Der Film "Earthlings" muss von ARD & ZDF ausgestrahlt werden.


Gast

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2014-09-01 10:24

Liebe Freunde - die Zeit zum Umdenken - und Nachdenken - ist gekommen. Für unsere Gesundheit und Glück, für das Glück der Tiere. Die Menschen müssen aufgeklärt werden; sie müssen erstens Informationen darüber erhalten was mit den Tieren „im Verborgenen“ wirklich geschieht (dass das Fleisch Emotionen, positive wie negative, speichern kann, ist inzwischen gut bekannt) und zweitens, was Fleischessen für unsere Gesundheit bedeutet. Vor allem was das Essen des “schlechten“ Fleisches bedeutet (für mich ist das Fleisch aus den Discountern „Sondermüll“). Der Mensch hat einen sehr langen Darm; 9 Meter Dünndarm, 8 Meter Dickdarm; bei uns verbleibt die Nahrung relativ lange im Körper; das Fleisch gärt, fault ja direkt in unseren Gedärmen, mit den ganzen Giften (Leichengift), die es im Körper entwickelt. Die Raubtiere haben einen sehr kurzen Darm; das Gefressene wird schnell ausgeschieden. Wir sind daher von Natur aus „Pflanzenfresser“. Die Raubtiere sind „Fleischfresser“ und durch ihre kurze Darmlänge an das Fleischfressen angepasst. Daher ist das Essen der pflanzlichen Kost ein hoher gesundheitlicher Aspekt für uns. Und das wissen leider immer noch nur die Wenigsten. Darum kämpfen wir Tierschützer auch. Wir müssen auf die Barrikaden gehen, es nicht mehr so hinzunehmen wie es jetzt ist. Denn mit dem Leid der Tiere ist sehr viel Geschäft zu machen. Oft auch auf die Kosten von den Bauern, aber vor allem auf Kosten der Tiere und auf Kosten unserer Gesundheit! Und darum geht es hier auch! Wir müssen woanders ansetzen. Ganz woanders. Bei der Politik, bei der Aufklärung der Menschen; die Menschen müssen auch gutes Geld verdienen können, um sich qualitative Produkte leisten zu können. Produkte die sie nicht krank machen (und die Tiere so sehr leiden lassen), aber Produkte die die sie wirklich „ernähren“. Nicht nur „sattmachen“. Die Tiere sind wie wir Menschen; sie sind absolut wie wir! Sie empfinden Leid, Schmerz, Angst, auch Aggression. Ich sehe keinen Unterschied! Wir haben die Tiere für uns geformt, sie für uns arbeiten lassen; wir denken, wir wissen alles über sie und wollen es besser wissen als die Tiere selbst. Damit bin ich nicht einverstanden. Die Tiere können uns ihr Leid nicht wörtlich mitteilen. Nur mit ihrer Körpersprache und mit ihren Augen. Die Tieraugen sind, so wie auch unsere Augen, der Spiegel der Seele. Aber um in die tierische Seele zu sehen und sich damit zu beschäftigen, daran hat die Menschheit heute, auch nicht die Bauern leider, kein Interesse. Die Tiere dienen uns; sie geben uns Milch und Eier, erschnüffeln uns in den Lawinen oder nach Erdbeben, sie schuften für uns „wie die Tiere“. Dafür sind die Tiere aber nicht gemacht. Sie lieben ihre Freiheit, so wie wir sie lieben. Sie lieben ihr Leben, so wie wir es lieben. Sie wollen in Freiheit und nach ihrer Natur leben. Sie wollen nicht für unsere Zwecke ausgenutzt werden. Und genau das passiert jetzt. Wenn wir zum Ursprung der Natur gehen und sehen, was die Natur den Tieren gegeben hat, bevor wir sie nach unseren Wünschen formten, erkennen wir es. Und das, was die Tiere heute leben müssen, ist verdammt weit davon entfernt. Wir stehen auf der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Daher ist es wichtig, dass auch die bäuerliche Landwirtschaft umdenkt; nicht nur die Konsumenten. Ich selbst bin Vegetarier; das Angebot an vegetarischen Gerichten (ich esse gerne ein schönes paniertes Schnitzel aus Soja oder Gemüse, mit einem selbstgemachten Kartoffelbrei und Gurkensalat) ist sehr begrenzt. Das Regal im Supermarkt ist dauernd leer, dauernd lese ich „ „Dieser Artikel ist vergriffen, jedoch bestellt und auf dem Wege zu uns. Wir bitten um Entschuldigung“…Warum ist das so? Warum sind die vegetarischen „Fertiggerichte“ (manchmal müssen es eben Fertiggerichte sein, aus Zeitmangel) – warum sind sie noch eine Ausnahme? Warum ist das Angebot so winzig? Es ist zwar schon mehr geworden, aber es reicht noch lange nicht. Ist das keine Herausforderung für die bäuerliche Landwirtschaft? Auch die sollte eben schnell umdenken. Bald. Dann haben irgendwann - vielleicht wirklich bald – alle umgedacht. Das ist auch das, was ich mir so sehr Wünsche. Im Namen der Tiere, und im Namen unserer Gesundheit. Ina Mraz, Ismaning.