Protestbrief an rumänischen Präsidenten und Verfassungsgericht


Gast

/ #446

2013-09-12 10:00

Wir, der Fellchen in Not e.V., sind entsetzt über den Beschluss Rumäniens, das Töten der Straßenhunde zu legitimieren. Nicht nur in Deutschland sind wir aktiv, sondern mittlerweile auch über 13 Jahre in eben diesem Land, welches erst 2012 ein Gesetz erlassen hat, was dieses verbietet. Zwei Schritte vor, drei zurück… Wir arbeiten dort Hand in Hand mit einem rumänischen Tierschutzverein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat regelmäßige Kastrationsaktionen durchzuführen, die Chippflicht durchzusetzen und die Bevölkerung aufzuklären. Im Umgang mit den Hunden vor Ort und wie wichtig es ist, Hunde unfruchtbar zu machen. Dieses Massaker an wehrlosen Geschöpfen, was das neue Gesetz nun mit sich bringt, ist nicht nur nicht ethisch vertretbar, sondern auch keine effektive Maßnahme, um der Überpopulation der Straßenhunde entgegen zur wirken. Das besagt auch eine Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Die einzige wirkungsvolle Methode ist die landesweite Kastrationspflicht, um die Geburtenrate langfristig einzudämmen. Denkt man an das Geld, was für die Liquidierung der Hunde ausgegeben wird, und wer letztendlich daran verdient, dann wäre es doch sinnvoller eben dieses in zukunftsorientierte, und vor allem ethisch vertretbare, Projekte zu investieren.
Michaela Goldhorn
1. Vorsitzende
Fellchen in Not e.V.