Ja! zur Kultur in Luzern


Gast

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2017-01-09 17:20

Die grossen Verlierer sind eben die Grossen und Etablierten, wie ihr sie nennt, allen voran das Luzerner Theater und das Kunstmuseum, ergo zwei Institutionen, die es ohnehin schon schwer haben und wo Mäzenatentum und Sponsoring sehr schwer ist, wenn überhaupt. Die neueste Intendanz am Theater mit Benedikt von Peter und einem eindrücklichen Zuschaueransturm, aber auch die sorgfältige Führung des Musuems durch Fanny Fetzer mit mehr Besucher und spannenden Ausstellungen, zeigen die Dringlichkeit des Vorgehens in Bezug auf die Finanzierung durch die Allgemeinheit. Wenn man einen Leistungsvertrag will, muss der auch von der fordernden Partei wie Stadt und Kanton, eingehalten werden. Man darf jetzt beim Theater die Neuplanung nicht der Politik überlassen ansonsten dies auf den Sankt Nimmerleinstag hinausgeschoben wird; es gibt in der Politik derzeit leider keine geeigneten Persönlichkeiten, die ein solches Projekt nachhaltig voran treiben können; die Planung des KKL lässt grüssen.
Also Kopf hoch, es braucht Engagement und Weitsicht.
Benno P. Hafner.