Petition zur Öffnung der Hundehallen und Durchführung von Hundesport

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren  

Wir sind Hundesportler, das heisst, wir besitzen Hunde, die zusätzlich zu Ihren täglichen Spaziergängen mittels Hundesport ausgelastet werden. Diese Hunde sind sich nicht nur gewohnt, körperlich gefordert zu werden.  Der Fokus liegt auch stark auf geistiger Auslastung. Mittels Sportarten wie zum Beispiel Agility, BH, IGBH, IGP und Obedience wird den Hunden genau dies ermöglicht. In der Schweiz gibt es unzählige Hunde, die mit einer Lizenz an Agilityturnieren starten oder mit einem Leistungsheft an den Prüfungen für verschiedene Sportarten teilnehmen. Dazu kommen viele  Hundehalter, die ihren Sport ohne Turnierbeteiligung und Prüfungen betreiben.

Durch das momentane Verbot dieser Hundesportarten wegen Covid-19 steht nicht nur die geistige und körperliche Gesundheit der Hunde auf dem Spiel, sondern auch die Existenz zahlreicher Hundetrainer und Hallenbesitzer. Denn seit dem teilweisen Lockdown im Dezember steht die Hundesportwelt still. Es ist verboten zu trainieren, obwohl die personelle Gruppenzusammensetzung der Trainingsteilnehmer immer die selbe und nachvollziehbar ist und die Schutzkonzepte eingehalten werden. Wir können es verschmerzen, dass Turniere und Prüfungen verboten sind, warum wir jedoch das Training für den Sport nicht mehr ausüben dürfen und unsere Hunde nicht genügend auslasten können, verstehen wir nicht.

Trainer und Hallenbesitzer können die totale Schliessung von Hundesporthallen und Trainingsplätzen (ausser für Erziehungsmassnahmen) nicht nachvollziehen. Man bedenke dabei, dass Schutzkonzepte bestehen und Abstände problemlos eingehalten werden können. Ihr Einkommen ist über Nacht auf Null gesunken, die Ausgaben für Miete oder Hypotheken jedoch bleiben. Dies wird schwerwiegende Folgen haben wenn die Situation so bleibt.

Hundesport ist keine Kontaktsportart, aber uns sind nicht mal Einzeltrainings erlaubt, weder Indoor noch Outdoor. Die Hallen haben die Dimension einer Reithalle oder grösser, es ist also genügend Platz vorhanden, Abstände einzuhalten. Wir möchten unsere Hunde wieder richtig auslasten können. Geistig nicht genügend beschäftigte Hunde neigen zu Verhaltensstörungen und vermehrtem Jagdtrieb, körperlich nicht entsprechend geförderte Hund haben ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Das Training ist mit Spaziergängen nicht ersetzbar. Dazu kommt, dass Spaziergänge in jüngster Zeit eine besondere Herausforderungen geworden sind, da sich die Dichte an Spaziergängern ohne Hund, Bikern und Joggern vervielfacht hat. So ist es oft nicht möglich, Hunde ohne Leine laufen zu lassen, ohne jemanden zu stören. Deshalb wäre die Beschäftigung in geschütztem Rahmen (wie einem Hundeplatz oder einer Halle) umso wichtiger.

Wir bitten Sie deshalb, die Entscheidung betreffend der Schliessung von Hundesporthallen und Trainingsplätzen zu überdenken und zumindest Einzeltrainings und Trainings in Kleingruppen ab sofort wieder zu ermöglichen. Die Schutzkonzepte können problemlos eingehalten werden.

Mit hoffnungsvollen Grüssen  

Die Schweizer Hundesportler  

Kontakt:

Dr. med. vet. Franziska Hilfiker Anglikerstr. 89 5612 Villmergen 


Franziska Hilfiker    Verfasser der Petition kontaktieren




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