Schutz- und wehrlos - NEIN DANKE!


Anonymous

/ #116 Re:

2014-04-24 17:23

#111: -

Ich ersuche um Verständnis dafür, dass wir hier niemanden beschimpfen oder verunglimpfen wollen.

Und außerdem wollen wir gerne sachlich bleiben.

Nicht die EU hat festgelegt, dass die einzelnen Mitgliedstaaten ihre militärischen kapazitäten "niederfahren" sollen, sondern jeder Staat (dessen Regierung) hat das für sich entschieden. Allerdings ohne die Konsequenzen zu ziehen: Ein EU-Verteidigungsministerium und eine EU-Armee. Das wäre nämlich eine sinnvolle Aletrnative zu den nationalen Armeen.

Aber das hat man ja aucch bei der Währung nicht gemacht und bei der Außenpolitik in Wirklichkeit ja auch nicht - zumindest nicht sofort.

Der Erfolg - so meine ich - liegt jedenfalls auf der Hand.

Nur eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU kann unsere Sicherheit gewährleisten, wie auch zentrale Regelungen notwendig sind, um unsere Währungsunion funktionabel zu machen.

Oder: Wir machen das selbst, aber dann brauchen wir weder die EU noch andere Organisationen und Regeln. Denn - wie uns Russland derzeit vor Augen führt: Wenn einer nicht will und alle Regeln bricht, dann macht er halt was er will und nicht was alle anderen wollen.

Wollen wir das?

Nein, die EU ist gut und bringt uns viele Vorteile. Man muss sie aber weiterentwickeln. Wie das geht zeigt uns die Nordamerikanische Union (USA).

Bis dahin sollten wir mit unserer Sicherheit aber sehr behutsaam umgehen. Meine nicht nur ich.

Dr. Siegfried Albel