Besserstellung von Unterhaltszahlenden und ein Ende der unrechtmäßigen Bereicherung

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Ich bin Vater einer Tochter und zu dieser auch Unterhaltspflichtig. Mir geht es per se nicht darum keinen Unterhalt zu zahlen. Denn das mache ich von Herzen gerne und aus tiefster Überzeugung. 

Worum es mir dem Grunde nach viel mehr geht, sind die damit verbundenen Nachteile aus eigener Erfahrung.

Vorab: Ich kann lediglich aus der Sicht eines Vaters sprechen. Jedoch möchte ich auch Mütter damit ansprechen, die sich in ähnlicher oder gar gleicher Situation befinden. 

Hier ein paar Negativbeispiele:

1. Der Vater holt die Tochter ab und bringt sie nach Hause. (Entfernung über 120 km). Die Kindsmutter besitzt einen Führerschein, aber lässt sich nicht darauf ein, die Hälfte der Entfernung zu übernehmen. Sei es in Form eines Entgegenkommens auf halben Wege oder auch ein Bringen/Holen im Wechsel. All die gefahrenen Kilometer gehen letztlich zu Lasten des Vaters und den Mehraufwand an Spritkosten (bei dem Bsp. sind das ca. 2000km allein für den Umgang). 

2. Die doppelte "Haushaltsführung". In den Ferien zum Beispiel ist das Kind ein, zwei oder gar drei Wochen bei dem Vater. Der Vater zahlt den Unterhalt im Voraus für einen vollen Monat für das Kind. Der Unterhalt gilt prinzipiell zur Deckung der Kosten von Verpflegung oder auch Kleidung und eventuellen außerordentlichen Ausgaben wie Schulmaterialien. Jedoch hat der Vater in der Zeit des Kindesaufenthaltes zu seinen eigenen Kosten die des Kindes zusätzlich zu tragen. Meiner Meinung nach könnte der Vater auf einen Anteil des gezahlten Unterhalts bestehen. 

3. Ein Kind im Teeniealter möchte auch sein eigenes Zimmer mit eigener Privatsphäre haben. Das ist meiner Meinung nach natürlich auch indiskutabel, etwas anderes zu behaupten.

Jedoch folgendes Szenario: Ein Vater hat nur eine 2 ZKB. Zu den Umgangswochenden weicht der Vater oder das Kind auf die Couch aus. Das ist natürlich kein Dauerzustand. Ggf bekommt man noch unterstellt, das es eine Zumutung für das Kind wäre.

Das Gegenszenario: ein Vater hat eine 3 ZKB und somit auch ein voll ausgestattetes Kinder-/Jugendzimmer. Letztlich ist es doch so, daß außerhalb der Ferien das Zimmer 24 von 30 Tagen im Monat leer steht und ungenutzt ist. Somit sind damit ebenfalls Mehrkosten verbunden, die man als Elternteil einerseits gern zum Wohl des Kindes in Kauf nimmt, andererseits aber Kosten sind, die man sich je nach Verdienst nicht erlauben kann.

Das waren nur 3 Beispiele. Jedoch gibt es sicherlich noch mehrere, die bei genauerer Betrachtung einen Nachteil mit sich bringen. Für mich persönlich sind es die mit Abstand gewichtigsten Beispiele.

 

Was will ich damit erreichen? 

Ich möchte erreichen, das unterhaltszahlende Väter sowie auch Mütter besser gestellt werden bzw eine Berücksichtigung der privaten Umstände sowie getätigten Leistungen in den zu leistenden Unterhalt gemäß der Düsseldorfer Tabelle hinein fließen unter gewissen Voraussetzungen eine gerechtere Aufteilung des Unterhalts stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen und hoffentlich rege Anteilnahme. 

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