Schutz- und wehrlos - NEIN DANKE!
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Wehrbudgets für Land- und Lusftstreitkräfte total 1988 bis 2012 :
Österreich 87,6 Milliarden US $
Finnland 58,3 Milliarden US $
MobStärke 2014:
A 34.000 (angeblich)
F 350.000 (real)
Kampfpanzer 2014 :
A 56
F 163
Kampflugzeuge 2014
A 15 Eurofighter
F 63 F 18C Hornet
Berufssoldaten :
A 16.000
F 7.000
Zivilbedienstete :
A 8.600
F 5.100
Grundwehrdienst :
A 6 Monate ohne verpflichtenden Wiederholungsübungen
F 6 Monate mit verpflichtenden Wiederholungsübungen
Wir leisten uns viel unkündbares Personal ohne nennenswerte Schlagkraft, die Finnen haben in eine wirkliche Armee mit angemessener Schlagkraft investiert.
Ein Vergleich der zum Nachdenken anregen soll.
"Eine gesunde und starke österreichische Armee braucht mehr Mittel." - Josef Richard Skumautz, 10.04.2014
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"Bundesheer überlebt nächste Jahre nicht" (Die Presse, 11.04.2014)
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Das Heer muss salutieren und sparen (Kurier, 11.04.2014)
Re:
#3: - Stimmt! - und stimmt wieder auch nicht. Es kommt darauf an wofür die Mittel verwendet werden. Siehe Finnland. Die haben mit weit weniger Geld weit mehr geschaffen. Personalkostenanteil am Budget in Finnland 29 %, in Österreich 70 %. Wehrbudget gemäß SIPRI 2012 : Finnland 2,9 Milliarden US $ (ohne Marine), dagegen in Österreich 3,4 Milliarden US $ (auch ohne Marine, da wir so etwas gar nicht haben). Man täte gut daran, sich anzusehen, wie die Finnan das machen. Um bereits bekannten Einwänden vorzubeugen : Die Finnen haben für ihre Streitkräfte keine anderen Finanzierungsquellen ausser dem Wehrbudget. So lautet die Auskunft vom Finnischen Verteidigungsattaché Kpt zS PALLISPURO.
Theo Luigs
Re: Re:
Die Finnen haben aber auch ein geringerer Lohnniveau wie Österreich und eine ganz andere Einstellung da sie sich eine lange Grenze mit Russland teilen und wie wir alle wissen durch das was sich in den 1940ern dort abspielte, sich gerechterweise nur noch auf sich selbst verlassen wollen.
In Österreich fühlen sich die Menschen viel zu sicher weil sie nicht mehr wissen wie es anders ist, die werden erst merken dass ohne Sicherheit alles andere nichts mehr wert ist, wenn es zu spät ist.
Hier redet und verlässt man sich feigerweise auf eine gemeinsame europ. Verteidigungs- und Sicherheitspolitik (GESVP) die es de Facto gar nicht gibt und nie geben wird.
Das und die EU Verträge diesbezüglich sind alles nur totes Papier und dient als Ausrede der Politiker um sicherheitspolitisch gratis Trittbrett zu fahren und die Finanzen von den notwendigen Ressorts dorthin umzuschichten wo die grösste Lobby sitzt - Banken und Konzerne, denn es fehlt ja nicht nur beim Bundesheer das Geld, sondern auch an allen Ecken und Enden der Bildungsanstalten, sprich Schulen und Unis.
Gerhard Schröckenfuchs
Oder auch anders: Ein Land ohne eigene Armee hat eine fremde.
Die gegenwärtige Situation der Personalgestellung im ÖBH sollte unter der Prämisse der sicherheitspolitischen Entwicklung unseres Landes bewertet werden. Die Soldaten, welche jetzt ihren Dienst für unser Land versehen, können am Wenigsten für die momentane Situation. Man sollte auch nie vergessen, daß die Soldaten des Präsenzstandes bei direkten Vergleich mit dem BMI immer weniger verdient haben, und dennoch ihrem Land treu gedient haben -gerade weil Sie Idealisten sind-! Es ist aus meiner Sicht hochgradig unseriös Ihnen aufgrund mangelnder Resourcen jetzt einen Vorwurf zu machen, daß Sie existieren. Wer glaubt diesem Land einen Gefallen zu tun in dem er 50 Jahre alte Soldaten auf die Straße setzt, der irrt gewaltig! Strategisches Personalmanagement kann niemals kurzfristig korrigiert werden. Insofern verstehe ich nicht, wie logisch denkende Mitbürger hinkende Vergleiche mit anderen Nationen strapazieren. Wir sind Österreicher, unser Land ist einzigartig. Es liegt an uns allen etwas daraus zu machen. Für das ÖBH ist es bereits 5 nach 12 Uhr!
Es gibt in ganz Europa kein Beispiel einer schlechteren Sicherheitspolitik wie in Österreich. Deswegen muss sich etwas ändern. Sicherheitspolitik gibt es nicht zum Nulltarif.
#22
Austria, the West and the NATO
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