Aufruf gegen die Kennzeichnung israelischer Waren

Call against the labeling of Israeli product,

appello contro l'etichettatura delle merci israeliane

 

Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
60 rue Wiertz / Wiertzstraat 60
B-1047 - Bruxelles/Brussels

 

Bundeskanzleramt

Frau Dr. Angela Merkel

Willy Brandt-Str. 1

10557 Berlin

 

Präsidenten des Deutschen Bundestages

Herrn Prof. Dr. Norbert Lammert, MdB

Platz der Republik 1

11011 Berlin

 


Dear Madam, dear Sir of the European Parliament,

Dear Madam Bundeskanzlerin Angela Merkel,

Dear Sir Prof. Dr. Norbert Lammert,

 

we are an independent initiative by politicians, companies and individuals from European and non-European countries, which argue against the obligation to label Israeli goods from the so-called "occupied" territories.

Referring to the “Small Request” of Bündnis 90 / Die Grünen (Bundestag publication No. 17 13339 by 29.04.2013) and the pre-printed response of the “Deutscher Bundestag”, published first on the Internet, we started this request.

We categorically decline the German initiative to create a uniform regulation by the EU, which are labeling separately goods from Israel or the “occupied” territories.

We remember the German and the European Parliament at their special responsibility towards Israel, especially Germany.

If products from Jewish settlements in Judea and Samaria no longer be marked as "Made in Israel", it has two serious consequences:

Goods from Judea & Samaria the so-called “West Bank” cannot longer be imported duty free to the European Union. This harms the peace process and particularly the Palestinians. Judea & Samaria is ancestral Heartland of Israel for over 4000 years!

22,500 Palestinians working at Israeli companies and settlements in the Westbank

At the Jewish firms they earn about 88 percent more money than those who working in cities under Palestinian autonomy. They also get at the Israeli Companies health care, pension funds and social insurance, which the Palestinians are deprived by Arab companies.

http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/269707#.Ua87EJxkk8E

http://www.algemeiner.com/2013/06/05/israels-foreign-ministry-labeling-goods-made-in-settlements-would-harm-arabs-most-of-all/

A labeling would help those who want to boycott products from settlements and ultimately also from Israel, to strengthen their politically motivated campaign.

A look on the Internet is enough to determine that not only goods from the settlements should be boycotted. The boycott is against the complete state of Israel, for example when well-known singers and entertainers are prompted not to perform in Tel Aviv or Jerusalem.

With European support of the boycott, the anti-Semitism in Europe gets an advance and abets the fight against the right of existence of Israel.

The argument of a better consumer protection is nothing more than an alibi. Consumers look first and foremost on price and quality, and less on the derivation of the products. If the goods get a labeling the Israel boycotters would use this to discourage consumers from buying Israeli products.

We call upon the Federal Government and the European Union to refrain any attempt to label Israeli goods from the settlements, especially the marking of goods from many other occupied territories like Northern Cyprus, Morocco, China and India are not be up for debate.

 

signatories:

Freundschaft Schweiz-Israel

Eva-Maria Klatt, OStRn i. R. (3.stellv. Vorsitzende Deutsch-Israelische Gesellschft DIG)

Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress

Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel. e.V. und von Honestly Concerned e.V., Organisator des Deutschen Israelkongresses

Dr. Karl Ernst Roehl, Scholars for Peace in the Middle East (SPME Germany)

Hans Michael Wittkowski, Swinemünder Str. 28, 13355 Berlin

Geschäftsführer der Askenasischen Gesellschaft Berlin

Rechtsanwalt Philip Stühler-Walter Theodor-Heuss-Straße 13 53177 Bonn

Dr. med. Nathan Warszawski - numeri249.wordpress.com

Prozionistische Linke in Frankfurt

Wilfried Gotter, Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde e.V.

Roland Hornung, Freundeskreis Israel in Regensburg

Uta Hentsch (1.Vorsitzende Gedenkstätten KZ Bisingen e.V.)

German Media Watch

FB- Seite WorldMediaWatch

FB-Seite Freundschaft Deutschland – Israel

FB-Gruppe I love Israel

FB-Gruppe Israel Schelanu

FB-Gruppe Stoppt die BDS Kampagne

FB-Gruppe Buykott Israel


Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
60 rue Wiertz / Wiertzstraat 60
B-1047 - Bruxelles/Brussels

 

Bundeskanzleramt

Frau Dr. Angela Merkel

Willy Brandt-Str. 1

10557 Berlin

 

Präsidenten des Deutschen Bundestages

Herrn Prof. Dr. Norbert Lammert, MdB

Platz der Republik 1

11011 Berlin

 


Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren des Europäischen Parlamentes,

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

sehr geehrter Herr Prof. Dr. Norbert Lammert,

 

 

wir sind eine Initiative von Politikern, Gesellschaften und Privatpersonen aus europäischen und nichteuropäischen Ländern, die sich gegen die Kennzeichnungspflicht israelischer Waren in den sogenannten „besetzten“ Gebieten ausspricht.

Bezugnehmend auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (Bundestagsdrucksache Nr. 17-13339 vom 29.04.2013) und die vorab im Internet veröffentlichte Antwort des Deutschen Bundestages wurde dieser Aufruf gestartet.

Vorab sprechen wir uns mit aller Deutlichkeit gegen eine einheitliche Regelung, nach der Waren aus Israel oder aus den "besetzten" Gebieten gesondert zu kennzeichnen sind, aus.

Wir erinnern an die besondere Verantwortung Europas, insbesondere Deutschlands gegenüber Israel.

Wenn Produkte aus jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria nicht mehr als „Made in Israel“ gekennzeichnet werden dürfen, hat dies zwei schwerwiegende Folgen:

Schon heute werden die Westbank-Waren nicht mehr zollfrei in die Europäische Union eingeführt, sie werden bereits höher verzollt. Eine Kennzeichnung darüber hinaus schadet dem Friedensprozess und ganz besonders den Palästinensern. Judäa und Samaria sind seit 4000 Jahren jüdisches Kernland. 22.500 Palästinenser arbeiten in israelischen Industriezentren und Siedlungen im Westjordanland. Bei den jüdischen Firmen verdienen sie 88 Prozent mehr als jene, die in Städten unter palästinensischer Selbstverwaltung (Autonomie) arbeiten. Zudem erhalten sie Gesundheitsfürsorge, Pensionsgelder und soziale Versicherungen, die Palästinensern von arabischen Firmen vorenthalten werden.

http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/269707#.Ua87EJxkk8E

http://www.algemeiner.com/2013/06/05/israels-foreign-ministry-labeling-goods-made-in-settlements-would-harm-arabs-most-of-all/

Gruppierungen, die Produkte aus jüdischen Siedlungen und letztlich aus ganz Israel boykottieren wollen, würde eine Kennzeichnung helfen, ihre politisch motivierte Kampagne zu verstärken. Ein Blick ins Internet genügt, um festzustellen, dass es diesen Gruppierungen nicht nur um Waren aus Siedlungen geht. Der Boykott richtet sich insgesamt gegen Israel, etwa wenn bekannte Sänger und Künstler aufgefordert werden, in Tel Aviv oder Jerusalem nicht aufzutreten. Mit einer europäischen Unterstützung dieses Boykotts würden Bestrebungen zur Delegitimierung des Staates Israel gefördert und einem bereits jetzt zunehmenden antisemitischen Klima in Europa Vorschub geleistet werden.

Das Argument eines besseren Verbraucherschutzes hat eine Alibifunktion. Verbraucher schauen auf Preis und Qualität, wobei die Herkunft der Waren in der Regel nicht maßgebend ist. Eine Kennzeichnungspflicht würde es israelfeindlichen Gruppierungen erleichtern, die Verbraucher vom Kauf derartiger Waren abzuhalten.

Wir fordern die deutsche Bundesregierung und die europäische Union auf jeden Versuch zu unterlassen, israelische Waren aus den jüdischen Siedlungen gesondert zu kennzeichnen, zumal eine Kennzeichnung von Waren aus vielen anderen umstrittenen Gebieten in der Welt wie Nordzypern, Marokko, China oder Indien nicht einmal zur Debatte steht.

 

Unterzeichner:

Freundschaft Schweiz-Israel

Eva-Maria Klatt, OStRn i. R. (3.stellv. Vorsitzende Deut-Israelische Gesellschft DIG)

Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress

Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel. e.V. und von Honestly Concerned e.V., Organisator des Deutschen Israelkongresses

Dr. Karl Ernst Roehl, Scholars for Peace in the Middle East (SPME Germany)

Hans Michael Wittkowski, Swinemünder Str. 28, 13355 Berlin

Geschäftsführer der Askenasischen Gesellschaft Berlin

Rechtsanwalt Philip Stühler-Walter Theodor-Heuss-Straße 13 53177 Bonn

Dr. med. Nathan Warszawski - numeri249.wordpress.com

Prozionistische Linke in Frankfurt

Wilfried Gotter, Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde e.V.

Roland Hornung, Freundeskreis Israel in Regensburg

Uta Hentsch (1.Vorsitzende Gedenkstätten KZ Bisingen e.V.)

German Media Watch

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FB-Seite Freundschaft Deutschland – Israel

FB-Gruppe I love Israel

FB-Gruppe Israel Schelanu

FB-Gruppe Stoppt die BDS Kampagne

FB-Gruppe Buykott Israel


Parlamento Europaeo
Bât. Altiero Spinelli
60 rue Wiertz / Wiertzstraat 60
B-1047 - Bruxelles/Brussels

 

Cancellierato tedesco

Sign. Dr. Angela Merkel

Willy Brandt-Str. 1

10557 Berlin

 

Presidente del Bundestag tedesco

Sig. Prof. Dr. Norbert Lammert, MdB

Platz der Republik 1

11011 Berlin

 

Gentile Signore ed Signori dell Parlamento Europaeo

Gentile Sign. Cancelliere Dr. Angela Merkel

Gentile Signor Prof. Dr. Norbert Lammert,

Gentile Signora, Egregio Signore,

 

Rappresentiamo un’iniziativa indipendente di politici, aziende e singoli individui provenienti da paesi europei ed extra-europei, che sono contro l'obbligo di etichettare i prodotti israeliani provenienti dai cosiddetti territori "occupati".

Ci riferiamo alla "piccola richiesta" di Bündnis 90 / Die Grünen (Bundestag pubblicazione n ° 17 13339 del 29.04.2013) e la risposta prestampata del "Deutscher Bundestag", pubblicato prima su Internet. Su quello è stata iniziata questo appello.

Noi rifiutiamo categoricamente ed chiaramente l'iniziative per creare un regolamento uniforme, consistente nell'etichettatura separata dei prodotti provenienti da Israele o dai territori cosiddetti "occupati".

Ricordiamo alla particolare responsabilità dell Europa ed della Germania nei confronti di Israele.

Se i prodotti provenienti dagli insediamenti ebraici in Giudea e Samaria non sono contrassegnati come "Made in Israel", ciò ha due gravi conseguenze:

I prodotti provenienti dalla cosiddetta "West Bank" non possono più essere importati esenti da dazio nell'Unione europea. Ciò danneggia il processo di pace ed in particolare i palestinesi, Giudea e Samaria sono inoltre da 4000 anni terra ebraico originale. 22.500 palestinesi che lavorano presso le aziende e gli insediamenti israeliani nella West Bank. Nelle aziende ebraiche essi guadagnano circa l’88 per cento in più rispetto a coloro che lavorano nelle città sotto l'autonomia palestinese. Essi nelle aziende israeliane godono anche della tutela della salute, dei fondi pensione e delle assicurazioni sociali, di cui i palestinesi sono privi ​​nelle aziende arabe.

http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/269707#.Ua87EJxkk8E

http://www.algemeiner.com/2013/06/05/israels-foreign-ministry-labeling-goods-made-in-settlements-would-harm-arabs-most-of-all/

L’etichettatura aiuterebbe coloro che vogliono boicottare i prodotti provenienti dagli insediamenti e, infine, anche da Israele, per rafforzare la loro campagna a sfondo politico.

Uno sguardo su Internet è sufficiente per stabilire che non solo i prodotti provenienti dagli insediamenti dovrebbero essere boicottati. Il boicottaggio è contro tutto lo stato di Israele, per esempio come quando ai cantanti e intrattenitori famosi viene richiesto di non effettuare esibizioni a Tel Aviv o Gerusalemme.

Con il sostegno europeo al boicottaggio, rinforza il tentativo della delegitimazione dello stato Israele ed l'antisemitismo in Europa riesce ad ottenere un incremento e favorisce la lotta contro il diritto all'esistenza di Israele.

L'argomento di una migliore tutela del consumatore non è altro che un alibi. I consumatori cercano prima di tutto il prezzo e la qualità, e meno l’origine dei prodotti. Se i prodotti fossero etichettati i boicottatori di Israele potrebbero usare ciò per scoraggiare i consumatori dall'acquisto di prodotti israeliani.

Chiediamo al governo federale ed la EU di astenersi da ogni tentativo di etichettare i prodotti israeliani provenienti dagli insediamenti, in particolare perché la marcatura di prodotti provenienti da molti altri territori occupati, come Cipro del Nord, Marocco, Cina e India non è oggetto di discussione.

firmatario:

Freundschaft Schweiz-Israel

Eva-Maria Klatt, OStRn i. R. (3.stellv. Vorsitzende Deut-Israelische Gesellschft DIG)

Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland und Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress

Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel. e.V. und von Honestly Concerned e.V., Organisator des Deutschen Israelkongresses

Dr. Karl Ernst Roehl, Scholars for Peace in the Middle East (SPME Germany)

Hans Michael Wittkowski, Swinemünder Str. 28, 13355 Berlin

Geschäftsführer der Askenasischen Gesellschaft Berlin

Rechtsanwalt Philip Stühler-Walter Theodor-Heuss-Straße 13 53177 Bonn

Dr. med. Nathan Warszawski - numeri249.wordpress.com

Prozionistische Linke in Frankfurt

Wilfried Gotter, Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde e.V.

Roland Hornung, Freundeskreis Israel in Regensburg

Uta Hentsch (1.Vorsitzende Gedenkstätten KZ Bisingen e.V.)

German Media Watch

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FB-Gruppe I love Israel

FB-Gruppe Israel Schelanu

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FB-Gruppe Buykott Israel

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Geänderte Fassung 17.06.2013

Deutsche Anfragen:
Hans Michael Wittkowski
(Geschäftsleitung Deutsche Aschkenas-Gesellschaft e.V.)
Telefonnummer wird nach Anfrage bekanntgegeben
Englische Anfragen:
Sacha Stawski
(Vorsitzender von ILI - I Like Israel. e.V. und von Honestly Concerned e.V.)
Telefonnummer wird nach Anfrage bekannt gegeben

 


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