8,50 EUR
ganz unabhängig von der Leistungsfähigkeit eines Menschen auf dem
1. Arbeitsmarkt Jobs für behinderte Menschen in der Arbeitswelt
verhindert.

Mit besten Wünschen für Ihre Petition,

Klaus Rascher
Honigwerk.de
mailto:nachricht@honigwerk.de





Gast

#4

2016-10-10 21:44

Ich Arbeite selber in einer Werkstatt, und habe teilweise grosse Probleme in unserer Gesellschaft Finanziell mit zuhalten. Ich sehe langfristig keine Finanzielle Zukunft für mein leben. Ich werde mein leben lang, am Existenz Minimum leben,und ich bin 32Jahre alt.

Gast

#5

2016-11-24 13:59

Per Email wies ich Heute (24.11.2016) die Linkenpolitikerin Katja Kipping als Vorsitzende der Partei die Linke (neben Bert Riexinger) auf diese Onlinepetition hin.

Möglicherweise werde ich noch andere Politiker-+-innen oder gewisse Einrichtungen auch diese Petition hinweisen.

Vielleicht erhöht sich somit die Chance der besseren Wahrnehmung meiner Petition?

 

Die Email an die Vorsitzende der Partei "Die Linke" (Katja Kipping) lautet wie folgt;

(Text per Copy- und Paste-Funktion übertragen und eingefügt)!

 
 

Sehr geehrte Frau Kipping,

 
als gelernter Bürokaufmann habe ich fast fünf Jahre als kaufmännischer Angestellter bei einer Baumaschinenfirma in Münster gearbeitet.
 
Nach Mobbing-/Bossingerlebnissen erkrankte ich schwer an Depressionen. 
 
Wie es dazu kam, dass meine Chefin von mir verlangte Tagesrapporte zu schreiben, beschrieb ich nach dem Ende einer stationären Behandlung und Aufhebung meines Arbeitsverhältnisses vor dem Arbeitsgericht Münster, ab ca. dem Jahr 2001 dem Bundeswirtschaftministerium für Wirtschaft und Arbeit.
 
Da ich zu 50% schwerbehindert bin, erhielt die Baumaschinenfirma 2 Jahre lang, Monat für Monat ca. insgesamt 2.100 DM Einarbeitungs- und Fördergelder vom Arbeitsamt Münster.
 
Als kaufm. Angestellter und juristischer Laie habe ich 2 1/2-Jahre lang gerichtliche Mahnverfahren für meine Firma, im Auftrag der Unternehmerin oder auch der Kollegin eingeleitet, die betrieblich gemahnt hat.
 
Dank der Gerichtsunterlagen meines Vorgängers, könnte ich mir per "learning by doing" selber das gerichtliche Mahnverfahren beibringen.
 
Extern konnte ich (eher selten), ich wollte keine hohen Honorarkosten auslösen, den Anwalt fragen, der ab und an für die Unternehmerin tätig wurde.
 
Daneben konnte ich, häufiger mich an Mitarbeiter-+-innen des Inkassoinstitutes wenden oder auch an die Rechtspfleger-+-innen des Amtsgerichtes Hagen.
 
Mir wurde ungefragt der Bereich des gerichtlichen Mahnverfahrens eines Tages entzogen, dabei konnte ich insgesamt ca. 36.000,00 DM an berechtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beitreiben lassen.
 
Als das Konkursrecht durch das neue Insolvenzrecht abgelöst wurde konnte ich auf dem Amtswege kaum noch Forderungen beitreiben lassen.
 
Seit ungefähr Anfang März 2001  arbeite ich in einer Werkstatt für Behinderte Menschen. Da wir lt. Gesetzgeber (Regierungspartei/en) keine Arbeitnehmer sind, sondern nur Beschäftigte, haben wir auch keinerlei Arbeitnehmerrechte.
 
Streiken, für mehr Geld können wir wohl nicht. 
Leider endet der Einflussbereich der Gewerkschaften vor den Türen, sogenannter Behindertenwerkstätten. Mit welchem Recht eigentlich?
 
Ist die Arbeit von Menschen mit Behinderungen in Behindertenwerksstätten, der deutschen Gesellschaft so wenig wert, dass wir keine "vollwertigen und gleichberechtigten" Arbeitnehmer sein dürfen?
 
Warum sind wir nur Beschäftigte in den Behindertenwerkstätten?
 
- Darf es in Behindertenwerkstätten Stempeluhren geben?
 
- Darf ein Gruppenleiter alle halbe Jahre eine Spindkontrolle mit dem aufkleben von Prüfsiegelb vornehmen.
 
Ist meine Arbeit in einer Werkstatt für Behinderte Menschen nur noch eine "Beschäftigungstherapie" und keinerlei vollwertige Arbeitstätigkeit.
 
Zu meiner Erwerbsunfähigkeitsrente bekomme ich in einer Werkstatt für Behinderte für eine 34 Stundenwoche weniger als 450 Euro Werkstattlohn.
 
Da Rentner bis zu 450 Euro ohne Abzüge von der Rente befürchten zu müssen, hinzuverdienen dürfen, kam ich auf die Idee, einen Mindestlohn von 450 Euro (netto) für Behinderte in Behindertenwerkstätten per Onlinepetition aufzuzeigen, anhand einiger Arbeitsbeispiele der in Behindertenwerkstätten verichteten Tätigkeiten.
 
Mit EU - Rente liege ich knapp unter 1000 Euro (netto) pro Monat.
 
Der paritätische Wohlfahrtsverband hat einen monatlichen Nettobetrag von ca. 947 Euro als Armutsbetrag bezeichnet.
 
Selbst wenn man die erforderlichen 45 Berufsjahrs in die Rentenkasse einzahlen könnte, dürfte den meisten (Niedriglohnverdienern) Altersarmut drohen.
 
Früher konnte in der Familie eine Person eine Familie ernähren, während heutzutage 2 Personen (mindestens) arbeiten müssen um eine Familie ernähren zu müssen.
 
Voelleicht droht mir bei einem Werkstattlohn von unter 400 Euro (netto) pro Monat auch Altersarmut?
 
Vielleicht kann ich Ihnen einige Anregungen mit auf dem Wege geben.
 
Die Art und Weise des Todes meines Vaters hat mich (seelisch) sehr belastet. Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen dieses in einer weiteren Email von mir noch schildern.
 
Die Sektenangehörigkeit meines Bruders in der Scientologysekte belastet mich (50 Jahre) und meine Mutter (88 Jahre) ebenfalls stark.
 
 
Ich verbleibe
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Raimund Barkam
 
P.S.:
Der Text meiner Onlinepetition (bisher gibt es 37 Unterschriften) lautet wie folgt;
 
 
 
 
450 € Mindeslohn für Behinderte in Behindertenwerkstätten
 
 

Die Arbeiten in Behindertenwerkstätten sind immer öfter anspruchsvoll, z.B. in den Bereichen Elektromontage, Tischlerei und Folierungen (Folien für Werbezwecke) und Erstellung von Werbebannern.

Im Elektromontagebereich werden Kabelbäume nach Mustervorgaben erstellt. Es müssen verschiedenfarbige Kabel in unterschiedlicher Lange geschnitten, abisoliert, mit Steckhülsen und Kabelschuhen versehen und mit Kabelbinder fixiert werden. Durch Plastikumwicklungen werden diese Kabelbäume so gesichert, dass sich einzelne Kabel nicht mehr lösen können.

Von einem Gruppenleiter erfuhr ich, dass diese Kabelbäume als Nachrüstsatz für Polizeiautos und Feuerwehrfahrzeuge dienen sollen. Mit einem Gerät wurde der Leitungsdurchsatz geprüft, um sicherzustellen, dass der Strom störungsfrei durch die Leitungen zu den Stromabnehmenden Geräten geführt werden kann.

Je nach Art der Kabelbäume müssen auch Lötarbeiten mit Bleifreiem Lötzinn durchgeführt werden. Dieses kam auch bei der Erstellung von Lampendisplays (Fahrradlampen) bei der Umstellung von Batterie auf Stromversorgung mit Netzsteckern zur Anwendung.

Eine zeitlang wurden auch Bremsscheiben für Kleintransporter mit einem Prüfgerät auf mögliche Unwuchten nach Prüfvorgaben überprüft.

Es werden auch bis zu 40 m lange Kabel repariert und dort wo dieses nicht ging neu erstellt. Bei einfachen Kabeln wurden, je nach Kabelschaden neue Stecker und Kupplungen montiert. Bei einigen Kabeln mit Metallsteckerverbindungen mussten abgebrochene Metallnippel abgefeilt und durch sogenannte Stumpfschrauben ersetzt werden. Nach dem Abfeilen der abgebrochenen Nippelstümpfe mussten zuerst ein kleines und dann ein größeres Loch gebohrt werden. Zuvor wurde mit einem Körner eine Vertiefung erstellt, damit der Bohrer nicht abrutscht.

Dabei kam mir mein damaliges Schulpraktikum in einer Feinmechanikerwerkstatt zur Hilfe.

Nachdem das Loch in den Metallstecker gebohrt wurde, musste mit einem Gewindeschneider ein Gewinde gebohrt werden. Hierzu wurde ein Akkubohrer mit passendem Gewindeschneider verwendet. Dann wurde die Stumpfschraube als Metallnippelersatz hineingeschraubt und mit S-e-k-u-n-d-e-n-k-l-e-b-e-r befestigt.

Im Bereich Grafikdesign, Weblayout und Offsetdruck werden 2D-Dimensionale Grafiken mit Text erstellt und nach Kundenauftrag auf bis zu meterlangen Folien mit einem Spezialdrucker gedruckt. Ebenso werden auch Flyer und Informationszeitschriften und Broschüren mit einem Offsetdrucker erstellt. Dieser kann, soweit notwendig im Gerät Lochungen, Faltungen und Klammerungen durchführen.

Durch Firmeninterne Schulungs- und Weiterbildungsangebote können sich die Beschäftigten weiterqualifizieren und das erworbene Wissen anwenden.

Neben dem Erstellen von Grafiken mit Texten werden am Computer auch Tabellen und Texte erstellt, ebenso wie auch Broschüren und Flyer. Die Bedienung mit Programmen wie Excel, Word, Photoshop, InDesign, Pages, Numbers und Illustrator ist je nach Arbeitsvorgaben notwendig.

Auf z.B. Wikibooks kann ein Online-Sach-Fach oder Lehrbuch unter Anwendung von HTML - Befehlen im Rahmen eines Webdesigns erstellt werden. Auf der Internetseite Selfhtml kann man sehen, wie man mit Web-/HTML-Befehlen eine Internetseite erstellt. Aber auch Wikipedia und Wikibooks bieten Internetbefehle für die Steuerung von Texten und Grafiken als Gestaltungsmerkmale an.

Natürlich werden in Behindertenwerkstätten, bzw. Werkstätten für Behinderte Menschen (WfBM) auch weiterhin Besen und Handfeger hergestellt, aber nicht nur.

Im Hinblick auf die Vielfalt und der Komplexität der Arbeitsaufgaben in Behindertenwerkstätten (WfBM) wäre ein Mindestnettolohn von 450,00 € nur fair und gerecht.

Zusammen mit einer Erwerbsunfähigkeitsrente käme jeder Behinderte somit auf ca. 1.100,00 Euro Netto im. Monat. Bei einer 34 Stunden Arbeitswoche ist dieses sicherlich angemessen.

Die Gewerkschaften sollten ihren Macht- und Einflussbereich am Besten auch auf Behindertenwerkstätten (WfBM) ausdehnen. Nur so wären faire und gerechte Arbeitsrahmenbedingungen realisierbar.

Somit können mit Hilfe der Gewerkschaften für Arbeitgeber und Beschäftigte in Werkstätten für Behinderte Menschen  gute und sinnvolle Regelungen getroffen werden!

 

 


Gast

#6

2016-11-25 19:15

Seit September 1995 bin ich in der Gewerkschaft. Damals noch  HBV jetzt seit einiger Zeit verdi.

 

Ich wies den für mich zuständigen Mitarbeiter/Sacharbeiter von verdi

 

1. auf meine Onlinepetition

    "450 € Mindestlohn für Behinderte in   

     Behindertenwerkstätten" 

 

2. meine Email diesbezüglich (1.) 

    an Katja Kipping

 

3. sowie auf Vorkommnisse in einer damaligen.   

    WfbM hin.

 

Insbesondere finde ich fragwürdig, dass es in einigen (wenigen?) Behindertenwerkstätten 

 

a) Stempeluhren

 

und

 

b) halbjährliche Spindkontrollen gibt.

 

Zu Punkt a) Wieso Stempeluhren? - wenn wir (lt. Gesetzgeber = Regierungs-/ und - oder Koalitionsparteien) als Behinderte in Behindertenwerkstätten keine - "vollwertigen" Arbeitnehmer -, sondern nur (!!) Beschäftigte sind.

 

Für eine Werkstatt für Behinderte Menschen und auch Depressionen, finde ich Stempeluhren generell fehl am Platz.

 

Zu Punkt b) halbjährliche Spindkontrollen, finde ich, dass dieses pauschal nicht zulässig ist, sondern allenfalls in - vom Gesetzgeber definierten (?) Gründen (?) allenfalls zuläsdig sein kann.

 

Eventuell bei Alkoholmissbrauch am Arbeitsplatz oder Diebstahl.

 

Sicherlich kennen Gewerkschaftsfuntionäre, bzw. Gewerkschafter rechtlich zulässige Gründe, die vom Arbeits-/Werkstättenrecht her Spindkontrollen erlauben könnten.

 

Meine Email an den Verdi-Gewerkschafer, bzw. zuständigen Mitarbeiter/Sacharbeiter lautet daher wie folgt;

 

Name:                                  Raimund Barkam

Verdimitgliedsnummer:    xxxxxxxxxx

 

Hallo Thomas,

 

nachdem ich in einem Bericht einmal gelesen habe, dass die Politikerin und Vorsitzende der Partei "Die Linke" Katja Kipping eine Werkstatt für behinderte Menschen (Behindertenwerkstatt) besucht hat, beschloss ich daraufhin die Vorsitzende der Linkspartei auf meine Onlinepetition; 

 

"450 € Mindestlohn für Behinderte in Behindertenwerkstätte"

 

hinzuweisen.

 

In einer Werkstatt für Behinderte, die ein Zweigunternehmen von Xxxxxxxxxxxxxxx ist, namens XXX (Xxxxxxxxxxxxxxxx-Xxxxxxxxxxxx), Xxx Xxxxxxxxxxx Nr, in XXXXX Xxxxxxx beschrieb ich unter anderem, dass es dort Stempeluhren gibt und ein Arbeitsanleiter "alle halbe" Jahre eine Spindkontrolle durchführt und dann auf jeden kontrollierten Spind eine Prüfplakete aufklebt. 

Er macht dann einen Strich, wann die nächste halbjährliche Prüfung stattfindet.

 

Frau Kipping gegenüber erwähnte ich den Namen der Werkstatt nicht.

 

Dieses habe ich jetzt nur per Email Dir gegenüber für mögliche Recherchezwecke mitgeteilt.

 

Die neue Geschäftsleitung von Xxxxxxxxxxxxxxx (damals um den Geschäftsführer Xxxxxx Xxxxxxx ) sorgte dafür dass wir anstelle von 08:00 Uhr um 07:45 Uhr anfangen und freitags zuerst 45 Minuten , also bis 13:45 Uhr statt 13:00 Uhr arbeiten mussten, dafür hatten wir dann von 09:30 Uhr bis 10:00 Uhr Mittagspause.

 

Die Stempeluhr ging ca. 3 Minuten vor. Da der Bus (Linie 6 ab Haltestelle Schütthook) am Freitag um 13:49 Uhr abfuhr und nach Feierabend ab 13:45 Uhr in nur ca. 4 - 7 Minuten von den Kollegen mit Rollatoren (Gehbeschwerden) nicht so schnell erreicht werden konnte, sah die Geschäftsführung dieses ein.

 

Somit durften wir dann am Freitag 5 Minuten eher, um 13:40 Uhr gehen.

 

Die 5 Minuten, die wir eher gehen durften, wurden promt von der Frühstückspause abgezogen.

 

Das größte Problem meiner Kolleginnen und Kollegen und mir in Behindertenwerkstätten ist, dass wir keine vollwertigen Arbeitnehmer, sondern nur Beschäftigte sind.

 

Daher gelten für uns auch keine Arbeitnehmerrechte.

 

Warum werden Menschen mit Behinderungen, die in Behindertenwerkstätten (WfbM) arbeiten, arbeitsrechtlich vom Gesetzgeber so schlecht gestellt??

 

Für weitere Rückfragen stehe ich Dir unter meiner Email gerne zur Verfügung 

 

und verbleibe

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Raimund Barkam

 

P.S.: nachfolgend meine Email an die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping;


Gast

#7 Re:

2017-07-29 18:48

#5: -  

 Ich selber bin "beschäftige" mit Lohnstuffe 10 bekomme ich knapp 300 euro.. mehr gibt es angeblich nicht.. 

Ich findemit 62 das ich etwas mehr zu erwarten haten können.. 

 

Ich wünsche viel gluck mit dein Petition aber dene es wird einfach scheitern weil "beschäftigen " haben oft zu viel angst um ihre zukunft,.. Bzw sind so eingeshucterd das sie kein eigene meinung mehr haben.. Wekstattsrat sind absolut unfähig was zu machen..! 

 

Kutscher

#8

2018-02-19 18:45

Hallo!

Ich arbeite bei einem Fahrdienst für eingeschränkte Menschen.
Wir fahren für eine Einrichtung, die Ihren Leuten teilweise nur 225,-€ monatlich
bei einer 39 Stunden Wochw zahlt.

Die eingeschränkten Menschen (lt. Aussage der Einrichtung) arbeiten ja gar nicht
sondern das was sie machen ist "Arbeitstherapie" (kann mich vor weinen kaum halten).

In dieser Einrichtung werden Grußkarten hergestellt, Textilveredelung, LKW Beklebung,
Abwiegen von Gewürzen, div. Gartenbau Tätigkeiten sowie Sortier- und Einlagerungs-
tätigkeiten bei Lagerhäusern in der Umgebung.

Würd mich mal interessieren, was diese (und auch andere) Einrichtung/en
dem Auftraggeber in Rechnung stellen.

Da ist es ja keine große Kunst, dass diese Einreichtung alle Nase lang neue Fahrzeuge
(PKW VW Caddy, VW Bus T6, VW Crafter, LKW Mercedes Atego 818 mit Koffer und
Hubbühne) bekommt - Geld scheint ja da kein Thema zu sein...


Gast

#9 Re: Chrissy parisot

2018-08-28 13:07

#2: -  

Das ist eine frescheit behinderte leue haben genau so ein recht aufs lohn wie die ohne Behinderung auch


Gast

#10 Re: Situation einer Geschäftsführerin einer WfbM

2018-10-14 13:38

#2: -  

Über die Internetseiten www.kobinet-nachrichten.org und auch www.rollingplanet.net, erfährt man Interessantes, wie z. B. über eine Geschäftsführerin einer WfbM in Duisburg, die mit einem Jahreseinkommen von 376.000 € mehr als ihr die eigentlich rechtlich zustehenden 150.000 € - 180.000 € erhalten hatte.

Mein derzeitiger Wissenstand hierzu ist, dass dieser Geschäftsführsrin sofort gekündigt wurde und sie ein Hausverbot erhalten hat.

Desweiteren ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen diese Frau und wohl auch gegen den zuständigen Aufsichtsratsvorsitzenden.

In Rheinland-Pfalz wollte die Landesregierung gegen 36 Betreiber von Werkstätten für behinderte Menschen klagen, um zu erfahren, wie diese jährliche Fördergelder in Höhe von 240 Millionen € bis ca. 260 Millionen € verwenden.

Wie soll Inklusion as als Teilhabe Behinderter am Leben Nichtbehinderter auf gleicher Ebene gelingen, bei durchschnittlichen Werkstattlöhnen von 185 € (abweichend je Bundesland) im Monat?

 

 


Gast

#11 Re:

2019-04-20 09:20

#1: -  

Das WFB ist eine Ausbeute , wie die Strafarbeit der Juden in den 1940 Jahren , das monatliche Gehalt vo 80 - 120 € reicht noch nicht mal fürs Brot  ! 


Gast

#12 Re:

2019-04-20 09:26

#4: -  

Genau so ging es mir auch , daher habe ich aufgehört im WFB zu arbeiten & lebe nur noch von Grundsicherung  ! 


Gast

#13

2019-04-27 14:17

Ich habe als "Behinderter" selbst mal in so einer Werstatt gearbeitet,leider.

Keiner von denen,die dort arbeiten haben mehr als den Satz der Grundsicherung.Sparen geht überhaupt nicht und wenn was kaputt geht,hat man ein Problem.

Es kann nicht angehen,dass Menschen mit einem Handecap haben,deshalb benachteiligt werden.Keiner von denen hat sich die Behinderung ausgesucht!!


Gast

#14 Re:

2019-04-27 20:09

#1: -  

450 € Monatsgehalt reichen aber nicht zum Leben! Hier ist ein großer Fehler in der Forderung der Petition.


Gast

#15 Re: 450 €

2019-05-15 13:31

#14: - Re:  

Bei den 450 € Mindest-(werkstatt-)-lohn orientierte ich mich an den sogenannten 450 €-Jobs.

Da es im Laufe der Jahre und Jahrzehnte weitere Preissteigerungen geben wird, werden auf Dauer gesehen, auch 450 € nicht lange ausreichen.

Hier würde ich mir Unterstützung der Gewerkschaften in den WfbM wünschen, so wie auch auf dem ersten Arbeitsmarkt!


Gast

#16 RE

2019-07-05 09:46

Ich empfinde das Menschen mit Behinderung in einer Werkstatt ausgebeutet werden, deshalb nicht wertgeschätzt werden und genau deshalb habe ich unterschrieben.

Ich habe selber eine Behinderung und mir wurde auch schon angeboten in eine WfbM zu gehen was ich abgelehnt mit genau der Begründung abgelehnt habe.

Als Antwort habe ich dann erhalten das die Menschen ja gefahren werden und ihr Mittagessen dort bekommen würden und das ausserdem immer drauf aufpassen müsse was die machen und das die Leute ja auch bezahlt werden müssten. Das ist eine Begründung die ich nicht akzeptieren kann und will, gerade wenn andere Menschen dadrunter leider müssen.

 

 

S . L.

#17 Sauerei!

2019-07-08 19:09

Ich arbeite auf einen Aussenarbeitsplatz der WfbM in einen Malerbetrieb.  Bekomme 380 € im Monat.  Ich bin Malergeselle und arbeite über WfbM als Malerhelfer.  Eigentlich steht mir den Gesellenlohn zu arbeite 40 Stunden in der Woche.  Der Gesellenlohn ist allgemein verbindlich im Malerhandwerk.  Der Stundenlohn beträgt etwa 15 Euro. 

Diesen Stundenlohn bekomme ich nicht!!!

Bekomme EU Rente  von 600€ .


Gast

#18 Re: Re:

2019-09-04 06:15

#11: - Re:  

Vergleiche mit Juden mit der Situation von Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten sind unpassend, da im Nachkriegsdeutschland (ab 08.05.1945), keinerlei Menschen bedroht, verhaftet., in ein Konzentrstionslager gebracht und dann hingerichtet werden.

 

DIE AUSSAGEN UND MEINUNGEN ANDERER HIER AUF DIESER INTERNETSEITE SIND AUSSAGEN UND MEINUNGEN ANDERER, DIE ICH MIR NICHT ZU EIGEN MACHE!

 

JEDE(R) IST SELBER FÜR DIE FOLGEN DER AUSSAGEN UND MEINUNGEN SELBST VERANTWORTLICH!

 

Raimund Barkam 

(Verfasser dieser Petition)


Gast

#19 Re: Re:

2019-09-04 06:30

#12: - Re:  

Ich habe große Hoffnung auf eine Besserung der aktuellen Arbeitsplatzsituation von Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, deshalb habe ich auch diese Petition verfasst.

Ein bekanntes Sprichwort besagt:

 

"Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren!"

Es wäre natürlich Wichtig, dass ein Mindest-(-werkstatt-)-lohn von 450 € als erfolgte Einkommensverbesserung nicht mit Lohnersatzergänzungen, wie z.B. der Grundsicherung verrechnet wird!




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