Meinungsfreiheit auch in Windeck

Gast

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2015-02-11 09:01

Ich frage mich, wer von den Leuten, die hier über die KG schimpfen und die Meinungsfreiheit in Gefahr sehen, eigentlich die genauen Hintergründe kennt, die zu der derzeitigen Aufregung geführt haben. Nach dem, was man hört, wurde der KG seitens des Rhein-Sieg-Anzeiger Material - Ausdrucke aus Facebook - mit den fragwürdigen und von G. S. bestrittenen Aussagen vorgelegt, versehen mit dem deutlichen Hinweis, man werde einen Bericht über die Sache bringen, wenn der Verein in dieser Sache nicht tätig werde. Es dürfte klar sein, dass der Fall dann über den Express bis hin zu den überregionalen Medien eine bundesweite Aufmerksamkeit bekommen hätte. Um dies zu vermeiden, hat die KG Gerhard keineswegs rausgeschmissen, wie es hier überwiegend falsch dargestellt wird, sondern ihn lediglich gebeten, seine Ämter bis auf weiteres, nämlich bis zur Klärung der Anschuldigungen, ruhen zu lassen. Das halte ich auch für völlig legitim. Dass der Rhein-Sieg-Anzeiger dann ausgerechnet am Tag der Prunksitzung am letzten Samstag dann doch einen Bericht über die Sache bringt, in dem er auch noch den Namen nennt, ist in erster Linie eine riesige Schweinerei gegenüber Gerhard und seiner Familie, aber auch gegenüber der KG, die schlichtweg verarscht wurde und jetzt die Prügel einstecken muss, die sie nicht verdient hat. Übrigens sind auch dort Menschen tätig, die sich seit Jahren engagieren, um anderen Leuten Freude am Karneval zu bereiten, uns sich jetzt angesichts der hier getätigten Aussagen Sorgen um ihre Familien machen. Dies bitte ich auch einmal zu bedenken!

Dem Vernehmen nach sollen Gerhard und die KG weiterhin miteinander im Dialog stehen, um die Sache sachgerecht aufzuarbeiten. Soll heißen: es gibt keinen Grund, hier derart zu polarisieren und auf die eine oder die andere Seite einzudreschen.

Daher der Apell an alle, die es mit Gerhard und seiner Familie gut meinen: lasst die Kirche im Dorf und wartet ab, wie sich die Sache entwickelt.

Uns allen einen schönen und vor allem friedlichen Straßenkarneval. Alaaf!