Stadionmiete 1.FC Köln - Kompromiss erwünscht!

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates der Stadt Köln,

wir repräsentieren eine Gruppe von Mitgliedern und Fans des 1.FC Köln.

Der Slogan unseres Vereins:

"Meine Liebe. Meine Stadt. Mein Verein"

stellt deutlich die Symbiose zwischen Stadt und Verein heraus.

Nirgendwo in Deutschland ist die Verbundenheit der Bevölkerung zum ortsansässigen Fußballclub größer als in Köln.

Die Marke "1.FC Köln" bündelt alle soziale Schichten der Stadt, denn Fußball ist weit mehr als ein Spiel. Fußball ist die Sportart mit der größten sozialen Integrationskraft.

Sie führt alle Nationalitäten, Religionen, alle Altersklassen und Geschlechter zusammen.

Fußball wird daher auch als "Schule der Demokratie" oder als "Opium des Volkes" bezeichnet. Es ist die Aufgabe der Politik, diesen Teil des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu sichern.

Der 1.FC Köln hat seit seiner Gründung im Jahre 1948 diesen gesellschaftlichen Auftrag übernommen.

Der 1.FC Köln trägt erheblich mit dazu bei, die Stadt, über die Grenzen hinaus, mit Namen wie z. B. Overath, Schumacher, Littbarski und Podolski, bekannt zu machen. Nicht selten  wird mit diesen Namen und dem 1.FC Köln Werbung für die Stadt gemacht.

Der 1.FC Köln ist neben dem Dom der zweitgrößte Anziehungspunkt der Stadt und weckt großes Interesse bei Presse, Funk und Fernsehen.

Alle 14 Tage strömen ca. 50.000 Menschen ins Rhein-Energie-Stadion um sich die Spiele anzusehen. Davon kommen mindestens 20.000 Fans von außerhalb in die Stadt. Sie benutzen  öffentliche Verkehrsmittel, besuchen Kneipen und Restaurants und übernachten teilweise in der Stadt. Diese Einnahmen sind nicht zu unterschätzen.

Zudem ist der 1.FC Köln ein mittelständisches Unternehmen mit einem beachtlichen Steuervolumen und überlebenswichtiger Nutzer und Mieter des Rhein-Energie-Stadions.

In einer Saison besuchen mindestens 700.000 Fans diese Einrichtung. Im Gegensatz zu den Kölner Bühnen, die jährlich mit einer hohen zweistelligen Millionensumme subventioniert und von wesentlich weniger Gästen besucht werden.

Vor diesem Hintergrund sollte die Stadt Köln ernsthaft daran interessiert sein, die Marke "1.FC Köln" zu unterstützen. Fällt der 1.FC Köln, fällt damit auch ein Stück Köln.

Wir fordern Sie hiermit auf, bei den Vertragsverhandlungen zur Stadionmiete kompromissbereit zu sein.

Der 1.FC Köln möchte nichts geschenkt haben, sondern bittet nur um eine temporäre Reduzierung der Stadionmiete. Entsprechende vertragliche Vereinbarungen über eine adäquate Rückzahlung sollten kein Problem darstellen.

Ihren Einspruch, dass dies einer Subvention des Profifußballs gleich käme und ungesetzlich wäre, entspricht so nicht der Wahrheit.

Selbst der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit hat sich erfolgreich für die Stundung der Stadionmiete für Hertha BSC eingesetzt.

Bitte überprüfen Sie Ihre Position zum Wohle des 1.FC Köln und der Bürger der Stadt Köln.

Lassen Sie sich bei Ihrer Entscheidung nicht von wahltaktischen Gedanken beeinflussen.

 

Mitglieder der Facebookgruppe "1.FC Köln - Das FC-Echo"

Gründerin: Carmen Tuchscherer


Carmen Tuchscherer    Verfasser der Petition kontaktieren




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