JUNGE FAMILIE WIRD GETRENNT

Vor 10 Jahren war Karen Agayan noch ein Jugendlicher, als er mit seiner Familie im Jahr 2011 nach Deutschland gekommen ist. Ohne Kenntnisse der deutschen Sprache und ohne Unterstützung, musste der damals 13-jährige Karen in die Schule, wo er direkt in der siebten Klasse eingestiegen ist. Ohne einen vorherigen Besuch einer deutschen Grundschule und trotz aller Schwierigkeiten, hat Karen 2015 erfolgreich den Hauptschulabschluss gemeistert.

Anschließend, war es seine Intentition einen Realschulabschluss nachzuholen, um sich so weiterbilden zu können. Dies hat ihm die Ausländerbehörde in Siegen jedoch verwehrt. Er müsse direkt eine Ausbildung machen, sonst würde eine Abschibung drohen. Zu diesem Zeitpunkt war Karen gerade einmal 17 Jahre alt.

Unter hohem Druck musste Karen also eine Ausbildungsstelle suchen und finden, um nicht abgeschoben zu werden. Nachdem er eine Stelle gefunden hatte war er natürlich sehr glücklich und froh. Leider konnte sich Karen nicht lange freuen, da sein Arbeitgeber nicht mehr in der Lage war die Ausbildung zu finanzieren. So kam es dazu, dass die Auszubildenden über Monate kein Geld bekommen haben. Aus diesem Grund wurde ein Aufhebungsvertrag gemacht. Daraufhin hatte Karen Agayan noch mehr Druck, weil man ihm erneut mit der Abschiebung gedroht hat.

Karen musste sich jetzt eine neue Ausbildungsstelle suchen, weil er sonst abgeschoben werden würde. Karen hat eine neue Ausbildung angefangen, musste diese allerdings kurz vor der Abschlussprüfung aus gesundheitlcihen Gründen abbrechen. Daraufhin wurde ihm von der Ausländerbehörde die Arbeitserlaubnis entzogen und trotz Unterstützung des Caritasverbandes Siegen-Wittgenstein hat sich die Ausländerbehörde bis heute geweigert, ihm eine Arbeitserlaubnis auszustellen, obwohl er mitlerweile eine Frau und ein Kind hatte. Völlig unnötig war Karen und seine Familie deswegen auf Unterstützungsleistungen angewiesen, obwohl er mit einer Erlaubnis sofort hätte Arbeiten und damit finanziell auf eigenen Füßen stehen können.

Die Ausländerbehörde hat verlangt, dass Karen für eine Arbeitserlaubnis einen armenischen Pass besorgt, obwohl seine Identität schon mit einer Geburtsurkunde geklärt war. Um einen Pass zu besorgen hätte Karen den Wehrdienst in Armenien ableisten müssen, was die Ausländerbehörde für zumutbar hält. Nur für eine Arbeitserlaubnis sollte Karen also für 3 bis 5 Jahre seine Familie verlassen und den Wehrdienst für ein Land ableisten, zu dem er keinerlei Verbindung mehr hat und das sich in einem bewaffneten Konflikt mit Aserbaidschan befindet!

Im September 2021 hat die Ausländerbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein versucht Karen Agayan abzuschieben und ihn damit vermutlich für immer von seiner Frau und seinem Kind zu trennen. Die Ausländerbehörde hat damit gegen Art. 6 des Grundgesetzes verstoßen, nachdem Familien unter besonderem Schutz stehen. Seitdem befindet sich Karen und mit ihm seine Familie in ständiger Gefahr.

Mit der Unterschrift unter dieser Petition helft ihr mit Karen und seiner Familie einen dauerhaften Aufenthalt hier zu ermöglichen. Dankeschön!

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Mit meiner Unterschrift ermächtige ich Ishan Agayan, meine in diesem Formular gemachten Angaben an Personen weiterzugeben, die hinsichtlich des Sachverhalts die Entscheidungsgewalt haben.


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