Energiekosten-Entlastungspaket muss nachgebessert werden !

Ungerechtes und unausgegorenes Entlastungspaket der Ampel-Regierungsparteien muss modifiziert werden!

Es gibt in Deutschland mehrere Millionen Menschen, die mit Heizöl heizen müssen und leider keine Alternative dazu haben (aus finanziellen und regionalen Gründen). Nicht nur die Gaspreise sind in den letzten beiden Jahren extrem gestiegen, sondern auch die Heizölpreise haben sich in den letzten 2 Jahren um mehr als 300 Prozent erhöht. Es gibt Millionen Bürger in unserem Land, die sich diese extrem hohen Heizölpreise nicht mehr oder kaum noch leisten können und noch nicht wissen, wie sie finanziell über die bevorstehenden Wintermonate kommen. Warum wird dies vor allem von den Politikern unserer Regierungsparteien totgeschwiegen bzw. nicht thematisiert und beim Entlastungspaket nicht berücksichtigt? Eine angekündigte MWST-Senkung von 19 % auf 7 % nur für Gas und Fernwärme sowie eine Preisbremse nur für Gaskunden ist vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar, nicht ausreichend und ungerecht. Eine Neuausrichtung der Entlastungsmaßnahmen im Rahmen des sog. 200 Milliarden-Programms mit dem Ziel möglichst viele Bundesbürger, die aktuell unter den sehr hohen Energiepreisen leiden, zu erreichen, ist  unerlässlich. Eine MWST-Senkung von 19 % auf 7 % für Gas, Strom, Heizöl und sonstige Heizungsarten muss mindestens ein Bestandteil des Entlastungspaketes sein. In Deutschland gibt es aktuell noch etwa 10 Millionen Haushalte, also schätzungsweise ca. 20 Millionen Menschen (= ca. 15 Millionen potentielle Wähler), die mit Heizöl heizen. Diese Menschen fühlen sich von unserer Regierung im Rahmen des Entlastungspakets vergessen und im Stich gelassen. Die eindeutige und ungerechte  Ungleichbehandlung vieler Millionen Bundesbürger darf nicht unkommentiert bleiben und muss scharf kritisiert werden. Bei einem kürzlich gesendeten Fernsehinterview mit unserem Finanzminister Christian Lindner, hat dieser auf die Frage nach einer Entlastung auch für Heizöl- und Pelletkunden gesagt, er wolle vor einer Entscheidung zunächst noch die öffentliche Diskussion abwarten !? Diese Aussage kommt einer Aufforderung gleich, sich in der Öffentlichkeit stärker gegen das ungerechte Entlastungspaket zu positionieren. Dies bedeutet, die Unzufriedenheit nicht nur im Bekanntenkreis zu thematisieren, sondern vor allem auch den Kontakt (persönliches Gespräch oder schriftliche Kontaktaufnahme auch per E-Mail usw.) zu den Abgeordneten/Kommunalpolitikern (sog. Volksvertreter) und Medienvertretern zu suchen und/oder Petitionen wie diese mit einer Unterschrift zu unterstützen.

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