Änderung des Sport-/Kunst-/Musikbenotungssystems

Die Benotung sog. allgemein formulierter "Begabungsfächer" ist überholt, und mit der modernen Pädagogik nicht mehr zu vereinbaren. Nicht  nur dass Kinder in den Grundstufen erheblich in Ihren Leistungen gehemmt werden, sie werden ggf. ebenfalls von sportlich/künstlerisch begabte(re)n Kindern gehänselt und in Ihrer freien Entwicklung gestört.

Ich schreibe im Namen aller Sportlich unbegabten Kinder, beziehe mich hier aber auf den Fall meines Kindes, das im Sportunterricht eine Leistungskontrolle im Seilspringen absolvierte, und hierfür die Note Ungenügend erhielt. Widerum erbrachte ihm das Klettern an den Hochstangen die Note Sehr Gut. Leider kann ich als Mutter hier keine Hilfestellung in Form von Nachhilfeunterricht leisten - gesetz dem Fall mein Sohn hätte beim Stangenklettern ein Ungenügend erhalten, hätte ich mit ihm nicht Üben können. Ein Springseil besitzt er auch erst seit Kurzem.
Für Naturwissenschaftliche Fächer benötigt das Kind, wenn es keine besondere Begabung oder ein spezielles Interesse daran hegt, ein wenig Unterstützung der Eltern. Diese Unterstützung ist in den Begabungsfächern Sport und Kunst/Musik jedoch für die wenigsten Eltern möglich: um zu Üben, und seine Leistung zu verbessern, ist der Zugang zu Sporthallen nötig, oder die Möglichkeit ein Gesangstraining zu absolvieren um die Töne im Musikunterricht besser halten zu können. Das Argument der Bemühung des Einzelnen Schülers wird hier jedoch kaum berücksichtigt.

Ich spreche hier bewusst nicht von der Benotung dieser Fächer in den Zeugnissen, da diese keine Relevanz für die weiterführenden Schulen haben. Allerdings sind diese Kinder Klein, diese Noten haben Relevanz für ihre Psyche. Und so sehr sich diese Kinder auch anstrengen, wenn sie sich trotzdem nicht an den Leistungen Sportbegabter Kinder messen können ist es für sie Traurig und Enttäuschend auf dem Zeugnis neben der tollen Noten für das Lesen und Rechnen eine schlechte zu sehen, die ihnen nichts anderes sagt als dass sie sich nicht angestrengt haben und in diesem Fach schlecht sind.

Ich erinnere hier an den Fall des 12jährigen Alexander Schwager, der 2011 vor dem Dresdner Landtag eine Petition einreichte um die Sportbenotung zwischen Mädchen und Jungen in den Grundstufen zu vereinheitlichen. Ausschlaggebend hierfür war die differenzierte Benotung der Geschlechter, obwohl beide sich bis zu diesem Alter körperlich gleich entwickeln.

Ich setze mich für ein Bewertungssystem in Kommentarform ein, und somit für eine Ersetzung der Benotungen in den Fächern Sport, Kunst und Musik.

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